| OCR Text |
Show Wenheck - Weschheim. 1201 berg), nordöstl. Obersteinbach, Kr. Weissenburg, auf derselben der Klingelf eis. "Wenheck, Auf, Hsr. (Gde. Walmen, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 10 E. 2 Hsr. 1S32 und 1894 erbaut. Wenheckerhof, Hf. (Gde. u. Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 8 E. 1 Hs. - Veneck 1332. - War schon 1332 Besitz der Abtei St. Avold. Der Hof, welcher früher befestigt war, erhielt 1443 vom Metzer Bischof Adhemar von Monthil das Weiderecht auf den Bannen von St. Avold, Walmen und Klein-Ebersweiler. - In der Nähe die Kreuzkapelle is. d.i. "Wenigerdalheim, s. Kleinthal (Gde. Lubcln, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). W e n s c h weiler (Win schwell er), verschw. Df. (Gde. Bruderdorf, Ka. u. Kr. Saarburg, L.i. 1616 von den Brüdern und Vettern des Hauses von Lützelburg erbaut. W. scheint früher zur Herrschaft Imlingen gehört zu haben (s. d.). 133S erhielt Berthold von Lützelburg W . zu Lehen von den Grafen von Saarwerden. Wann das Dorf zerstört oder verlassen wurde, ist nicht bekannt. Auf dem Banne von W . ist 1707 durch den Freiherrn von Lützelburg eine Glashütte gegründet worden, aus welcher das Dorf Hoch-walsch (Plaine-de-Valsch) entstand. Die emphyteutischen Verträge, welche die Herren von Lützelburg 1616 und später über den Bann von W . geschlossen hatten, sind 1772 erneuert worden. Wentzweiler, Wir. (Gde. Geblingen (s. 1813), Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). 207 E. 44 Hsr. - Wentzweiler 1682. - Bildete bis 1S01 mit Ottweiler, Schweix und Steinbach eine eigene Gde., die seit 1790 zum Ka. Saaralben gehörte. - Gehörte zum Geblinger- oder Kingerthal (s. d.) in der Kastellanei Albesdorf. Wentzweilerbach s. Albe 10. Wenzweiler. Df. (Ka. Hüningen [s. 1790], Kr. Mülhausen, O.E.). 414 E. 84 Hsr. (10 GRe.) - 335 m. - AG. Hüningen (10,6); Bhf. St. Ludwig (8.6). - W e n s w il re 1233; Wendes wilre 1258; Wentz willer 1869; ma. W a n z - willer. - Die Gde. umfasst den HO. W . (408 E. 83 Hsr.) und den AO. Untere Mühle. - StEBez. Niederhagenthal. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hüningen (s. 1802). Schutzheiliger hl. Martin dl. Nov.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - 2 kleine Getreidemühlen mit Wasserkraft. (Obere und untere Mühle). War Lehen der österreichischen Herrschaft Pfirt und wahrscheinlich anfangs im Lehensbesitz der nach ihm benannten, im 13. Jhdt. häufig erwähnten Herren von W . Im 16. Jhdt. waren die Truchsess von Rheinfelden Lehensinhaber, später und bis zur Revolution die von Rotberg. Begütert zu W . war im Anfang des 13. Jhdts. das Stift St. Peter zu Basel, ebenso 1216 die Johanniterkomthurei zu Basel. - Kirchlich gehörte W . zum Landkapitel Leimenthal des Bisthums Basel. 1441 Rektorat. Das Patronatsrecht besass die adelige Herrschaft. Gemeindewald (Oberförsterei Mülhausen 4'»9 ha. Wepfermannsburg (Kleppernburg) s. Barr. Werben, Hs. (Gde. Sierenz, Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O.-E.) 8 E. 1 Hs. Besteht seit 1856. W e r b e n m ü h l e , M. u. Oelm. (Gde. Uffheim, Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O.-E.). 8 E. 1 Hs. Bestand schon Mitte des 18. Jhdts. Werbergraben s. Selzbach 17. Werbreutbäehel s. Breusch 32. W e r d s. Wörth, Wir. (Gde. Matzenheim, Ka. Benfeld, Kr. Erstein, U.-E.). Werder-Schwarzhoff, Zwischenwerk, s.Zwischenwerk Werder-Schwarzhoff. Werenzhausen, Df. 'Ka. Pfirt [s. 1790], Kr. Altkirch, O.-E.). 339 E. 82 Hsr. (10 GRe.) - 376 m. - AG. Pfirt (5,1); HSt. W . (0,6). - 'Werentzhuszen 1394; ma. Warezhüse. - In den Bannen von W . und Fislis lag der verschw. Hof I Geseng (s d). - P. T. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1902). HSt. i (s. 1892). StEBez. Pfirt 11. Wasserltg. (s. 1894). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Pfirt seit 1820, vorher Filiale von Buchsweiler. Schutzheiliger hl. Wendelin (20. Aug.). Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Refor-i mirten zur Pfarrei Altkirch. - 2 kleine Getreidemühlen mit Wasserkraft. Oelmühle und Walkmühle mit Wasserkraft. WT. gehörte zu dem Meierthume Buchsweiler der Herrschaft Pfirt. Es befand sich hier ein Dinghof des Klosters St. Morand. - Die jetzige Kirche wurde 1863 erbaut an der i Stelle einer früheren, welche 1715 als Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes und des hl. Wendclin erbaut worden war und seit 1820 als Pfarrkirche diente, bis sie 1863 abgebrochen wurde. Gemeindewald (Oberförsterei Pfirt) 111,7ha. (Buchen und Eichen). Im Besitz der Gde. s. 1760; früher ungetheiltes Eigenthum von 17 Gden. und der Grafschaft Pfirt (s. Alt- Pfirt). Werleacker, Hs. (Gde. u. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Hiess früher R im bach. Besteht seit 1725. Werschholz, Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Moosch Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). W e r - lischolz 1335; Werschholtz 18. Jhdt. Werschmatt, Hs. (Gde. Krüt, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E. i. 3 E. 1 Hs. Wcrszmattlin 1550 (Flurname i. Wersingen, abgeg. Ort auf dem rechten Eichelufer (Gde. Lorenzen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). Werge- I singen 1150. - Schon 1150 als Grenzort der Grafschaft Bitsch erwähnt; gehörte zur Grafschaft Saarwerden, die auch den Kirchensatz hatte. War 1553 schon verschwunden bis auf die St. Niklauskapelle und eine Mühle, die noch 1602 erwähnt wird. Der Bann fiel an Lorenzen. Erhalten Flurname •Werschingergärten». - Römische Reste. Werstheim, früher Dorf, jetzt westl. Theil des Dorfes Hatten (Ka. Sulz u. Wald, Kr. Weissenburg, U.-E.). Siehe Westhofen. abgeg. Ort. W e s b a c h s. Saar 4b. Wesbers-Berg, der von der Zaberner Steige (Strasse Zabern-Pfalzburg) gegen Ottersthal bei Zabern sich senkende Hang. Weschbach, Hs. (Gde. Wattweiler, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). Früher AO.. jetzt Theil des HO. der Gde. Wattweiler. "Weschbach, Wlf. s. Heltenbach 5, Vogelbach 4. Weschelbach oder Westelbach s. Thur 25. W e s c h h e i m , Df. (Ka. Pfalzhurg [s. 1790], Kr. Saarburg, L.). 247 E. 55 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - AG. Pfalzburg, (4,4); Bhf. Pfalzburg (4,3). - Wachenheim 1147; Wäschern 1381. - StEBez. Pfalzburg. Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pfalzburg (s. 18b2, vorher Filiale der Pfarrei Mettingen i. Kirche des hl. Antonius von Padua (13. Juni), 1886 neu erbaut. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Pfalzburg. - Hausindustrie: Strohhutflechterei, für Firmen in i Saaralben und Saarunion. W . gehörte zu der Grafschaft Lützelstein (s. d.), Meierei Berlingen. Es wird schon 1147 in einer Urkunde der Abtei Neuweiler, die dort begütert war, erwähnt. Diese <TÜter scheinen später an die Finstingen gekommen und mit allen Rechten lb35 durch Georg von Landsberg. Mitherrn von j Finstingen, dem Pfalzgrafen Ludwig verkauft worden zu sein. 1311 wird ein Johann von Wascheim und sein Bruder als I Vasallen der Blämont erwähnt. - Im Mittelalter war W. I Filiale der Pfarrei Mittelbronn. 1725 zu einer kath. Pfarrei '< des Landkapitels Betbur (Bisthum Strassburg) mit Zillingen, Wintersburg, Wilsberg, Hangweiler, Berlingen, Pfalzweier als Annexen erhoben. Den Kirchensatz hatte der König von Frankreich wegen Pfalzburg. - Gräber und andere Reste aus der Römerzeit, darunter zwei Basreliefs: Merku«- und Apollo. 76t |