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Show Monge - Monsweiler. 701 Mondorf pastorirt). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Das frühere Dorf M. (vgl. Altwiese) gehörte zur Grafschaft Rüttgen. Die Herrschaft Püttlingen hatte ebenfalls dort Besitz, welchen Johann und Wyrich von Püttlingen 1490 verpfändeten, und der noch im IS. Jhdt. dieser Herrschaft gehörte. 1387 verbrannten die Metzer M. mit 5 anderen Dörfern, welche damals Besitz der Grafen de Roussy und St. Pol, einer Nebenlinie des Hauses Luxemburg, waren. Das heutige lothringische Dorf M. ist erst in der 2. Hälfte des 18. Jhdts. entstanden (vgl. Altwiese). - In der Nähe von M. Römerstrasse Metz-Trier. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Diedenhofen) 20,9 ha. M o n g e , Wir. (Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 21 E. 6 Hsr. - Ung journaulx de meix dit sur la voye de M o n g e t 1636; Grange k la Voye de M o u - gez 1655; 1665 war Mougey Mayin Bürger zu Schnierlach. Herrschaft Rappoltstein. M o n g o l s h e i m , abgeg. Ort, zwischen Düppigheim und Enzheim (Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, U.-E. |. Die Einwohner begaben sich nach Enzheim und Bläsheim, zwischen welchen Dörfern der Bann getheilt wurde. Erhalten Flurname Mongolsheim. M o n g o u t t e , Höfe, s. Bödele (Mongoutte). Mongouttebach s. Leber 12. M o n h o f e n , Df. Ka. Diedenhofen [1790-1816 Ka. Kattenhofen], Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 1033 E. 197 Hsr. (12 GRe.) - 152 m. - A G . Diedenhofen (3,7); Bhf. Diedenhofen (4,3). - M o n h e i m 1050 u. 1448; M a n o m e 1582; M a n om 1869. - Die Gde. umfasst den H O . M. (760 E. 152 Hsr.), die AO. Lagrange (Scheuern) (Schi. u.Hf.), Lagrange (Scheuern) (Wir.), Maison-Rouge, Rosenberg, Ste. Marie und den verschw. O. Ca valier d'Ordonnance. Hatte bis 1S50 Schaumburg (nachher AO. von Gross-Hettingen, Ka. Kattenhofen) als A O . - Ortseinn. Lagrange. StEBez. Diedenhofen. Krgv. (s. 1. Jan. 1894). - Kath. Hilfspfarrei des Archpr. Diedenhofen (s. 1822, vorher s. 1802 des Archipr. Kattenhofen). Kirche zu Ehren Maria Himmelfahrt (15 Aug.), 1868 zuletzt erneuert. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Aeltere Brauerei von A. Barthelemy (8 Arbeiter). Getreide- und Weinhandel. M. gehörte zu der Herrschaft Meilberg (s. d.), z. Th. zur Herrschaft L a g r a n g e . - Von 1050-1266 besass die Abtei Hessen ein Viertel des Dorfes «Monheim proche Theonville» mit dem Kirchensatze. 1266 wurde dieser Besitz an die Abtei St. Maximin bei Trier verkauft. Der Ort war zuerst Bestandtheil der Herrschaft Meilberg (s. d.) später wurde ein Theil an die Lehens-Herrschaft Lagrange (s. d.) überlassen, der andere (Haupt)-Theil blieb bis zur Revolution zu Meilberg gehörig. 1396 hatten hier die Herren von Berg aus dem Hause Valcourt Renten und Rechte. - M. war Pfarrei (schon 1050 erwähnt) des Archipr. Diedenhofen. Den Kirchensatz hatte seit 1266 die Abtei St. Maximin bei Trier (s. o.). Bei der letzten Erneuerung (1868) der Kirche wurde das gothische Chor abgerissen. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Diedenhofeni 43,7 ha. Monhofenerbach s. Mosel 28. M o n Idee, Hs. (Gde. u. Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. St. Avold. M o n Idee, Hf. (Gde. Dianen-Kappel, Ka. u. Kr. Saarburg. L.). Unbewohnt. Früher als besonderer AO. geführt, jetzt zum AO. Grüner B a u m (s.d.) derselben Gde.gezählt. Monjolet s. Montingo. Monneren, Df. (Ka. Metzerwiese [1790-1802 Ka. Inglingen], Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 537 E. 128 Hsr. (12 GRe.) - 245 m. - AG. Diedenhofen (21,7); Bhf. Kedingen (8,3). - M u n d e 1 a r 932u. 1222; M o n d e 1 e r 1183,1254 u. 1594; M o n d r e n 1692. - Die Gde. umfasst den HO. M. (382 E. 91 Hsr.), die A O . St. Anna, St. Margareth (s. 1810, vorher selbstdg.) und die verschw. O. Alt-Kestel (?), Biringen. - P. F. StEBez. Metzerwiese. Armr. (s. 1881). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Metzerwiese (s. 1802), zu der auch die Gde. St. Franz (ohne den AO. Kreuz) gehört. Kirche des hl. Bartholomäus (24. Aug.), 1856 restaurirt. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Kleine Getreidemühle. M. gehörte zu der Probstei und dem Landschultheissen-amte Sierck (s. d.), die hohe Gerichtsbarkeit gehörte dem Herzogthum Lothringen. Im Orte waren vier Grundherr-i schaftenmit besonderem Gerichte mit Appellationsrecht nach | Nancy. Die eine gehörte zur Herrschaft Berus, die zweite zur Herrschaft Rodendorf, die dritte zur Abtei Villers-Bettnach, die letzte zum Domanialbesitz von Lothringen. (Ueber den Vierherrenwald, welcher denselben gehörte, s. u.) Der Ort, welcher als einer der ältesten der Gegend gilt und 932 schon erwähnt wird, scheint schon sehr früh von Lothringen z. Th. zu Lehen gegeben worden zu sein. 1183 schenkten Robert von Sancy und seine Brüder den Kirchensatz von Mondeier an die Abtei St. Hubert in den Ardennen mit anderen dortigen Gütern. - Die Abtei scheint diesen Besitz nicht lang in Händen behalten zu haben; denn schon 1195 fand ein Tauschvertrag zwischen den Abteien St. Clement und Rettel statt, durch welchen ein Theil von M. mit letzterer vereinigt wurde. Dieser Besitz, ohne den Kirchensatz, der bis zur Revolution bei Rettel verblieb, ist später an die Herrschaft Rodendorf gelangt. Die Grundherrschaft der | Abtei Villers wurde ihr 1265 durch Reginald von Lothringen, I Graf von Bliescastel, mit einem Theil des Vierherrenwaldes geschenkt. 1319 war der Lothringische Antheil den Herren von Sierck zu Lehen gegeben worden und scheint lange bei diesem Hause geblieben zu sein. W i e und wann diese Güter an die Herrschaften Berus und Rodendorf gelangten, ist nicht bekannt. Das Dorf wurde 1661 an Frankreich abgetreten. - M. wird 932 als Annexe der Pfarrei Udern bezeichnet, später war es Pfarrei des Trierischen Landkapitels Perl. Der Kirchensatz (s. o.) war Besitz der Abtei Rettel. - Romerstrasse Metz-Trier. Gallo-römische Hügelgräber, deren Inneres Ziegclplattengräber aufweist. Das alte Schloss ist längst verschwunden. . G e m e i n d e w a l d (Vierherrenwald, s. d.) (Oberförsterei Kedingen) 184,3 ha. (Buchen, Eichen und Hainbuchen, Mittel- I wald.) Im Besitz der Gemeinde seit 1856 in Folge von Kan-tonnirung. M o n n e r e n , Forst, s. Vierherrenwald. Monplaisir, Hf. (Gde. Lauterfangen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.i. 7. E. 1 Hs. 1S63-64 erbaut. Monplaisir, Hf. (Gde. Plantieres, Ka. u. Kr. Metz, L.). Früher bes. A O . der Gde. Plantieres, zählt jetzt zum AO. Queuleu ders. Gde. U m 1780 durch den Metzer Advokaten Baron Ladoucette als Sommerwohnung erbaut. Später wurde eine Streichholzfabrik darin betrieben. M o n s w e i l e r , Df. (Ka. [s. 1790J u. Kr. Zabern, U.-E.). 1350 E. 23S Hsr. (12 GRe.) - 175 m. - A.- und LG. Zabern (2,2); HSt. Zornhof (0,5). - Monolswilre 1178; M o n ol tz wilre 1390; ma. M o n s willer. - Die Gde. umfasst den HO. M. (1061 E. 175 Hsr.) und die AO. Fasanengarten, Kreuzfeldhof, Kreuzvvald, Martelberg, Rundel, Zornhof (letzterer begr. auch den früher bes. gen. A O . Schell). - StEBez. Zabern. Armr. (s. 1814). F w . (s. 1SS6, 6 Spritzen).- Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Zabern (s. 1802). Kirchenfest 15. Aug. (Maria Himmelf.). Prot. Pfarrei Augsb. Konf. (s. 1879, vorher Filiale von Zabern [s. 1878 selbständiges Vikariat]) des Kons. Dettweiler, Insp. Buchsweiler. Filialen: Eckartsweiler, Ottersthal, Ottersweiler und Steinburg (s. 1879, vorher zu Zabern). - Ziegel- und Kalkbrennerei (Martelberg); Werkzeugfabrik (vgl. Zornhof), Schreinerei. Ob die in dem alten Codex Traditionum der Abtei Weissenburg erwähnten Ortsnamen Montecottane (um 700) und Munenberg (858) auf M. zu beziehen sind, wie manche annehmen, möchte zu bezweifeln sein. M. soll sammt dem Distrikt u m Zabern zuerst durch eine merowingische Schenkung des 8. Jhdt. an die Abtei Maursmünster gekommen |