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Show 1052 Steinbächel - Steinburg. Steinbächel, Wlf., s. Albe 12. Steinbächle s. Holzweiher, Rhein-Rhone-Kanal 3. Steinbächlein s. Doller 29. Steinberg, Staatswald (Gde. Oberhomburg, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L ) . 297 ha. Oberförsterei St. Avold. (Eiche, Buche. Hainbuche, Birke, Erle, Espe, Esche, Massholder, Spierling, Eisbeere, Eberesche, Faulbaum, Kieler, Weymouthskiefer, Fichte, Tanne, Lärche.) Vogesensandstein. W a r Besitz der Abtei St. Avold, seit 15*1 unter lothringischer Hoheit; 1789 als Nationalgut eingezogen. Steinberg, von den Umwohnern L e n g e n b a c h - fe lsen genannt, ca. 1170 m, nordwestl. Ausläufer des Kahlen Wasen I s. d. I. Steinberg, von den Umwohnern Bocks w a s en (Buchswaseni genannt, 1256,3m, in dem vom Breitfirsl zum Kahlen Wasen in nordöstl. Richtung ziehenden Seitenkamm, Südwestl. von letzterem und von diesem durch eine flache Einsattlung (1203 m ) getrennt. Steinberg, H..366 m, zwischen Klingenthal und Börsch, Ka. Rosheim. Steinberg, Nordhang, gegen das Spiegelthal, nördl. Hinsburg, Ka. Lützelstein. Steinberg, B„ 175,5 m, westl. Weiler Disteldorf, Gde. Lembach, Ka. Weissenburg. Steinberg, B., :;s7 m, mit Felsengipfel, östl. von Fsths. Lützelhardt bei Obersteinbach, Ka. Weissenburg. Steinberg, Kopf, bei Russ s. Moyemont. Steinberg, H.. bei (nordwestl.) Wittersheim, Ka. Hagenau. Steinberg, Grosser, 368 m. Kleiner, 340 m, nördl. über dem Lieschbacher Weiher, nördl. Weiler Lieschbach, Gde. Philippsburg. Ka. Bitsch. Steinberg, I'.., 100 m, nordwestl. Münzthal-St. Louis, Ka. Bitsch. Steinberg, II., 332 m, westl. Folklingen, Ka. u. Kr. Forbach. Steinberg, bewaldetes Plateau, 340 m, im Staatswald St. Avold. nordöstl. St. Avold. Kr. Forbach. Steinberg (Henrion). W. (Gde. u. Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 4 E. 1 Hs. U m 1*45 erbaut; war bis 1893 Fsths. Steinbergel, Sennh. (Gde Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt; die Sennhütte soll so alt sein wie Felleringen selbst. Steinbergelrunz s. Thur 14. Steinbiedersdorf, Df. (Ka. Falkenberg [s. 1793], Kr. Bolchen, L.). 633 E. 172 Hsr. (12 GRe.) - 255 m. - AG. Falkenberg (3,8); Hp. Tetingen (3,0\ - Stege n bi ders-dorf 102b; Stignenbudersdorf 1309; B u d e s d o r f 1240; Steinbiderstroff 1594; Pontpierre 1869. - Zu der Gde. gehören die früheren AO. Kleinmühle und Sitzmannshaus, die aber jetzt mit dem HO. zusammenhängen. - P. F. StEBez. Falkenberg II. Armr. (s. 1S45; Grundbesitz 0.97 ha). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Falkenberg 's. 1804). Kirche des hl. Calixtus (14. Okt.), letzter Bau 1879. Kapelle nördl. vom Dorfe. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - Kalksteinbruch. St. gehörte zu der Grafschaft Kriechingen (s. d.) und war zur Hälfte Lehen der Landvogtei Hagenau (s. u.). st war ursprünglich Bestandtheil der Herrschaft Falkenberg; 1240 war es Burglehen der Falkenberg in Händen der Herren von Hennamenil, Stammverwandten des Hauses Rollingen. Im 13. Jhdt. haben es die Warsberg von der Tochter des Johann von Hennamenil erworben. 1325 verkaufte Johann von Mengen, wohl Erbe der von Warsberg, seinen Antheil an Godmann von Dieuze (auch von Dorsweiler genannt1, welcher ebenfalls als Erbe des Johann von Warsberg schon im Besitz der Hälfte von St. war. Da aber König Rudolf von Habsburg 128* dem Godmann von Dorsweiler die Einkünfte der Burgmühle von Hagenau als Pfand- I lehen gegeben hatte, mit der Bestimmung, bei Auslösung den | Pfandschilling in Grundbesitz anzulegen und dann als Reichs- ! lehen zu tragen (die Auslösung erfolgte erst 1572); so haben die Erben Georg und Wirich von Kriechingen damals die Hälfte ihres Dorfes St. der Landvogtei zu Hagenau zu Lehen aufgetragen. An diesem Lehensverbande scheint keine Aenderung vorgenommen worden zu sein, als die Herrschaft Kriechingen 1617 zur Reichsgrafschaft erhoben wurde. Von den Rechten der Landvogtei war aber später nicht mehr die Rede. St. k a m erst 1793 an Frankreich. - St. war bis zum Konkordat Pfarrei des Archipr. Mörchingen. Der Kirchensatz, welcher früher Besitz der Abtei Longeville war, ging später an die Herrschaft Kriechingen über. Im Gemeindew ald Kapelle zu Ehren des Leidens Christi. - Römische Reste. Merowingisches Grabfeld, darin Halsband aus weisser Cornaline gefunden. Die Ueberlieferung, dass im Dorfe ein Templerhaus gestanden habe, ist irrig. Gern e inde wal d Oberförsterei Falkenberg) 93,3 ha. Steinbiedersdorf, Herrschaft, umfasste nur das Df. Steinbiedersdorf (s. d.). Steinbronn, verschw. Burg (Gde. Breusehwickersheim, Ka. Schiltigheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). Soll westlich von Breusehwickersheim gelegen haben. Römische Funde an dieser Stelle, die heute noch < Steinhronner W e g genannt wird. Steinbruch, Hs. (Gde. u. Ka. Schirmeck, Kr. Molsheim, U.-E.i. 8 E. 1 Hs. 1890 erbaut. (Ueber den Steinbruch selbst vgl. Schirmeck und Wackenbach.) Steinbruch, Hsr. i Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 15 E. 3 Hsr. Soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. Steinbruck, Sgm. (Gde. Sickert, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 2 E. 1 Hs. Sägemühle mit Wasser- und I Dampfkraft. Besteht seit 1S38. S t e i n b r ü c h e n , B e i d e n , Hs (Gde. Dannelburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 4 E. 1 Hs. 1883 erbaut. Steinbrück, unbekannter Ort, wohl im Ka. Pfalzburg, (Kr. Saarburg, L ) . 1527 überliess Georg von Landsberg seinen Antheil an den Dörfern Mittelbronn und Steinbrück an den Münch von Wilsberg gegen andere Güter. S t e i n b r ü c k e r m ü h l e , M. (Gde. Waibelskirchen, Ka. u. Kr. Bolchen, L.). 10 E. 1 Hs. - Steinbrück 1266. - Der Ort wird 1266 als Lehen von Luxemburg in Händen der von Varsberg-Rollingen erwähnt. S t e i n b r u n n s. a. Nieder-, Obersteinbrunn. Steinbrunn, ehem. Burg (Gde. Fessenheim, Ka. Ensisheim. Kr. Gebweiler, O.-E.). - Steinbrun 1644. - tAuf Speckeis Karte als Schloss bezeichnet). Die Stätte heute als «Schlossmatten» bezeichnet. Steinbrunnen s. Saar 9. Steinbütte, ein merkwürdiger, wie eine Riesenbütte ausgehöhlter Felsblock, im Walde a m Osthange des Brotsch-berges (s. d.) oberhalb der vom Hexentisch zum Forsthaus Schäferplatz führenden Strasse gelegen. Ueber die an den Stein sich knüpfende Sage s. S t o b er, Elsass. Sagen. Neue Ausg. II, S. 83 u. 312. Steinburg, Df. (Ka. |s. 1790] u. Kr. Zabern, U.-E.). 1437 E. 278 Hsr. (12 GRe.) - 190 m. - A.- und LG. Zabern (5,8); Bhf. S. (0,7). - Steinw irek 1126; Steinwürck 1412; Steinberg 1525; ma. Steiweri, Stäwerich (letzteres lothr.). - Die Gde. umfasst den HO. St. (1285 E. 250 Hsr.) und die A O . A m Kanal, Kreuzstrasse, Rundel, Wachholderberg. - P. T. Oeff. Fernsprechstelle. Bhf. (s. 1851). StEBez. Dettweiler. Armr. (s. 1838). VerbdsFw. (s. 1883, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Zabern (s. 1802). Schutzheilige hl. Peter und Paul (29. Juni). Muttergotteskapelle. Filiale Hattmatt. Filiale der prot. Pfarrei in Monsweiler (s. 1879, vorher von Zabern). - Fischerei. Ziegel- und Kalkbrennerei. Kalkbrennerei. Steinhauerei von Haffner (15 Arbeiter). Walz- • werk von Goldenberg (Filiale von Zornhof). Sägemühle. |