| OCR Text |
Show 780 Nonnenberg - Nordhausen. Nonnenberg, Rebenhügcl, 240,5 m, am rechten Ufer des Rohrbaches, westl. Dürningen, Ka. Truchtersheim, Ldkr. Strassburg. Nonnenberg, Kopf,220 m, am rechten Ufer des Kannerbaches, nördl. Eisingen, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen- Ost. Nonnenbruckmühle s. Gänsmühle, Nonnenburg, Wir. (Gde. Walscheid, Ka. u. Kr. Saarburg, L.;. 43 E. 11 Hsr. Wohl aus den 4 Bauernhöfen entstanden, die 1721 hier auf Erbpacht durch Vertrag mit den (.raten von Leiningen errichtet worden sind. In der Nähe angebliche Reste eines Frauenklosters (ob des Priorats Dürrenstein [s, iL], das 1289 hier begütert war?) Nonnenburg, verschw. Kl. (?) (Gde. Königsmachern, Ka Met/erwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Flurname im Banne der Gde. Königsmachern. Nach örtlichen, aber unbewiesenen Ucberlieferungen soll hier ein Frauenkloster gestanden haben. Es wird wohl eher an eine klösterliche Besitzung zu denken sein. Nonnenburg iMB. Nonnenberg), auch Paulsberg genannt, plateauartiger Berg, 485 m. südl. des Weilers gl. N., Gde. Walscheid, Ka. Saarburg. Das Plateau ist durch eine Einschnürung in zwei Theile getheilt, deren westlicher durch einen in dem felsigen Grund ausgehauenen Graben künstlich von dem östlichen, grösseren Plateau getrennt war («die Brück»). Dieser Umstand sowie der an der gefährdeten Ostseite befindliche hohe Wall deuten auf eine militärische Anlage, die auf den übrigen Seiten durch die steilen Fclsrändcr auch ohne künstliche Vorrichtungen ausreichend geschützt war (Beaulicu, Le Comte de Dagsbourg S. 273 f.). Auf dem östlichen Plateau sogen. Rottein (Reste von Wohnstätten). S. unter Gallisch-römische Wohn- und Begräbnissstätten im Artikel Vogesen >. A m westlichen Rand über dem Rothen Saarthal, gegen Alberschweiler der Teufelsoder Geldfelsen, franz. Roche du diable (s. d.); am Südhang, am Fussweg aus dem Saarthal zum Weiler Nonnenburg, ein Lot telfe lsen; s. Slöbcr, Elsass. Sagen. Neue Ausg. II, S. 80 u. 310. Nonnenfelsen oder Nonne, volksthümliche Benennung einer stark zerstörten römischen Felsskulptur, in der Xähe von Klangen. S. a Xonne. - Vgl. Souhesmes, R. de, Le rocher sculpte" de Klang. (Journ. de la Soc. d'arch. lorr. In, 1891, S. 54-60. Nonnengraben s. Altenbach. Nonnenhang oder Sahnickelhang, Osthang des Breitschlosses s. d. . Nonnenhardt, Fsths (Gde. Langensulzbach, Ka. Wörth, Kr. Weissenburg, L'.-E . 2 E. 1 Hs. Führt den Namen von dem Walde N., der, ursprünglich im Besitz der Abtei Biblisheim 'daher der Name) (1346 nemus der Xunnen-harti, von dieser sammt dem Gericht zu Langensulzbach den Ochsenstein verkauft wurde. 1369 hatten auch die Ettendorf Rechte an dem Walde Hart bei Langensulzbach. 1460 verzichtete Paul von Winstein zu Gunsten der Ochsenstein auf alle seine Rechte und Antheile an der grossen und kleinen Xunnenhart , die seinen Voreltern i on den Ochsenstein verpfändet worden waren. Xach Aussterben der Ochsenstein (1485) ging die X an Bitsch-Zweibrücken und Hanau-Lichtenberg über und theilte wahrscheinlich die Schicksale von Langensulzbach (s, d und Nonnenhardt, Staatswald). Nonnenhardt, Staatswald (t.dc. Langensulzbach, Ka. Wörth, Kr. Weissenburg, U.-E i. 339ha. Oberförsterei Lembach. Forsthaus Nonnenhardt. (Buche, Kiefer, Eiche, Tanne, Fichte.) Buntsandstein. Muschelkalk. Weiher. Steinbrüche. Ursprünglich den Herren von Ettendorf zu Hohenfels gehörig, seil dem 15. Jhdt. Besitz der Herren von Lichtenberg. 17"1 als Domäne der Grafschaft Hanau-Lichtenberg eingezogen. 1887 vom Spital zu Strassburg 9 ha angekauft. <S. N., Fsths.) Nonnenhof, Hf. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Stammt aus dem 17. Jhdt. Auch Annunciaten-hof genannt, weil 1703 durch die Annunciaten angekauft; andere Namen Hessmanns- und Greifenhof. Nonnenkopf, Osthang des Breitschlosses (s. d.). Nonnenkopf, 358 m, nordwestl. Neunhofen, Ka. Niederbronn. Nonnenscheuer s. Marienthal (Gde. u. Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L). Nonnenthal, verschw. Fsths. (Gde. Neuweiler, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). Abgebrochen, wahrscheinlich Ende der 30er Jahre des 19. Jhdts. Nonnenthalbächel s. Zinzel 14. Nonnenweier, abges. Gmrkg. (Theil der bad. Gde. I N.) bei der Gde. Daubensand (Ka. u. Kr. Erstein, U.-E.). Nonnenweiher, 2 zusammenhängende Weiher im j Doubsgebiet, 2.5 km nordwestl. Pfetterhausen - Grosser 2 ha. Kleiner 0,5 ha. Fischerei. Werden alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Besitzer: Baron von Reinach. Ab-lluss zum Schwarzbach s. Rhein-Rhonekanal 1. Nonselkopf, 1267,6 m in dem vom Lauchenkopf (s. d.) in nördl. Richtung ausstrahlenden Bergrücken. Nordgau, frühere Bezeichnung des Gebietes zwischen dem Eckenbach im Süden, dem Selzbach im Xorden, der Wasserscheide der Vogesen im Westen und dem Rhein im Osten. Der Name kam zwischen 800 und 850 auf, als die Grafschaft Elsass in Durchführung der von Karl dem Grossen begonnenen Verkleinerung der Amtsbezirke in zwei Grafschaften, Xord- und Sundgau, zerlegt wurde. Der Name Nordgau wurde aber zu der Zeit, als die Grafen den Titel Landgrafen annahmen, durch die Bezeichnung (Unterelsass » (s. d.) ersetzt. Litter.: Schöpflin, Alsatia illustrata: Franck, I Die Landgrafschaften des hl. römischen Reichs, 1873; Schricker in den Strassburger Studien 2, 1884. S. 305-402. Nordhausen, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Erstein, U.-E.). 1229 E. 233 Hsr. (12 GRe.) - 150 m. - AG. Erstein (3,5); Hp. Limersheim (l,9i. - Xorthusen 1000,1064; ma. Xards. - Die Gde. umfasst den HO. X. (976 E. 182 Hsr.) und die AO. A m Kanal, Au, Hubweg. Plönlen, Zum lustigen Jäger. - StEBez. Erstein. Armr. (s. 1834.. - Kath. Hilfspfarrei ' des Dekanats Erstein is. 1302). Schutzheiliger hl. Michael i (29. Sept.1. Kapelle des Ludanus auf dem Kirchhofe. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Erstein (s. 1884, vorher zu Plobsheim). - Erheblicher Tabackbau. Fischerei. X. wird schon im 9. Jhdt. erwähnt. Kloster Ebersmünster ' hatte damals dort Besitzungen und behielt sie bis ins 13. Jhdt. hinein. Seit dem Anfang des 11. Jhdts. war auch Kloster Hugshofen durch eine Schenkung der Gemahlin des Grafen Werner von Ortemberg sowie ferner auch das i Domkapitel von Strassburg in X. begütert. Auch die Habsburger hallen als Inhaber der (.ratschaft Plirt bedeutenden Besitz in N., den sie den Herren von Rappoltstein u. a. zu Lehen gegeben hatten und den sie z. Th. 1258 dem Bischof i on Strassburg Uberliessen. Gewisse Einkünfte aber blieben ihnen und mit diesen belehnten sie 1316 die Landsbcrg, die 1555 noch im Genuss derselben waren. Als Territorialherr von X erscheint aber schon zu Anfang des 13. Jhdts. der Bischof von Strassburg (Amt BenfcLL, der das Dorf 1219 dein Strassburger Vogt Anselm von Rinowe verlieh. 1262 war es im Besitz desDomkanonikers K. von Wartemberg und wurde am 0. März von den Strassburgern verbrannt. ; In den nächsten Jahrhunderten war N. vielfach verpfändet, 1442 den Böcklin. Bald darauf zu drei Vierteln wieder zurückgekauft, kam es, nachdem auch das letzte, im Besitz der Uttweiler, dann der Zehnder von Offenburg befindliche Viertel zurückerworben war, 1527 endgültig wieder an das Bisthum. Der Dinghof war 1450 und noch 1549 im Besitze der Bock. 1643 war die Johanniterkomthurei Sulz daselbst begütert. 1632 N. von den Schweden verwüstet. Adliges Ge- |