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Show 970 St. Johannbach - St. Karl. Theile Besitz der Abtei Hohenforst (Haute-Seille). St. I J o h a n n war Besitz der Templer, zuletzt des Maltheser- Ordens. Der geistliche Besitz ist 1789 als Staatsgut eingezogen .vordem St. Johannbach s Seille 20. St. Johannesberg bei Berg. Ka. Drulingen, s. Kirchberg. St. Johanneshöhe, franz. Haut-St.-Jean, reben-bi wachsener Hügel, 309,9 m TP., westl. Marsal. St. Johanneshof, Hf. (Gde. Prevocourt, Ka. Delme, Kr. Chäteaux-Salins, L . 12 E. 1 Hs. 1840 auf einer Rodung erbaut. St. Johannhof, Hf. (Gde. Dalem, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). franz. St. Jean. 8 E. 1 Hs. Etwa Mitte des 19. Jhdts erbaut. St. J o h a n n i s b e r g , Hf. Gde. Rimbach, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E. . 7 E. 1 Hs. Soll seit etwa 1780 bestehen. St. J o h a n n i s b r u n n e n , gefasste Quelle auf dem Odilienberg. an der grossen Strasse südl. vom Kloster is. a. unter -Heidenmauer auf dem Odilienberg»). Das Gewölbe, aus dem die Quelle hervorkommt, sowie der davor gelegene Wassertrog sind aus Steinen der Heidenmauer erbaut. Vergl. S c h w e i g h ä u s e r , Heidenmauer, S. 14 und R a v e n e z , franz. Uebersetzung von Schöpflin's Alsat. illustr., III, 103. St. Johanniskapelle, Kap., -üdöstl. von Dambach Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Rest des verschw. Dorfes Alten wei ler (s. d.); bis 1365 Pfarrkirche von Dambach Im 17. und 18. Jhdt. beliebter Wallfahrtsort. St. J o h a n n i s k o p f =. Johannesberg. St. Johannsthalbach s. Weiss 9. St. Joseph, Hf. (Gde. und Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L. . 6 E. 1 Hs. - Gegen 1840 durch Frau de Wendel erbaut. St. Joseph. Hf Gde. und Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). 7 E. 1 Hs. Anfang des 19. Jhdts. erbaut. St. J o s e p h , Kap. u. Hs. (Gde. Foulcrey, Ka. Rixingen. Kr. Saarburg, L. . Früher AO., jetzt Theil des HO. der Cde. Foulcrey. Die Kap. i--t -igen 1873 erbaut worden. St. J o s e p h , verschw. Hf. (Gde. Hilsenheim, Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1883 abgebrochen. St. J o s e p h s H o f s. Klosterfrauenhof (Gde., Ka. und Kr. Hagenau, U.-E.). St. Julien. Fort, s. Fort Manteuffel. St. Julien b. M e t z , Df. i Ka. Metz [1790 Ka. Borny, 1795 Ka. Vallieres, 1802-1870 Ka. Metz II], Kr. Metz, I.. . 14C»4 E. 110 Hsr. (12 GRe.) - 200 m . - A.-, L - und SchwG. Metz. (3,00); Bhf. Devant-les-Ponts (4,2). - St. Juli a n u s 848; B u r g u m St. J u H a n i 1094 ; S t. Juliens 124b. - Die Gde. umfasst den HO. St.J. b. M. (1072 E. 75 Hsr.) und die A O . Bas-Che-ne, Chätillon-Höhe, Ferme-du-Bac, Fort Manteuffel, Grimont, 'Vallieres-Thal, ferner den unbew. O. Chätillon. (Die bisherigen AO. Bei Pont-Sauvage, Moulin de St. Julien und St. Simon sind seit 1808 als A O . Vallieres- Thal zusammengefasst; der frühere A O . Petit-Chäteau wird seit demselben Jahre zum AO. Bas-Chene, der frühere AO. Freitag zum AO. Chätillon-Höhe gerechnet.) - P. T. Gendarmeriestat. Ortseinn. StEBez. Metz II. Fw. (s. 1850, 2 Spr.). Krgv. s. 22. Aug 1891 . Kath. Hilfspfarrei des Metzer Archipr. St. Segolena s. 1802 . Kirche des hl. Julian von Brioude (28. Aug.). Die Reformirten gehören zur ref. Pfarrei Metz, die Juden zum Rabb. Metz. - Lothringer Lederwerke, A.-G , vorm. Gebr. Patin, grösste Gerberei in L. (33 Arb. und Dampfbetr. , macht nur Sohlenleder; 1830 durch eine Frau Hahn gegr., 1**7 durch Patin gekauft und mit Maschinenbetr. eingerichtet. Es werden jährlich an 20000 Häute verarbeitet Kl. Ziegelei, Kalksteinbrüche und eine Tischlerei. Weinhandel. W a r Df. des Pays Messin und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, im Banne des Treize gelegen. Es wurde auch zum Haut-Chemin und zum Saulnois gerechnet. Ursprünglich war es Vorort der Stadt Metz und als solcher noch 1091 Besitz des Bisthums, welches es damals unter Bischof Poppo mit Dependenzen sowie mit Bann und Gerichtsbarkeit cum banno et centena») an die Abtei St. Vincenz abtrat. Es lag in der Nähe des Deutschen Thores. St. J. wurde 1552, wie die anderen Vororte der Stadt, auf Befehl des Herzogs von Guise abgetragen und später auf den nordwestl. Abhang des Berges Bellecroix verlegt. 174(. wurde es beim Baue des dortigen Forts wieder abgebrochen und auf der heutigen Stelle aufgebaut. - Die Vogtei über diese Herrschaft, welche sich früher über Vallieres, Borny, Villers-l'Ormc und Glatigny ausdehnte und durch Ministeriale dieses Namens getragen war. hatte die Abtei schon 1280 erworben. In St. J. waren früher auch das Domkapitel (1241), St. Arnulf (848). Ste. Glossinde (944), die Templer (1203 begütert. - St.J. war bis 1802 Pfarrei des Archipr. Metz. Den Kirchensatz und Zehnten hatte die Abtei St. Vincenz. Die heutige .Kirche i*t u m 1840 erbaut worden. - Römerstrasse Metz -Trier; römische Reste. Auf dem Kirchhofe 4 Kriegergräber von 1870 71. S i m o n , V., Note sur la formation keuperienne de la cöte de Saint-Julien. (Mem. de l'Ac. de Metz, 1831-1832, V» partie, p. 89 . St. Julius, Hf. Gde. Gertingen, Ka. und Kr. Bolchen, L.'. 1 E. 1 Hs. - 1**1 erbaut. St. J u r e , Df. (Ka. Verny [1790-1802 Ka. Goin], Kr. Metz, L.). 295 E. 11" Hsr. (10 GRe.) - 230 m. - A.-, L.-u. SchwG. Metz (22.3); Bhf.Remilh (17,3 .- Villa St. Georgii 11. Jhdt.; St. Jure 1489; ma. S. Jör. - Die Gde. umfasst den HO. St.J. (168 E. bl Hsr. und die AO. Aiemont (s. 1813, vorh. selbständig' und Ressaincourt (desgl.). - Nebenzollamt II. StEBez. Solgne.- Filiale der kath. Hilfspfarrei Aiemont seit 182o, vorher Filiale von Secourt). Kirche des hl. Jure Georg . Die Reformirten gehören z. Hilfspfarrei Montigny- Sablon (s. 1892, vorher zu Metz). - Geschäftsspr. frz. Bau und Unterhaltung der Brücke über einen Graben bei Grenzstein 964 (eingravirtes Kreuz auf einem Brückensteine) im Strassenzuge Mailly - Ressaincourt liegt der frz. Regierung ob. Die Kosten werden von Frankreich und Elsass-Lothr. gemeinsam getragen. St.J. gehörte zudem P a y s Messin (Saulnois) und war Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. Es war noch 1366 z. Th.) Lehen des Bisthums Metz im Besitze der Grafen von Apremont, 13oo verzichtete Gotfricd von Apremont auf sein Lehen von St.J. und bat den Bischof Dietrich Beyer von Boppart, an seiner Stelle den Johann Dieuamy als Mann aufzunehmen. Ein anderer Theil, der sich Anfang des 14. Jhdts. als Lehen von Salm mit Secourt in Händen der von Craincourt und Athienville befand, wurde 1354. ebenfalls mit Genehmigung des Metzer Bischofs, zuerst an Guyot von Hampont, dann an die Renguillon und de Vy verkauft. Diese vertheilten den angekauften Besitz in der Weise, dass St. J. mit La Horgne. Herrschaft und Vogtei, sowie die Herrschaft des B a n l'abbesse (von Ste. Marie in Metz) dem Poince de V y zufiel, Secourt dagegen an Johann Renguillon überlassen wurde. - Den de V y und Dieuamy folgten die Baudoche im Besitze, welche die ganze Herrschalt 157* dem Herrn von Pallant zu Waibelskirchen verkauften. Durch Tauschvertrag vom 27. Sept. 15S0 überliess Letzterer St. J. mit allen Rechten an die Abtei St. Vincenz gegen deren herrschaftliche Rechte in Waibelskirchen. St.Vincenz behielt St.J. bis zur Revolution. - St. J. war bis 1792 Vikariat von Raucourt i in Frkr.), dann 1802 Filiale von Vigny und 1*0*- 182b Filiale von Secourt. Die Zehnten hatte die Abtei St. Symphorian in Metz. St. Karl, Hf. (Gde. und Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach. L.). 10 E. 1 Hs. 1*40 erbaut. |