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Show Schwarzenberg - Schweighausen 1017 In vallc Urbeis prope S w a r t z c n b c r g 1341; swart-zenberge 1441; N o i r m o n t 1775. S c h w a r z e n b e r g , B.,880.5 m . nördl. Altweier, Ka.Markirch. [ S c h w ä r tzenberg 1684-1789]. Ueber die Sage von «Herni's Kreuz» a m Schwarzenberg s. Stöber, Elsass. Sagen, Neue Ausg. I, S. 104 u. 147. S c h w a r z e n b e r g , bewaldeter, plateauartiger Osthang (TP. bei 819,4 m ) nördl. Fsths. Welschbruch, Gde. Barr. S c h w a r z e n b e r g , Nordhang gegen das Breuschthal, südl. Mühlbach. Ka. Rosheim, S c h w a r z e n b e r g , ausgedehntes Bergplateau (höchster Gipfel 404,2 m, TP.) zwischen dem Hornbach (Df. Han-weilen und dem Schwarzenbach (Df. Haspelscheid) im Ka. Bitsch. S c h w a r z e n b e r g , H..330m, nordwestl. Weiler Ober- Mühlthal, Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch. Schwarzenberg (Fuchshof), Fsths. (Gde. Haspelscheid, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. 1 Hs. Das alte Forsthaus ist 1887 abgerissen worden und in demselben Jahre ein neues gleichen Namens in der Nähe des Dorfes errichtet worden. Schwarzenbergerhof, Hf. s. Hüffelshof (Gde., Ka. U. Kr. Hagenau, U.-E Schwarzenburg, Burgruine (Gden. Münster u. Griesbach, Ka. Münster. Kr. Colmar, O.-E.). castrum Schwarzenberg 13. Jhdt. (520 ni). 1261 durch die Geroldseck (Or-tenaui, Kastvögte der Abtei Münster, trotz deren Einsprache auf dem der Abtei gehörenden Schwarzenberg erbaut und 1262 der Baseler Kirche zu Lehen aufgegeben. Der Schult-heiss von Colmar. Walther Rösselmann, wurde von 1293 bis zu seinem Tode auf Befehl des Bischofs von Basel in Seh. gefangen gehalten. 1301 wurde Johann von Wartenfels Vogt der Burg. Dieselbe gelangte als bischöflich Baseler Lehen 1402 an die Beger von Geispolsheim, wurde 1496 durch sie ausgebessert und kam nach ihrem Erlöschen an verschiedene Bürger, 1725 durch Kauf an die Abtei Münster. 1793 wurde sie als Xationaleigenthum erklärt und kam Anfang des 19. Jhdts. an die Familie Hartmann. Nur noch unbedeutende Trümmer erhalten. - Edouard, F., Le chäteau de Schw. et sa legende. (Passe-Temps 3, 1892, S. 108-201, 230-232.) Schwarzenhof, Wir. Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 85 E. 12 Hsr. Anfang des 19. Jhdts. entstanden. Schwarzen Kreuz, Z u m , Kap. südl. von Dauen-dorf, i Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E... 1*76/77 erbaut aus den Beiträgen von Kollekten, zur Verehrung des hl. Kreuzes. Schwarzenthann, abgeg. Kloster im abgeg. Orte Thannweiler (Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). 1117 gegründet, gleichzeitig m;t der Augustiner-Abtei Marbach, durch Burkard von Geberschweier. Priorat von Marhach. 1525 zerstört und seitdem verfallen. - Ho ff mann, Ch., Seh. (Revue catholique d'Alsace N. S. 13. 1894, S. 27-56.) [Auch bes.:] Rixheim 1894. Schwarzerweg, Hs. (Gde , Ka. u. Kr. Forbach, L.). 5. E. 1 Hs. 1801 erbaut. Schwarze See, Der, franz. Lac noir, pat. nor mä, 950 m, 14 ha, grösste Tiefe 45 m, unterhalb des Grenz-kammes, westl. Urbeis, Kr. Rappoltsweiler. S. a. Stauseen 9. Schwarzfelsenkopf, 405 m, auf dem Breitschloss (s. d.). S c h w a r z h o f f , Fort, s. Fort Schwarzhoff. S c h w a r z k o p f , 781,5 m, südöstl. Grendelbruch, Ka. Rosheim. S c h w a r z l a c h , Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.i. 4 E. 1 Hs. 1844 erbaut. (1888-1899 Walburg genannt). Schwarzbach s. 111 64. S c h w a r z m e r t e r abgegangener Hof im Banne von Charleville i Ka. Vigy, Kr. Metz, L.) zwischen den Höfen Epange, der Mühle Renange und der Banngrenze von Hein-kingen gelegen. Besitz der Abtei Villers-Bettnach. 1371 S c h w a r z m u t r e pröche W o i n u r a n g e s genannt, zuletzt 17.^1 erwähnt. Schwarzsee bach s. Weiss 1. S c h w a r z t h a l , Sgm. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 1 Hs. Bis 188* B r u l e , früher angeblieh auch Viche genannt. 1776 entstanden. Schwarzthalbach s. Rothe Saar 6. Schwarzwasser s. 111 87. S c h w a r z w e i h e r im Modergebiet. 4 k m nordöstl. Lützelstein - 1,07 ha Fischerei. Wird nicht abgelassen. ! Privatbesitz. Abfluss zum R o t hl ac h bächel s. Moder 5. S c h w a r z w e i her. Grosser, im Saargebiet, 225,4 m über dem Meer, 4 k m nordwestl. Niederstinzel - 6,58 ha, Abfluss z um Naubach (s. Saar 26 , S e h w a r z w eih e r. Kleiner, im Saargebiet, 245 m über dem Meer. 2 k m nordwestl. Niederstinzel - 3.12 ha, Abfluss zum Langweiher, mit dem er durch einen D a m m zusammenhängt. Karpfen-Fischerei; werden alle 3-4 Jahre abgelassen und bebaut. Eigenthümer: Landgerichtspräsident Jannequin in Luneville. S c h w a t t e r m ü h l e , M. (Gde. Durstel, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, U.-E). 7 E. 1 Hs. Besteht seit 1803. S c h w e b w e i l e r , Wir. (Gde. Thal bei Maursmünster, Ka. Maursmünster. Kr. Zabern, U.-E.). 14* E. 37 Hsr. - I S u e v o r u m vilare quod dicitur S u a wilre u m 1120; Svabvilare dgl. - Alter Ort, schon im 9. Jhdt. erwähnt, gehörte zur M a r k M a u r s m ü n s t e r (s. d.). ca. 1120 erscheint Kloster Sindclsberg daselbst als begütert. - Kirchlich war Seh. mit Thal bei Maursmünster Filiale der Pfarrei Hägen (18. Jhdt). Schwebweilerbach s. Mossel 3. S c h w e d s k o p f , 875.4 m, unbewaldeter Berg, westl. | Odern im obern Thurthal. Schweibach s. 111 3. S c h w e i g h a u s e n , Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Hagenau, U.-E.). 1532 E. 299 H M 18 GRe.) - 150 m. - A G . Hagenau (4,6); Bhf. Seh. (1,1). - Swetchusa 896; S u e h h u s u n 968; Sueichusan 994; ma. S c h w e i g h ü s e . - Die Gde. um- ! fasst den H O . Seh. (1457 E. 285 Hsr.) und die A O . Clausen-hof und Geisselbronn. - P. T. Oeff. Fernsprechstelle (s. 17. ! Aug. 1901). Bhf. s 1881 , StEBez. Hagenau I. Armr. (s. 1821). i Krgv. (s. 1. Mai 1888.) - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hagenau (s. 1802); Schutzheiliger hl. Jakobus (25. Juli;. Der A O . Clauscnhof gehört kirchlich zur Pfarrei St. Nikolaus in Hagenau. Prot. Pfarrei Augsb. Konf., seit 1802 zum Konsistorium Bischweiler (zuerst Inspektion Buchsweiler, dann Neue Kirche, seit 1876 St. Wilhelm in Strassburg). Die Israeliten gehören zum Rabbinat Hagenau. Jüdischer Friedhofebendaselbst. - 4 Steinbrüche. Papiermühle i vgl. Geisselbronn). Bierbrauerei. Hopfenhandel. Hausierhandel mit Sufflenheimer Töpferwaaren. 896 zum ersten Male als Ausstellungsort einer Urkunde König Zwentibolds erwähnt. Unter den Ottonen erscheint I Seh. als Königsgut: es wurde 968 von Kaiser Otto I. seiner Gemahlin Adelheid geschenkt. 994 schenkte Otto III. der | Abtei Selz die Kirche zu Seh. Nach Adelheids Tode muss Seh. wieder ans Reich gefallen sein, denn 1065 wurde es 1 von Heinrich IV. sammt dem heiligen Walde dem Grafen Eberhard von Neuenbürg (Sponheim?) geschenkt. 1207 be-i sass das Spital zu Hagenau laut Bestätigung König Philipps , eine Mühle zu Seh. Später erscheint es als Reichsdorf der | Landvogtei Hagenau, im 15. Jhdt. im Reichslehenshesitz der Herren von Lichtenberg, seit 1480 der Grafen von Zweibrücken- Bitsch. Von diesen kam es 1551 durch Heirath an I Leiningen-Westerburg und bildete trotz seines Charakters ' als Reichsdorf einen Bestandtheil der leiningischen Herr-i schaft O b e r b r o n n (s. d.). 1664 verkauften es die Leiningen für 7000 Goldgulden an den Pfalzgrafen von Birkenfeld, der es später wieder an die Wurmser veräusserte. Von diesen kam es zu fünf Sechstel gleichfalls durch Kauf an die K o r n m a n n von Strassburg, die bald auch das letzte |