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Show 100b Schlettstadterstrasse - Schlosshächel. Schlettstadterstrasse, verschw. Zgl. (Gde. Mackenheim Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1892 abgebrochen. Schletzeburg auf MB. Schletzelburg), Porphyrkegel, 510,2 m, auf dem so. Ausläufer des Wolfskopfes (s. d.), nw. überSteinbach.Ka.Sennheim,Kr.Thann [Zu dem gemerck genant der slettste in ...von demselben slettstein oder marck stein 1467]. Schliederbach s. Zinsel 9. Schlierbach, Df. (Ka. Landser [s. 1790], Kr. Mülhausen, O.-E.). 604 E. 142 Hsr. (12 GRe.). - 260 m. - AG. Sierenz (6,1); Hp. S. (2,7). - Slierb ach 377 ; Sleierhach 15. Jhdt.; ma. Schlierbi. - Die Gde. umfasst den HO. S. (577 E. 139 Hsr.). die AO. S. (Fsths.), Ziegelscheuer und den verschw. O. Sattellöse, ferner lag zwischen S. und Dietweiler der verschw. O. Essweiler. - Hp. (s. 1893). StEBez. Landser. - Kath Hilfspfarrei des Dek. Landser (s. 1802) Schutzheiliger h. Leodegar (7. Okt.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Kleine Zgl. (vgl. den AO. Ziegelscheuer). Seilerei. Ursprünglich Besitz der Abtei Murbach, kam S. durch die Vogtei über dieselbe an die Habsburger. Seitdem Df. der Österreich. Herrschaft Landser (s. d.), Amt Ober- Lander. Sitz eines Schultheissenamtes. 1259 und 1360 eine Burg zu S. erwähnt. Begütert zu S. war 877 Beretheida, Gemahlin des Grafen Ulrich vom Argen- und Linzgau, 1277 Kl. Beromünster (Schweiz) durch Schenkung der Habsburger. Nach S. nannte sich ein in Basel und Mülhausen ansässiges Adelsgeschlecht (14. und 15. Jhdt.). - Kirchlich gehörte S. zum Landkapitel Inter Colles des Bisthums Basel. Das Patronatsrecht besass ursprünglich der Bischof von Basel, später die Abtei Lützel, der die Kirche von S. 1443 incorporirt wurde. Gemeinde wald (Oberförsterei Mülhausen) 25,2 ha. Schlierbach, Fsths. (Gde. S„ Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O -E.). 3 E. 1 Hs., 1879- 1880 entstanden. Schliessgraben s. Zorn 36. Schliewerberg, gegen W . zum Albach abfallendes Plateau, nördl. Oberkontz 'Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost). Schliff eis, Wir. (Gde. Felleringen. Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 219 E. 38 Hsr. 2 Sgm. mit Wasserkraft. 1 Websehiffehenfahrik. - Der Wir. soll mit Felleringen gleichen Alters sein. Schliffeisbach s Thur 16. Schliffmatt, Fbr. (Gde. Mühlbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 3 E. 2 Hsr. 2 Baumwollwebereien mit Wasser- und Dampfkraft: F. Nitschelm (105 Webstühle, 54 Arbeiter, gegr. 1857 unter der Firma Joh. Egly) und Immer-Klein in Sondernach (214 Webstühle, 93 Arbeiter). Schliff mühle, M. ,Gde. Niedersteinhrunn, Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O.-E.). 7 E. 1 Hs. Bey der s c h 1 e ü f f m ü h 1 e n 1722. Schliffmühle (Gde. und Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). War früher AO. der Gde. Rufach und bis in die 70er Jahre des 19. Jhdts. eine Getreidemühle. Diese ging dann ein, und das Gebäude, welches jetzt mit der Gde. zusammenhängt, wurde in ein Fassaichungsamt umgewandelt; der Name Schliffmühle ist jedoch dafür noch ortsüblich. jn der slyff 1489. Schliffmühle (Obere-Walkmühle), M. (Gde. und Ka. Oberehnheim, Kr. Erstein, U.-E.). 11 E. 1 Hs. Soll schon Ende des 17. Jhdts. bestanden haben. Sohliffstein, Fsths. (Gde. Lützelhausen, Ka. und Kr. Molsheim, U.-E.). 8 E. 1 Hs. Bestand schon Ende des 18. Jhdts. Schliffsteinberg, H., 289,7 m, TP., nördl. Jetters-weiler. Ka. Maursmünster, Kr. Zabern. Schlingoutte, Wir. (Gde. Grube, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.) 19 E. 3 Hsr. Franz. La Slingoutte. Im Weisthum des Dorfes Grube von 1494 wird ein Alingot-bächcl und ein Alingotwald genannt, vielleicht weisen diese auf S. (?) Der Wir. soll gleichen Alters mitGruhe selbst sein. Schlingutbach s. Giessen 8. Schlittfeld, Jagdhs. (Gde. und Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 4 E. 1 Hs. 1895 erbaut. Schlüssel, Wir. (Gde., Ka. und Kr. Hagenau, U.-E.i. 91 E. 15 Hsr. Auch Chäteau Fiat genannt. Gehörte bis 1535 der Pfarrei St. Georg und kam dann, wie diese, an die Stadt. Jetzt Privatbesitz (Tuchfabrik). Schlüssel, Ru., s. Schlossberg b. Hommert. Schlösser, 0 tt rotter, s. L li t zelbur g und Rathsamhausen. Schlüssle s. auch Langen-Schlössle. Schlüssle, Jagdhs. (Gde. Rimbach, Ka. und Kr. Gebweiler, O.-E.i. 1 Hs. 1862 erbaut. Schlössleberg, 11. bei (w.) Aue, Ka. Masmünster. Schlohengraben s. Zorn 46. Schloss (Gde. Windstein, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). Unter diesem Namen ist im O.-V. von 1877 ein Fsths. als AO. von Windstein aufgeführt. Derselbe kommt jedoch nicht dem Fsths. zu, sondern der Ruine Alt- Wind s t e i n is. d). Schloss, Hs. (Gde. Oberbruck, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.), 9 E. 1 Hs. Soll seit dem 13. oder 14. Jhdt. bestehen. Schloss, Hfe. (Gde. Philippsburg, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 21 E. 2 Hsr. Sollen anfangs des 17. Jhdts. in der Nähe des alten Schlosses von Philippsburg erbaut worden sein. Schloss, Hf. (Gde. Urbeis. Ka. Weiler Kr. Schlettstadt, U.-E.). 6 E. 1 Hs. U m 1800 entstanden. S. Bilstein, Burgruine. Schloss, Schi, und Hsr. Gde. und Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Hayingen. Schloss, Schi. u. Hf. (Gde. Freisdorf. Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 1.3 E. 3 Hsr. 1766 Bourgout genannt; soll der Sitz der Vögte der Abtei Freisdorf gewesen sein. Schloss, Schi, und Hf. (Gde. Homburg, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E). 35 E. 6 Hsr. Der Hf. soll von den Andlau als Ersatz für ihr wohl seit dem 16. Jhdt. schon zerfallenes Schloss bei Bütenheim (s. d.) erbaut worden | sein. 1789 ging er in den Bes. eines gew. Merian aus Basel über, von diesem kam er in die Hände von Nie. Koechlin i aus Mülhausen. Dieser hatte in den ersten Jahren eine | Zuckerfabrik bei dem Hofe. In den 20er Jahren des 19. Jhdts. erbaute er dann das Schi. Dies kam mit dem Hf. durch Heirath in Besitz der Familie de Maupeou. U m 1850 sind bei dem Schlosse 150 ha. Wald gerodet und Wiesen angelegt worden mit Wasserentnahme aus dem Rhein-Rhone-Kanal. Schloss, Wir. (Gde. Hellimer, Ka. Grosstänchen. Kr. Forbach. L.). Früher AO., jetzt Theil des HOs. der Gde. H. Schloss, Im, Fbr. etc. (Gde. Staffelfelden, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). 29 E. 4 Hsr. Baumwollweberei der Firma Risler u. Co. in Sennheim (seit Ende der 20er Jahre des 19 Jhdts). 130 Webstühle, etwa 60 Arbeiter, 100 Wasser-und Dampfpferdekräfte. Wegen des Schlosses s. Staffelfelden. Schloss Marimont, Schi, und Hf. (Gde. Marimont, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.). 19 E. 2 Hsr. Morsberg 1125; Castrum de Morsperch 1250; Marimont 1710. Ehem. Sitz der alten Kastellanei und Herrschaft Marimont (s. d.i. Vom alten, mit zwei Ringmauern befestigten Schi, sind sehr wenige Reste übrig. Schloss Türkstein, Hs. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i. 2 E. 1 Hs. Besteht seit Jhdten ; war bis Anfang der 90er Jahre des 19. Jhdts. Fsths. Schloss Will. Schi. (Gde., Ka. und Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil des HOs. der Gde. Schi. 1365 entstanden. Schlossbächel s. Mossig 5. |