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Show 804 Obertürkstein - Ochsenhügel. österreichische Lehensträger. Traubach leistete 1440 den Zehnten an die Chorherren von Thann. - Die Pfarrei gehörte 1441 zum Dekanatus Sundgaudiae, dann zum Dekanat Masmünster bis 1801 ; den Kirchensatz hatte das Stift zu Thann. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Altkirch) 108,7 ha. (Eiche, Buche, Hainbuche und Weichhölzer, durchpflanzt mit Esche, Ahorn, Fichte. Mittelwald). Alter Besitz der Gemeinde. Ingold, A., Le comte de Thann et la prevöte de Traubach en 1759. Estr. du Bull, du Mus. hist. de Mulhouse. Mulh. 1881. Obertürkstein, Fsths. Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L .3 E. 1 Hs. Besteht seit Jahrhunderten. Ober-Valette, Wir. Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L. . 79 E. 16 Hsr. - La Valette (18. Jhdt '. - Nach 1735 entstanden, gehörte es zu der Grafschaft D a g s b u r g und zur Pfarrei Alberschweiler. - Bei Ober-Valette wurde eine Art Steinring entdeckt, in welchem mehrere Merkurstelen, der Torso eines Pferdes mit den Beinen des Reiters, eine Merkurbüste mit der Chlamys gefunden wurden, auf einer anderen Stelle Steinsärge aus dem frühen Mittelalter. O b e r w a l d , Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). Frühere (vor 1888 Bezeichnung des A O . Stocklach (s.d.) derselben Gde. O b e r w e i h e r [Haut Etang] im Seillegebiet 1219,7 m ü. d. M.) 1 k m nördl. Disselingen - 22 ha. Karpfenfischerei, besonders zur Zucht von Samenfischen. Besitzerin Frau von Guai'ta. Abfluss s. Linderweiher 5. O b e r w e i l e r , Hof (Gde. Bruderdorf, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 17 E. 3 Hsr. - Ist ls.'d entstanden und zwar auf der Stelle der schon 1240 erwähnten Dorfschaft Objerweiler, wo die Herren von Finstingen damals begütert waren und Renten und Gefälle als Burglehen vergeben hatten. O b e r w i d a , Lls. (Gde. Luttenbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. 6 E. 1 Hs. ze W i d a c h 13. Jhdt. und 1339; W v d a c h 145o. Haus, Hof und Scheuer daselbst 1586. O b e r w i e s e , L)f. Ka. u. Kr. Bolchen, L. [1790 Ka. Bolchen, 1792-1802 Ka. Lubeln]). 168 E. 52 Hsr. (10 GRe.) - 360 m. - AG. Bolchen -s.o.; Bhf. Bolchen (9,1). - Haute veize 1391; O b e r w e y s s e n 1594. - Die Gde. umfasst den HO. O. (166 E. 50 Hsr. und die A O . Hungershof und Schönerhof. 1812-1830 AO. der Gde. Niederwiese. - StEBez. Bolchen II. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Xiederwiese s. 1808 . Kapelle des hl. Hubertus. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. O. gehörte zu der Meierei und Vogtei Buschborn (s. d.). 1283 bestätigte Johann von Warsberg dem Deutschordenshause in Metz das Weiderecht in seinen Wäldern und Wiesen in Oberwiese. Kirchlich gehörte O. vor lsis zu Buschborn. G e m e i n d e w a l d von Oberwiese, Bisten im Loch, Buschborn und Xiederwiese siehe Bisten im Loch. O b e r - Z o r n , verschw. Sgm. (Gde. Walscheid, Ka, u. Kr. Saarburg, L . 1697 erbaut, u m 1882 abgebrannt. O b e r z o r n , Gesammtname für die plateauartige Erhebung /wischen di n beim «Enteneck zhsammenfliessenden Qui llbächen Gelbe und W< :isse Zorn, bis südlich zum Feuerstein 665 m i. Obrechtsthal s, Weih rthal. O b r e c k , Df. (Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L. [1790-1802 ka. Habudingen Dalheim)];. 144 E. 37 Hsr. 10 GRe.) - 215 m. - AG. Chäteau-Salins (8,6); HSt. Hampont (1,9 Potestas Bruoch 984; O b r u c k e 1311; Obricke 1335; O w r e c k 1345; O b r e c k en 1553. - StEBez. Chäteau-Salins. Fw. s. 1883, 1 Spritze). - Annexe der kath. Hilfspfarrei Hampont. Kirche des hl. Clemens. - < ie-scliäftssprache franz. O. gehörte zu der bischöflichen K a s t e l l a n e i H a b u d i n g e n (s. d.). O b Dorf O. identisch ist dem 984 genannten <Potestas Bruch) (s. d.) lässt sich nicht sicher behaupten; da aber noch bis zur Revolution die Abtei Gorze im Orte gewisse Rechte besass, scheint O. ursprünglich Besitz dieser Abtei gewesen zu sein. - Neben Gorze waren in O. die Abteien Salival und Villers-Bettnach durch Schenkungen, besonders der Herren von Volmeringen zu Dürkastel begütert worden. Dürkastel hatte dort noch 1682 Besitz, der 1789 - 2250 Pf. eintrug. Dieser Besitz wird 1571 <la cense de Lixing? genannt, und scheint ehemaliges Gut des Priorats Lixheim gewesen zu sein. - O. war von jeher Annexe der Pfarrei Hampont. Römerweg nach Marsal. Auf der Gewann <le Village» wahrscheinlich Reste des verschwundenen Dorfes Bruch. - Merowingisches Grabfeld. Obrick, Wrlr. Gde. Wirmingen [s. 1881], Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, Li. 101 E. 25 Hsr. 1812-80 AO. von Grosstänchen; vorher 1S12 kurze Zeit A O . von Linsdorf, vor 1812 selbständig und seit 1790 zum Ka. Mörchingen, seit 17o", Z u m Ka. Bischdorf, seit 1802 zum Ka. Grosstänchen gehörig. - O b e r h e c k e n ca. 1240; Oberick 1447. - Wird zuerst 1240 erwähnt. W o h l als Lehen des Bisthums Metz in Händen der Herren von Finstingen damals von den Ministerialen von Kriechingen zu After-Lehen getragen. le>34 wird O. z. Th. als Stück der Herrschaft Hingsingen zur Meierei Bischdorf), z. Th. als freies Allod aufgeführt. Orts wald 'Oberförsterei Albesdorf) 25,8 ha. Obrickerbach s. Albe 3. Obrinca s. Mosel. Obschel, Fsths. (Gde. Türkheim, Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E... 4 E. 1 Hs. 1863 errichtet. Ochsenbach s. 111 32. O c h s e n f e l d . Eine etwa 10 cikm grosse, unfruchbare Ebene zwischen Thann, Alt-Thann, Ober- und Niederaspach, Schweighausen, Witteisheim und Sennheim, mit den Resten einer Römerstrasse. In früheren Jahrhunderten wurde daselbst ein Jahrmarkt abgehalten. O. wird häufig als Schlachtfeld erwähnt; hier kämpften 1428 die Oesterreicher gegen die Burgunder, 1447 die Armagnaken gegen die Oesterreicher bezw. Strassburger; 1468 boten 14000 Eidgenossen den sundgauischen Truppen hier eine Schlacht an; 1470 wurde hier Karl der Kühne von den Schweizern und den sundgauischen Bauern geschlagen. Die Bauern der Aemter Thann, Altkirch und Ensisheim erlitten hier 1525 eine Niederlage, und 1635 siegte hier Bernhard von Weimar über Karl von Lothringen. Ochsenfeld, [Ze n ä c h s t d e m ochsen veldt 1407; das ochse n feld 1468; vff d e m Ochssenveld 15S1. Die Tradition verlegt hierher den Verrath der Söhne Ludwigs des Frommen an ihrem Vater im Jahre 833, deshalb auch L ü g e n leid genannt; doch lag der grösseren Wahrscheinlichkeit nach der Ort des Verrathes zwischen Colmar und Sigolsheim s. u. Lügenfeld. S. Stöber, Elsass. Sager. X A. 1, S. 48 u. 129. Auch der Entseheidungskampf zwischen v'i. sar und Ariovist wird von einigen Forschern (so von Aug. von Göler und Xapoleon III.) hierher verlegt, doch ist auch diese Frage noch nicht sicher entschieden. Chron. Tann I, p. XIX. Ingold, L'O. Ses antiquites. -is traditions. Bull, de la Soc. p. la cons. des mon. hist. d'Als. 2, ser. 1. 1862, 2, S, 138-143.) Ders., Wellington sur l'Ochsenfeld. [Aus : Journ. de Mulhouse.] Mulh. 1872. Stüber. Eis. Sagen, Xeue Ausg. I, S. 48 u. 129. O c h s e n f e l d h o f s. Obere-, Untere-Ochsenfeldhof. O c h s e n h a r d t , B., 302 m, westnordwestl. Obcrstein-bach, Ka. Weissenburg. O c h s e n h ü b e l , Nordhang des Langcnberges, südl. Mutterhausen, Ka. Bitsch. O c h s e n h ü g e l , Hsr. (Gde. Mutterhausen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.'. 25 E. 4 Hsr. 1868 erbaut. |