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Show St. Markus - St. Medard. 975 damit ein Waisenhaus verbanden, das 1891 nach Ehers-münster (Ka. u. Kr. Schlettstadt) verlegt worden ist; das Novizen- und Versorgungshaus verblieb in St. M. Das gegenwärtige Klostergebäude stammt aus dem 18. Jhdt. Litter.: Deklaration des biens appartenant au mo-nastcre de St. Marc avec les lieux oü ils sont situgs. [Com- | munique par Ad. Ernst.] (Rev. d'Als. l*7n, p. 424-427.) Hertzog, Aug.. Das Kloster St. Marx. (Vogesen-Blatt, Beil. d. -Strassb. p,,st 1*'<7, Nr. 17.) St. M a r k u s , zerst. Kap. (Gde., Ka. u. Kr. Saarburg, L. . Eine ehemalige Kapelle auf dem Marxberg, zwischen [ Stadt Saarburg und Bühl. Der Kirchensatz scheint ursprünglich dem Priorat Zellen gehört zu haben und war später Besitz der Strassburger Deutschordenskomthurei. St. M a r t i n s. Ban-St. Martin. St. Martin, Df. Ka. Weiler [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E.'. 389 E. 88 Hsr. 110 GRe.) - 288 m. - A G Weiler (1,5); Bhf. Weiler U.-E. (1,6). - ma. Sa Morte. - Die Gde. umfasst den H O . St. M. (374 E. 85 Hsr.) und den AO. Hugshofen (Im Klosten. - StEBez. Weiler II. Armr. s. 1819). Wasserltg. (1894u. 1896eingerichtet). Fw. (s. 1876, 1 Spritze . - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Weiler (s. 1802). Schutzheiliger hl. Mariin (11. Nov.). Frühere Filiale Meisengott 1808 -1820, dann selbständig). - Hammerschmiede, Schmiede, Sagemühle. Hausindustrie: Weberei, für Firmen. St. M. wird schon u m loon erwähnt; gehörte zur österreichischen Herrschaft Weilerthal (s.d.). - Kirchlich gehörte St. M. zum Landkapitel Schlettstadt. Alte Pfarrei mit Filialen Meisengott und Steige. Die Kirche war Mutterkirche für einen Theil des Weilerthals und wird schon unter den Stiftungsgütern der 1000 gegründeten Abtei Hugshofen genannt. Diese besass auch das Patronatsrecht, und ihr wurde auch die Pfarrei 14*3 durch Papst Sixtus IV. inkor-porirt; beide gingen 161.5 mit Hugshofen an die Abtei Andlau über. Ib49 Neubau der verbrannten alten Kirche. Seit 1711 ein Vikar für die Filialen. - St. M. ist Geburtsort von Christoph Florenz K o e t h , geb. 8. Nov. 1801, 1848-1873 Bischof von Fulda, gest. 1873. St. Martin, Hf.(Gde. Klcin-Landau, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen. O.-E. . 4 E. 2 Hsr. Soll Ende des 17. Jhdts. entstanden sein und an der Stelle des Kirchhofes des verschw. O. Butenheim (s. d.i stehen. Bis Ende des 19. Jhdts. betand sich auch eine Ziegelei hier; die Brennöfen sind jetzt abgebrochen. St. Martin, Kap. (Gde. Ballersdorf, Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.). Rest der verschw. O. Mettersdorf (s. d.i. In der Kap. ein Altar des hl. Karl Boromüus, durch den Domprobst zu Basel, Baron von Boll, gestiftet. St. Martin, Kap. (Gde. Oltingen, Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.i. Abgelegene Kirche und Kirchhof, in der im 14. fhdt. (1334 more solito' die Versammlungen des Dekanats Leimenthal stattzufinden pflegten; spätgotischer Bau. St. Martin, verschw. Df. (Gde. Marsal, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.i. St. M a r tinu s ante M a r s a l 117*. - St. M., an welches der Flurname Ban St. M. noch heute erinnert, lag an der Höhe gegen Movenvic zu. Es wird schon im 12. Jhdt. als Pfarrdorf erwähnt und war Besitz mit ganzer Gerichtsbarkeit der Abtei St. Vincenz in Metz, also Kirchengut in der Kastellanei Marsal. Das Dorf wurde später an das Bisthum verpfändet; dann 1332 den Familien Baudochc und de Gournay zu Lehen gegeben. 1545-1565 war es wieder im Besitz der Abtei, scheint dann u m 1585 wegen der Befestigung von Marsal abgebrochen worden zu sein. - Ehemalige Pfarrei des Archipr. Marsal. Kirche zu Ehren des hl. Martin dl. Nov.). Den Kirchensatz hatte die Abtei St. Vincenz. Nach Zerstörung des Ortes wurden durch Urkunde vom 7. März 1591 die Einkünfte der Pfarrei der Abtei zugewiesen (Zehnt). St. Martinsbach s. Saar 4. St. M a r t i n s b u r g , Schloss, frühere Burg, auf dem Banne von Wettolsheim, südl. von diesem Orte im Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E., gelegen. Die Burg (capella B. M a rtini 1145. sant M artin hü hei 1129) soll a m Ende des 10. Jhdts. erbaut worden sein und gehörte ursprünglich dem St. Martinsstifte in Colmar Im 13. Jhdt. war sie im Besitz der Grafen von Horburg. welche sie von dem Verkaufe ihrer Güter in Wettolsheim an die Abtei Marbach 1310 ausdrücklich ausnahmen. Sie blieb in den Händen der Hor-burger und ihrer Erben bis zum Jahre 1502, in welchem sie auf die Familie von Rust überging. Seit 1601 gehörte das Schloss den Linck von Dornburg, seit 1636 den von Val-court, von denen es 1759 durch Erbschaft an die Familie von Malsen-Tilborch kam. Als Gast der Stiftsdame Katharina von Malscn weilten 17*4-*7 die schone Gräfin von Albany und ihr Freund, der italienische Dichter Vittorio Alfieri, auf der St. M. Durch Kauf gelangte die Burg an die Sehauenburg und schliesslich an die Hirlinger in Ka\ sei s-berg, welche sie noch jetzt besitzen. Das Schloss enthält noch Theile aus dem Mittelalter, der grösste Theil desselben ist aber modern. - Sitz m a n n , Ed., Le chäteau de Martinsburg ä Wettolsheim. (Revue catholique d'Alsace, X. S. 10, S. 201-207. 299-310. St. Martinstein s. Gedeckte Markstein, Der. St. M a r x , verschw. Kap. Gde. Riedisheim, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E.). Alte Feldkapelle auf der Stätte des verschw. Dorfes Leibersheim (s. d.i, schon 1495 erwähnt, 1857 abgetragen. St. M a r x k a p e l l e , verschw. Kap. (Gde. u. Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). Befand sich 1 k m südöstl. von St. Amarin; nach der franz. Revolution verschwunden. St. M a u r i c e , Hl. (Gde. Saulnv, Ka. u. Kr. Metz, L >. 9 E. 1 Hs. 1*53-54 erbaut. St. M a x i m i n oder St. S m a s s m a n n , Kapelle (Gde. Gemar, Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). - F e l d k ü c h en um 1300; kirch e des heiigen st. M a x i m i n e n 1383; zu st. M a x i m i n o 13**; st. S m a s s m a n n und st. S m a s - manskileh 15. Jhdt. i Smassmanns-Feld, -Pfad, -Platz, -Rain, - W e g 16. Jhdt.). -Zwischen Rappoltsweiler und Gemar gelegen, besuchter Wallfahrtsort (29. Mai und Dienstag nach Pfingsten). Auch scheinen häutig die Gedinge für den Dinghof St. Die" und für den Dinghof des Propstes von Leberau dort abgehalten worden zu sein. Die Herren von Rappoltstein galten als Stifter der Kapelle und hatten den Kirchensatz. Das Stiftungsjahr ist angeblich 1262; doch scheint schon früher eine Kapelle existirt zu haben, die u m jene Zeit erweitert wurde. Die Pfründe, vorzugsweise im Gemarer Bann begütert, wurde 1388 durch Bruno I. von Rappoltstein mit Weinzinsen im Banne von Reichenweier gebessert. Michel Gerhart, nachweislich schon 14*2 im Besitze der St. Xikolaus-Pfründe in der Pfarrkirche zu Rappoltsweiler, wird 15(il als Kaplan von St. M. genannt. Xach seinem Tode gest. 1506) wurde die St. Maximinus-Pfründe mit der j Schlosskaplanei von St. Ulrich vereinigt (ob dauernd?). Schon im 15. Jhdt. sollen in der Kirche gemalte Fenster gewesen sein, die mit den W a p p e n der Herren von Rappoltstein, von Hattstatt u. A. geschmückt waren. Neubau des Schiffes 1783, Errichtung zweier Seitenaltäre 1789. Die Kapelle mit den dazu gehörigen Gebäuden (1786 wird das Haus des Sakris-tans erwähnt i wurde in der Revolutionszeit als Nationalgut veräussert und angeblich 1798 abgetragen; die Wallfahrt wurde nach Gemar verlegt. Eine kleine Feldkapelle daselbst errichtet 1820. St. M e d a r d , Df. (Ka. Dieuze [1790-1802 Ka. Marsal], Kr. Chäteau-Salins, L.i. 272 E. 82 Hsr. (10 GRe.) - 245 m. - A G . Dieuze (8,2); Bhf. Dieuze (7,8). - Sanctus Medar- [ dus 125S; Saint M a r c 1264; St. M e d a r d 1594. - Die Gde. umfasst den H O . St. M. (24b E. 77 Hsr.) und die AO. Batheiemont und St. Medard i Fsths.). - StEBez. Dieuze. - i Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Dieuze is. 1802). Kirche des hl. Medardus (8. Juni). - Geschäftssprache franz. St. M. gehörte zu der Kastellanei Marsal (s. d.). In |