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Show 1048 Staffelhöhe - Stauseen. Den Kirchensatz hatten zuletzt die Peschery. - St. liegt an einem Keltenwege von Reiningen nach Bollweiler. Die Kirche ist modern; im Chore ein Agnus dei aus dem 11. -12. Jhdt. eingemauert. Gemeinde wald (Oberförsterei Thann) 15,1 ha. Staffelhöhe, amtlich Alt egob en , bewaldeter Hügel nördl. Bendorf, Ka. Pfirt. Stahlberg, Hs. Gde. Wegscheid, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 3 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Das Haus scheint während der französischen Revolution als Emigrantengut verkauft und von dem damaligen Maire und Kommissar der Republik,Colle, erworben worden zu sein. Stahlberg, B., 841,5 m, östliche Fortsetzung des Hohen Kopfes (s. d.) bei Rimbach, Ka. Masmünster. Stahlheim, Df. (Ka. u. Kr. Metz, L.). 2066 E. 354 Hsr. (18GRe.).- AG. Rombach: HSt. Gandringen. - Die Gde. umfasst den HO. St. 11537 E. 299 Hsr.) und die AO. Amne ville, Neumühle und Rombacher Hüttenwerke. - 1898 durch die Rombacher Hüttenwerke (s. Rombach) als Arbeiterhäuser erbaut. Gehörte früher zur Gde. Gandringen (s. d.), ist aber durch Verordnung vom 9. Apr. 1901 von dieser abgetrennt und durch Verordnung des Kais. Statthalters vom 15. Apr. 1902 zur selbständigen Gde. erhoben worden. - StEBez. Rombach. Arzt. Portland-Cement-Werk Rombach, Akt.-Ges., 1900 eröffnet, 70 Arbeiter. Stahl- und Walzwerke der Rombacher Hüttenwerke. Thomasschlacken mühle. Stambach. Wir. (Gde. Hägen, Ka. Maursmünster, Kr. i Zabern, U.-E.). 34 E. 6 Hsr. Forellenzuchtanstalt. - Der Wir. hat seinen Namen von Andreas Stambach, der dort auf vom Bischof von Strassburg verliehenem Boden 1724 verschiedene Mühlen und eine Hammerschmiede errichtete. Stampfmühle, Sgm. u. Uhrgl.-Schlf. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. 4 E. 1 Hs. Errichtungsjahr der Sagemühle unbekannt. Uhr- und Brillenglasschleifcrei von Avril in Zabern (12 Arbeiter). 1893 eröffnet. Stampoumont, Wir. (Gde. Ranrupt, Ka. Saales. Kr. Molsheim, U.-E.). 129 E. 39 Hsr. - Stamdoimont 1262; Stamberg. - Gehörte zur österreichischen Herrschaft Weilerthal (s d.); 1314 an die Herren von Müllenhcim verpfändet ; blich in ihrem Besitz bis ins 16. Jhdt. hinein. 1262 von bischöflich-strassburgischen Truppen verbrannt. - Kirchliches s. Ranrupt. Stampoumontbach s. Breusch S. Stangenhof, Hf. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 14 E. 3 Hsr. Gehörte im 13. Jhdt. zum Burglehen • Dotzelcr-gesäss » i vgl. Art. Hagenau); kam im 14. Jhdt. an die Familie J Stangen Stangenwalderhof, Hf. (Gde. Assweiler, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, U.-E.). 6 E. 1 Hs. U m 1836 durch Baron du Theil erbaut, der einen Theil des zum herrschaftlichen Besitze von Assweiler gehörigen Stangenwaldes gekauft und gerodet hatte; der Hof ist 1841 durch den späteren Besitzer (Ordener) abgebrochen und neu erbaut worden. Stangenweier, Schlachths. (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 6 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Stangenweyer, Fsths. (Gde. Sparsbach, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 3 E. 1 Hs. 1*57 entstanden. Starkenbach, Wir. (Gden. Diedolshausen u. Schnierlach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.), s. Faurupt (Starkenbach i. Starkenbach, Wlf., s. Weiss b. Stattmatten, Df. (Ka. Bischweiler [1790-1802 Ka. Fort-Louis], Kr. Hagenau, U.-E.). 368 E. 78 Hsr. (10 GRe.) - 120 m. - AG. Bischweiler (14,4); HSt. Sesenheim (1,4). - Stackmatten 18. Jhdt. - Die Gde. umfasst den HO. St. und den AO. Stattmatten (Fsths.); ferner lag in ihrem Gebiete der verschw. O. Wörth. - StEBez. Röschwoog. Armr. (s. 1809). - Katholiken und Protestanten sind nach Sesenheim eingepfarrt. - Fischerei. Hausindustrie : Gänsemästerei, auf eigene Rechnung. Viehzuchtgenossensehalt. Gehörte zur Herrschaft Fl eck en s te i n, und zwar zur sogen. Grafschaft Uffried (s. d.), die ursprünglich in landgräflichem, seit der Mitte des 14. Jhdts. in fleckensteinischem Besitz war und 1720 an die Rohan-Soubise kam. Der grösste Theil des Gebietes von St. lag auf einer Rheininsel, «Wörth» genannt und hatte bis zur Rheinregulirung viel von Ueberschwemmungen zu leiden. Friedrich der Grosse soll sich als Kronprinz eine Zeitlang incognito in St. aufgehalten haben. - 1706, 1. Okt., Kampf um den Brückenkopf von St. zwischen den Truppen des Marschalls Villars und denen des Prinzen Ludwig von Baden. Der Brückenkopf wurde durch die ersteren genommen. - Kirchlich war St. Filiale der Pfarrei Sesenheim. 1543 Einführung der Reformation. Gemeinde wald (Oberförsterei Bischweiler) 132,6 ha. ca. 150 m über dem Meere. Alluvium : lehmiger Sand mit kiesigem Untergrund. Mittelwald in 25 Schlägen auf 95 ha Fläche mit Oberholz von Eichen, Buchen, Ulmen, Hainbuchen, Eschen. Kirschbäumen, einzelnen Fichten und Kiefern; Unterholz: Hartriegel, Haseln, Massholder, Eichen, Weisserlen, Dornen. Stattmatten, Gde -Fsths. (Gde. Staltmatten, Ka. Bischweiler, Kr. Hagenau, U.-E.). 2 E. 1 Hs. Besteht seit 1896. Staufen, Hf. <Gde. Weier i. Thal, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 9 E. 1 Hs. Eine Meierei auf dem Staufen wird 1768 erwähnt. (S. Staufen, Berg, östl. Sulzbach.) Staufen, Der, B., 513,9 m, westl. über Thann. [Am Stoffen 13*0; yn den berg genant der Stauffen 1463; uf einem Berge, genant der Stouffen 1468; auf dem Staufenberg 1541] Staufen, B., auch Hoher Staufen genannt, 900,4 m, östl. Sulzbach, Ka. Münster, Kr. Colmar. [Vntz an den hohen Stouffen 1441; Stumenkopf (franz. Generalstabskarte)]. Oben auf dem Gipfel Reste eines alten Ringes, jetzt sehr zerstört, und Gräben. Durch den Vog.-Club ist der Bau eines Aussichtsthurmes begonnen worden. Vergl. Kraus, Kunst und Alterthum in E.-L. 2, S. 609 f. Staufenbach s. Fecht 24. Staufenberg, H., 390 m. südwestl. Kanfen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Staufenberg, Kopf, 381 m, zwischen der Hinteren und Mittleren Hühnerschärr (s. d.), östl. des Weilers gl. N., Gde. Wingen, Ka. Lützelstein. Stauffen (Hohstauffen), abgeg. Burg (Gde.u. Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1281 von den Herren von Girsperg erbaut, aber vom Bischof von Strassburg gleich darauf zerstört. Von den Girsperg wiederhergestellt, wurde sie 12S4 von dem kaiserl. Landvogt Wernher von Hattstatt von neuem zerstört. Stauffersberg, Wir. (Gde. Wingen, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern. U.-E.). 33 E. 5 Hsr. Soll um 1700 entstanden sein; gehörte zur Grafschaft Lützelstein. Staufkopf s. Meyersberg. Stauseen oder St au weih er in den Vogesen sind entweder künstlich geschaffen durch eine quer über die Thalsohle eines Gebirgsbaches aufgeführte Staumauer, einen Staudamm oder beides zusammen, oder es sind Weiher, deren natürliche Thalabschlüsse zum regulirbaren Wasserabfluss hergerichtet und künstlich erhöht und verstärkt wurden. Hoch-wasscrüberläufe, in solidem Ccmentmauerwerk abgepflastert, gestatten den sclbstthätigen Abfluss zu grosser Wassermengen und verhindern eine Zerstörung des Staudammes durch zu starken Wasserdruck bei Ucberstauung, während am Fuss der Staumauer angebrachte Durchlassschleusen die Entnahme des angesammelten Wassers zu industriellen und landwirthschaftlichen Zwecken nach Bedarf ermöglichen. Spezielle gesetzliche Bestimmungen regeln diese Entnahme, und jeder Stausee hat seinen eigenen Dienstbetrieb. Die Stauseen haben somit doppelten Zweck : I.Aufbewahrung des bei den Regen- und Schneeschmelzezeiten von den Hängen herabströmenden Wassers für die trockenen Jahres- |