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Show 1246 Zornhof - Zornried. im Wildthal-St. Johann b. Zabern, Eckartsweiler. Monsweiler - 4km, 3 Brücken. - (Zufl.: Gerber- oder B ä chel grabe n, mündet westl. Steinburg - Ernolsheim, St. Johann b. Zabern - 4.7 km, 4 Brücken [Zufl. :W i ssl i n g graben oder Schal k-b ächel, mündet westl. Steinburg - 2,5 km, 1 Brücke].) 29. Zornhofe r Gewerbekanal, recht Uf., mündet westl. Steinburg (M.i - Zabern iFbrk.),Zornhof-Monsweiler(Fbrk.), kreuzt die Eisenb. Zabern-Schlettstadt und Zabern-Strassburg - 4,5 km, 13 Brücken. Er ist vom Cardinal Armand Gaston von Rohan 1724-33 angelegt worden, wobei die Mühlen von Zornhof angekauft worden sind. Die Wasserbenutzung ist geregelt durch kaiserl. Dekret vom 24. Aug. 1812. Die Triebwerke, welche Anfang des 19. Jhdts. wieder entstanden sind (unterhalb Zabern, in Rundel und Zornhof), sind um 1842 von der Fabrik in Zornhof angekauft worden. 30. Fasaneriegraben, recht. Uf, mündet südl. Steinburg - 2.5 km, 3 Brücken. 31. Zinzel (s. d.i. 32. Gottes-heimerbächel, link. Uf., mündet nordwestl. Dettweiler, entspringt westl. Gottesheim - Rosenweiler - 2,5 km, 4 Brücken. 33. Mos sei (s. d.). 34. Nacht wei dgraben, recht. Uf. mündet nördl. Lupstein, unterkreuzt den Kanal - 3,7 km, 2 Brücken. 35. Lienbach, im oberen Lauf Schnurgraben, link. Uf., mündet in Wilwisheim, entspringt südöstl. Imbsheim - Prinzheim, Gottesheim, kreuzt die Eisenb. - 10,b km, 8 Brücken. - (Zufl.: Prinzheime r-b ächel - 1,1 km, 2 Brücken; Melsheimerb ächel - 1,5 km, 1 Brücke.) 36. Sc h lies s g ra ben, recht. Uf., mündet südöstl. Wilwisheim, entspringt südl. Littenheim - Säsolsheim, Ingenheim - 4,2 km, 4 Brücken. - (Zufl.: Lit-tenheimerbaeh oder Dorfw asser, mündet südöstl. Wilwisheim, entspringt westl. Littenheim - 2,2 km, 2 Brücken [Zufl.: Mohrenthalbächel -3,3 km, 2 Brücken].) 37. Ziegb ächel, link. Uf., mündet nördl. Ingenheim, entspringt nördl. Meisheim, kreuzt die Eisenb. - 3,8 km, 3 Brücken. 38. Rohr bach (s. d. . 39. Gutleut-, im oberen Lauf Embsbächel, im mittleren Lauf Bachgraben, link. Uf., mündet östl. Hochfelden, entspringt östl. Riedheim - Buchsweiler, Reith (Fbrk. J, Bosseishausen, Kirweiler, Issenhausen, .Zöbersdorf, Lixhausen, Bossendorf, kreuzt die Eisenb. - 15.3 km, 11 Brücken - (Zufl.: K ir we il e rbäche 1 - 1.5 km, 4 Brücken; Suderbach, mündet südöstl. Bosseishausen - 2,4 km. 2 Brücken; Eichgraben, mündet südwestl. Issenhausen - 1,1 km, 2 Brücken; Hälfuss oder Bodenhiesergraben, mündet südl. Bossendorf, entspringt östl. Geisweiler - Wickersheim, Wilshausen - 4,2 km, 7 Brücken [Zufl.: Weigl enbächlein - 1,4 km, 2 Brücken]; Zöbersbach, mündet nordöstl. Hochfelden - 1,8 km, 2 Brücken.) 40. Bienen- oder Mattgraben, recht. Uf., mündet nördl. Waltenheim, entspringt südl. Schwindratzheim - 2,b km, 3 Brücken. 41. Gebolsheimerbächel (s. d.). 42. Geisgraben, recht. Uf, mündet östl. Waltenheim - 1,2 km, 1 Brücke. 43. Bruchgraben, link. Uf., mündet westl. Krautweiler, entspringt südl. Mommenheim - 3,5 km, 2 Brücken. - (Zufl.: S trä ng graben, mündet südl. Mommenheim, entspringt westl. Hochstett - 4,0 km, 5 Brücken.; 44. Affolsheimergraben, recht. Uf., mündet bei Münchmühle - Krautweiler - unterkreuzt den Kanal - 5,5 km, 3 Brücken. 45. Z e 11enbächel, im oberen Lauf Betengraben, recht. Uf., mündet südöstl. Brumath, entspringt westl. Berstheim - Batzendorf, Rottels-heim - 9,2 km, 11 Brücken. 46. Fürstmatt- oder Schlohengraben, recht. Uf., mündet südöstl. Brumath, zweigt aus der Zorn südl. Brumath ab - 1,* km, 2 Brücken. 47. Holzmatt- oder Rottgraben, recht. Uf, mündet südl. Geudertheim, zweigt aus dem Schlohengraben ab - Stephansfeld - 4 km, 1 Brücke. - (Zufl.: Althorn-bach, mündet nordöstl. Stephansfeld, entspringt westl. Donnenheim, unterkreuzt den Kanal und die Eisenb. - 5,5 km, 5 Brücken.i 48. Feld graben, recht. Uf., mündet südl. Bietlenheim - 1,5 km. 49. Schwinggraben, recht. Uf. - 1.5 km, 1 Brücke. 50. Rohrgraben, recht. Uf, mündet südwestl. Weyersheim - 1 km. Zornhof, Wir. (Gde. Monsweiler, Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). 174 E. 42 Hsr. - Sornenhoffen 1421. - Umfasst I auch den früher besonders genannten AO. Schell (s. d.). - i HSt. (s. 1. Okt. 1901). - Elsässische Werkzeugfabrik, gegründet 1822, seit 1837 im Besitz der Firma Goldenberg und Cie.; seit 1899 Aktiengesellschaft. Herstellung landwirtschaftliche! Handwerks- und Haushaltungsgegenstände aus Stahl. Werkstätten für Holzbereitung, Sägewerk, Eisenwalzwerk, Hammerwerk, Kupolofengiesserei, Feilenhauerei, Feilenfabrik, Werkzeugfabrik, Schlosserei mit zusammen (1892) 952 Arbeiter, b elektr. Motoren mit 102 Pferdekräfte, b Dampfmotoren mit 230 Pferdekräfte 2 Wassermotoren (120 I Pferdekräfte). Zur Fabrik gehört auch die Schleiferei Zorn- ! hoferweg im Banne von Zabern. 80 Arbeiter, 2 Wasser- I motore (90 Pferdekräfte; 1 Dampfmotor (150 Pferdekräfte). Rest des ehemaligen Dorfes Zornhofen, das der Abtei St. Johann bei Zabern gehörte. Im Bauernkriege 1525 fast zerstört, im 30jährigen Krieg von Mansfeld und den Schweden völlig verbrannt. Ib98 wurde das Dorf durch die Aebtissin wieder besiedelt, wurde jedoch in zwei Verträgen von 1718 und 1731 von der Abtei (im Austausch gegen Eckartsweiler) dem Bischof von Strassburg abgetre- | ten (Amt Zabern), der dort ein Jagdschloss und ein Gestüt i errichtete und allmählich alle Häuser des Ortes aufkaufte. • In der Revolution wurde das ganze Besitzthum als Nationalgut verkauft, und kam später an die Familie Goldenberg, die dort eine grosse Fabrik errichtete. - Kirchlich war Z. Filiale von Monsweiler. Fischer, Dag., Notice historique sur Monswiller et Zorn-hofen. (Rev. d'Als. 1874, S. 326-345; 466-487.) [Auch bes.:] Mulhouse 1874. Zornhofer Gewerbekanal s. Zorn 29. Zornhoferweg, Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Zabern,U.-E.). 129 E. 21 Hsr. 1840-1860 entstanden. Zornkanal 's. Moder 28. Zornmühle, Sgm. (Gde. Hägen, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern. U.-E.). 7 E. 1 Hs. Erbauungsjahr unbekannt. Zornmühle, Sgm. (Gde. Mommenheim, Ka. Brumath, Ld Kr. Strassburg, U.-EJ. 6 E. 1 Hs. 1741 erbaut. War bis 1882 Getreidemühle. Zornmühlkanal s. 111 88. Zornried. Name eines etwa 4330 ha grossen, nördl. von Strassburg zwischen den Bahnlinien Strassburg- Weissenburg und Strassburg-Lauterburg gelegenen Gebietes, das von der Zorn, der Moder und einer Anzahl grösserer Entwässerungsgräben, deren wichtigster der Landgraben ist, durchflössen wird. Es erstreckt sich über folgende 11 Gde.- gemarkungen der Kreise Strassburg-Land und Hagenau: Herlisbeim (452 ha), Offendorf (64 hai, Gambsheim (360 ha), Kilstett (146 ha), Hördt (249 ha), Weyersheim (1604 ha), Kurzenhausen (120 ha), Gries 321 ha), Bischweiler (708 ha), | Rohrweiler (217 ha), Drusenheim (89 ha). U m das infolge der Wasserverhältnisse versumpfte Land kulturfähig zu machen, ist am b. Okt. 1892 durch Verordnung des Statthalters ein Flussbauverband des Zornrieds (Sitz in Gambsheim) gebildet worden. Es müssen in erster Linie die grossen Sommerüberschwemmungen aus der Zorn, welche hier dieselbe Höhe erreichen, wie die Winterhochwasser, beseitigt, | das Flussbett muss daher vergrössert werden. Zur Ausnützung des Winterhochwassers zu Bewässerungszwecken sind die bestehenden und neu anzulegenden grossen Ent- und 1 Bewässerungsgräben mit dem Flussbett in Verbindung zu setzen; von ihnen aus wird dann die Einleitung des Wassers durch verschliessbare Einlasswehre geregelt. Der Wasserabzug am untersten Punkte des Entwässerungssystems der Zorn wird durch die Fluthschleuse bei der Breymühle sicher gestellt. Mit der Regulirung der Zorn muss die Korrektion der Moder von der Einmündung des sogenannten Kanals |