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Show 1212 Willenburg - Willenburg, Hsr. (Gde. Kirchberg, Ka. Masmünster, ' (Kr. Thann, O.-E.). 23 E. 3 Hsr. Willenberg um 1750. Willer s. a. Weiler (Ka. u. Kr. Altkirch) und Weiler (Ka. u. Kr. Thann . Willer, Wir. (Gde. Harskirchen [s. 1844, vorher selbstdg.], Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E,). 147 E. 32 Hsr. - Gehörte zur Grafschaft Saar wer den (s. d.); bei deren Theilung ' 1745) fiel es an Nassau-Saarbrücken (Amt Harskirchen). Im 30jährigen Kriege zerstört, erst seit lb72 wieder bewohnt. Im Mittelalter bestand in W . eine Kapelle des heil. Kreuzes (noch 1542 erwähnt). Die Reformation wurde 1557 eingeführt. Bis lb'29 war W. Filiale der prot. Pfarrei Harskirchen, im 18. Jhdt. nacheinander Filiale von Keskastel (bis 1710), Neusaarwerden und Altweiler, seit 1749 wieder von Harskirchen. - W. liegt an einem Keltenwege. Neolithische Funde und römische Mauerreste. Zwei Häuser von W. liegen im Banne von Saarunion, vgl. Willergärten. Willerbach s. Doller 14; 111 lb, 31; Larg 8. Willereweiher, zwei zusammenhängende Weiher im Larggebiet 0,2 km südwestl. Niedersept - zusammen 1,2 ha Fischerei. Privatbesitz. Werden alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Abfluss in die Wiesen. Willergärten, Hsr. (Gde. u. Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.) 13 E. 2 Hsr. Gehörten ursprünglich zu dem Weiler Willer (s. d.), der bis 1844 selbständiges Dorf war, dann aber bis auf diese beiden Häuser mit der Gde. Hars- i kirchen vereinigt wurde. Willergraben s. Altenbach 2. Willerhof, Fsths. (Gde. Ebersmünster, Ka. u. Kr. Schlettstadt. U.-E.). b E. 1 Hs. 1570 entstanden; steht auf der Gemarkung des verschwundenen Ortes Weiler (s. d.). Willerhof, Fsths. (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 7 E. 1 Hs. - Zur Pfarrei Klingenthal gehörig. Führt seinen Namen von dem abgegangenen Orte Hohenburg weiler is. d.), auf dessen Stätte es liegt. Im Jahre 1828 bestand an der Stelle des Forsthauses ein Wohnhaus, das der Frau von Brunck, geb. von Türckheim, W w e. des Adrian Brunck von Freundeck gehörte (gest. 18b5). 18bb ging das Besitzthum auf die Gden. Oberehnheim-Bern-hardsweiler über. Das Forsthaus wurde wahrscheinlich erst nach 1866 errichtet. Willerhof, Hf. (Gde. Fislis, Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 9 E. 1 Hs. Im Jahre 1863 erbaut, vorher war Wald an der Stelle ; doch befand sich in der Nähe ein alter Hof, der schon 1349 erwähnt wird. Willerhof. Wais. Anst. (Gde. Hilsenheim, Ka. Mar-kolsheim, Kr. Schlei tstadt, U.-E.). 103 E. 1 Hs. Der schon 1811 genannte Hof wurde 1840 von Ludw. Martian den Schulschwestern von Rappoltsweiler übergeben zur Stiftung einer Waisenanstalt für Knaben. Sie erhielt 1356 die staatliche I Bestätigung. Willerholz, Hf. (Gde. u. Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 8 E. 1 Hs. 1840 entstanden. Willerkapelle. Einsdl. (Gde. Wolschweiler, Ka. Pfirt, J Kr. Altkirch, O.-E.), s. Kapelle. Wille rlachgraben oder Will erwaldbach s. Saar 33. Willern, Df. (Ka. Dammerkirch [1790-95 Ka. Delle], Kr. Altkirch, O.-E.). 148 E. 44 Hsr. (10 GRe.) - 3b0 m. - AG. Dammerkirch (5,5); Bhf. Dammerkirch (6,1). - Wi-larn 131b; Romengney 1390; Romagny 1869. - StEBez. j Dammerkirch. - Kath. Hilfspfarrei (s. 1863); zum Dekanat Dammerkirch gehörig; 1802-63 AO. der Hilfspfarrei Jung- ; münsterol. Schutzheiliger hl. Florentius (7. Nov. i. Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. W. gehörte zur Herrschaft Münsterol und wurde 1351 durch Johann, Freiherrn von Münsterol, dem Baseler Bürger Joh. Meiger Meier) von Hüningen als erbliches Lehen verliehen. Die Kirche war im 18. Jhdt. Filiale von Luttern, dann I Willgottheim. bis 18b3 von Jungmünsterol und gehörte als solche bis zum Dekanat Masmünster des Bisthums Basel, nachher wahrscheinlich, wie Jungmünsterol, zum Bisthum Besaneon. Den Kirchensatz hatten die Reinach-Montreux, als Erben der Münsterol. Gemeinde wald (Oberförsterei Altkirch) 80,1 ha. Willerwald. Df. (Ka. Saaralben [s. 1790], Kr. Forbach, L. . 810 E. 166 Hsr. (12 GRe.) - 240 m. - AG. Saaralben (3,3); Hp. W. (0,8). - Wilerwaldt lb21; Villerwald 1S69. - Die Gde. umfasst den HO. W . (753 E. 154 Hsr.), die AO. Dammberg, Niederau-Mühle, Saline und Sodafabrik, Weiher, Willerwalder-Ziegelhütte und die verschw. O. Albweiler und Klein-Haras. - Hp. (s. 1872). StEBez. Saaralben. Krgv. (s. 20. März 1892). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saaralben (s. 1802), zu der auch die AO. Schottenhof (Gde. Saaralberi) und Neuhof (Gde. Hambach) gehören. Kirche des hl. Nikolaus (6. Dez.) - Dampfziegelei von Baron Schmid (1892 eröffnet), mit kontinuirlichem Ringofen zu 14 Kammern. (45 Arbeiter, Produktion: 2600000 Stück). Elektrische Kraft- und Lichtanlage in der früheren Niederauer. Getreidemühle an der Saar, 1897 durch die deutschen Solvay-werke in Saaralben (s. d.) eingerichtet. Der grösste Theil der Sodafabrik dieser Firma liegt auf dem Banne von W. Dieselbe hat 1897 auf demselben Banne eine Coksfabrik errichtet. Hausindustrie: Strohhutflechten, für eine Firma in Saarunion. W. gehörte zu der Herrschaft Saaralben (s. d.) Es ist 1618 auf einer Rodung im Willerwalde entstanden. Der W . lag im Banne der in der zweiten Hälfte des 16. Jhdts. zerstörten Ortschaft Weiler, auch Albweiler (s.d.) genannt. Lehensträger von W . waren: 1618 die Bichebois, 1631 Bichebois und de St. Felix. Auch Nassau-Saarbrücken hatte dort Besitz, der durch den Vertrag vom 24. Jan. 1776 an Frankreich abgetreten wurde. - W. war vor 1802 Pfarrei des Metzer Archipr. St. Arnuald. Kirche 1777 erbaut. Den Kirchensalz hatte der Bischof von Metz. Willerwald. Staatswald (Gde. Bibisch, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). (Oberförsterei Busendorf) 53 ha. (Eichen, Buchen, Hainbuchen, Massholder, Eisbeere, Obstbäume, Espen). Muschelkalk. Ist ein Rest des grossen Bi-bischer Waldes (Neoiora de Bittersis) Besitz der Cister-zienser Abtei Villers-Bettnach, die sich 1249 unter den Schirm von Lothringen begeben hat, worauf der Herzog und die Abtei in ein aecompagnement wegen gemeinschaftlichen Betriebes der Kloslerwaldungen getreten sind. Der Herzog erhielt anfangs ein Drittel, später die Hälfte des Waldes. U m 15S0 sind umfassende Rodungen vorgenommen worden; auf den gerodeten Flächen wurden im Banne von Bibisch die Dörfer Neudorf (1582) und Rodlach (1585) gegründet; noch 1742 hatten Lothringen und die Abtei 1200 arpents ungetheilten Waldes im Banne von Bibisch, an welchen auch die Freiherren von Eltz zu Freisdorf Rechte hatten ; 600 arpents waren ungetheilter Besitz zwischen der Herrschaft Burgesch und der Abtei Rettel. Nutzungsberechtigt waren im Bibischer Forste Beckerholz, Bibisch und Klein-Bibisch, Neudorf und Rodlach. Vom W. sind 1866 53 ha verkauft worden. [dPr.]. Willerwaldbach s. Saar 33. Willerwalder Ziegelhütte, Hsr. (Gde. Willer-wald, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L ) . 13 E. 3 Hsr. War bis um 1840 Ziegelei, die schon im 18. Jhdt. bestanden haben soll. Willgottheim, Df. (Ka. Truchtersheim [s. 1790], Ldkr. Strassburg. U.-E.). 817 E. 1S3 Hsr. (12 GRe.) - 240 m. - AG. Truchtersheim (8,0); Bhf. Wasselnheim (8.0). - Uuille-golteheim 1100; ma. Willde. - P. F. Fernsprechverbindung mit Strassburg (s. 1899) Notar. Orsteinn. StEBez. Truchtersheim. Armr. (s. 1866). Wasserltg. - Kath. Hilfs-pfarrci des Dekanats (Truchtersheim (s. 1802). Schutzheiliger hl. Mauritius (22. Sept.). Filialen: Landersheim und Wollen- |