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Show Oberstmühle Obertraubach so; und Saareck (Wir.) und den unbew. 0. Saareck (Schlossruine). - Hp. is. 1. Mai 1900). StEBez. Finstingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Finstingen (s. 1846, vorher seit 1807 Annexe der Hilfspfarrei Bettborn). Kirche des hl. Dionysius (8. Okt.). 1865 erbaut. - Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. - Kleine Getreidemühle. O. gehörte zu der Herrschaft Saareck (s. d.). 1370 verpfändete Graf Heinrich von Lützelstein seinen Besitz in Stenzel und Saaraltdorf dem L'lrich von Finstingen. dessen Ahnen schon 1240 dort begütert waren. - N. war Pfarrsitz des Metzer Archipresbyterats Bockenheim. Den Kirchensatz hatte das Kapitel von Saarburg. - Bei O. ist ein Steinbeil gefunden worden. Im Kantone «Grünweg» eine mit Kiesel bedeckte Römerstrasse; weiter am <>Hünnenweg» Römische Reste. - Münzfund aus dem 16, Jhdt. Von der alten befestigten Kirche, sind Chor (frühgothisch) und Thurm (spät-gothisch) erhalten. Oberstmühle, M. (Gde. Gänglingen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Gänglingen. Oberstruth, Staatswald (Gden. Oberhaslach u. Still, Ka. u. Kr. Molsheim, U.-E.). 1211 ha. Oberförsterei Haslach. Forsthäuser Zimmerköpfel. Entenpfuhl, Hohensteinwald. 'Buche, Eiche, Tanne, Kiefer, Fichte.) Buntsandstein, Keuper. Kaiserliches Jagdrevier. Alter Besitz der Grafen von Egisheim- Dagsburg; mit dem Dagsburgischen Erbe (s. d.) 1220 vom Bischof Bechthold von Strassburg erworben. 1239 entsagten die Grafen von Leiningen-Dagsburg ihren Ansprüchen an den Wald. 2. Nov. 1789 zum Staatseigentum erklärt. Ruinen Ringelsberg und Hohenstein. 1862 zur Ablösung von Berechtigungen 12 ha an die Gde. Dangolsheim, 38 ha an die Gde. Balbronn und 24 ha an den Hof Biblenheim abgetreten. Ober-Sülzen, Wir. (Gde. Sülzen [s. 1843], Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). 44 E. 14 Hsr. franz. Suisse- Haute. - Vor 1814 selbständig und seit 1790 zum Ka. Diedersdorf, 1795 zum Ka. Mörchingen und seit 1802 zum Ka. Grosstänchen gehörig. 1811 - 1814 selbständige Gde. mit Sülzen als AO.; 1814 waren beide AO. von Brülingen, 1S43 Sülzen selbständig mit O.-S. als AO. - Gehört zur kath. Hilfspfarrei Landorf. - Scheint späteren LTrsprungs zu sein; O.-S. wird indessen schon 1512 unter den Dörfern, in welchen früher die Abtei Neumünster in der Pfalz Kirchensatz und Zehnten hatte, erwähnt. O.-S. gehörte ehemals zur Herrschaft Mörchingen. Der Ort, welcher im 30jährigen Kriege zerstört wurde, ist erst 1693 neu hergestellt worden. Obersulzbach, Df. (Ka. Buchsweiler [1790-1802 Ka. Ingweiler], Kr. Zabern, U.-E.). 451 E. 87 Hsr. (10 GRe.) - 210 m. - AG. Buchsweiler (4.3); Hp. O. (0,7). - Obern-sultzbach 13S7; Ober Sultzbach 1447. - Im Gebiete der Gde lag der verschw. O. Pfaffenholz. - Oeff. Fernsprechstelle (s. 1901). Hp. (s. 1889). StEBez. Ingweiler. Armr. (s. 1840). Fw. (s. 1S90, 2 Spritzen). - Filiale der kath. Pfairei "Weitersweiler (von jeher) und der prot. Pfarrei ebd. s. 1792, vorher von Ingweiler'. O. war als Lehen des Bisthums Metz im Besitz der Herren von Lichtenberg (nicht als Allod mnd zwar urkundlich schon im 14. Jhdt. Auch der Dinghof war lichtenbergisch. Bei der lichtenbergischen Erbtheilung von 1480 kam O. mit dem Amte Ingweiler, dem es zugetheilt war, an Zweibrücken- Bitsch, 1570 an Hanau-Lichtenberg, 1736 an Hessen- Darmstadt. Ende des 17. und im 18. Jhdt. Lehensträger: von Lochen. - 1570 wurde die Reformation in O. eingeführt. Von 1570-1692 selbständige prot. Pfarrei. Von 1692 bis zur Revolution Filiale von Ingweiler, seitdem Filiale von Weitersweiler. Die Katholiken waren vor der Revolution nach Weiters weiler eingepfarrt. Gemeinde wald (Oberförsterei Buchsweiler 202.: ha. (In der Ebene: Eiche. Im Gebirge: Kiefer, Buche.) Im Besitz der Gde. seit 1806 (25. Okt.), bis dahin in ungeteiltem Besitz der Gden. Ober-, Niedersulzbach und Weinburg. S. Weinhurg und Hubwald. Obersulzbach, Df. (Ka. Masmünster [s. 1790], Kr. Thann. O.-E). 479 E. 107 Hsr. (10 GRe.) - 335 m. - AG. Masmünster (7,6); Bhf. Sentheim (3,5». - Suspa 1105; Sulcebach 1185; Obe rsul tzba ch 1507: Soppe-le-haut 1869; ma. Ewwersulzbach. - StEBez. Masmünster. Waisenanstalt der Schwestern vom hl. Kreuz in Strassburg, gegründet 1890 durch die Geschwister Karoline und Josefine Hauenhcrger. - Kath. Hilfspfarrei (s. 1802) des Dek. Masmünster; Schutzheilige hl. Margaretha (13. Juli). F"iL : Morz-weiler. 21,8 ha Kirchenwald 1 Oberförsterei Masmünster 1. Gehörte zur Herrschaft Thann und bildete mit Niedersulzbach, Diefmatten, Morzweiler und Eichen das Meierthum Sulzbach. Nach dem Tode Johannas von Mümpelgard, Gemahlin des letzten pfirtischen Grafen Ulrich, der es als Witthum verschrieben war, kam es an Oesterreich. Der dort befindliche herrschaftliche Dinghof zinste an die Engelburg. Begütert in O. waren das Kloster Oelenberg und das Spital zu Mülhausen; das Domkapitel in Basel besass den Quartzehnten. 1376 von den Engländern verbrannt, 1469 die Kirche wieder aufgebaut. - Die Pfarrei mit der Filiale Morzweiler gehörte zum Landkapitcl Masmünster des Bisthums Basel; den Kirchensatz hatte das Kloster Oelenberg bis 1630, dann die Jesuiten bis 1773, zuletzt die Universität Freiburg i. Br. Gerne in de wald (Herrenwald) 105,5 ha. (Eiche, Buche, Hainbuche. Niederwald.) Alter Besitz der Gde. Ackermann, J. B., Chronique de Soppe. - Les ori-gines de Soppe-le-Haut (1105-1453). (Rev. cath. d'Als. 1900). Obertannach, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). s. Tannach 'Ober- und Unter-). Obertannenwald, B. bei Saales, s. Sapin-dessus. Oberten, Wir. (Gde. Hellimer, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.i. Früher AO., jetzt Theil der Gde. Hellimer. Ober-Tetingen (Hoch-Tetingen), ehem. Walzw. (Gde. Oettingen, Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-West, L. . Noch um 1870 als Walzwerk erwähnt. Hoch-Tetingen war mit St. Antoine duich den Vertrag von Courtray vom 28. März 1820 von den Niederlanden an Frankreich abgetreten worden; 1882 und 1888 abgerissen. S. St. Antoine. Oberthalgraben, s m 5, Obertraubach, Dl. (Ka. Dammerkirch [s. 1790], Kr. Altkirch, O-E... 479 E. 129 Hsr. (10 GRe.) - 315 m. - AG. Dammerkirch (5,5); Bhf. Dammerkirch (6,1 . - Trobe 1226; Trogebach 1236; Trobach 1347; Traubach-le-Haut 1869; ma. O w wertraü wach. - Die Gde. umfasst den HO. O. 1 -471 E. 126 Hsr.), den AO. Mutteliberg und den verschw. O. Hohburg. Ferner lagen zwischen Ober- und Niedertraubach der verschw. O. Luxengraben und die ehem. Burg Traubach. - P. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1900). F. Gendarmeriestat. Ortseinn. StEBez. für die Gden.: Ammerzweiler, Balschweiler, Baronsweiler, Bretten, Brückensweiler, Büt-weiler, Diefmatten, Falkweiler, Gevenatten, Gildweiler, Hecken, Niedertraubach. Obertraubach, St. Cosman, Sternenberg, Ueberkümen, Welsehensteinbach. - Seit 1802 kath. Hilfspfarrei des Dek. Dammerkirch. Schutzheiliger hl. Joh. der Täufer (24. Juni . Filialen: Gevenatten und Niedertraubach; bis 184b auch Brückensweiler, welches dann abgetrennt wurde. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. O. war unter den Pfändern, welche Graf Friedrich von Pfirt dem Grafen Richard von Mümpelgart für die 500 Mark Mitgift seiner Tochter geben sollte. Vogtei der Herrschaft Thann (s. d.), aus den Meierthümern Dammerkirch, Ober-traubach, Falkweiler, Bretten ' welsches Meierthum) und Rispach (Reppe in Frankreich) bestehend. Das Meierthum O. bestand aus den Dörfern O., Niedertraubach und Gevenatten. Eine Familie von Traubach wird im 13. Jhdt. erwähnt; bis ins 17. Jhdt. waren die Schütz von Traubach |