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Show 778 Noirmont - 1651, _ Der Weiler X. gehört zur Hilfspfarrei Pairis. -Herrschaft Rappoltstein. N o i r m o n t , IL, s. Schwarzenberg. Noiron, Ban. s. Retonfev Ka, Lange, Kr. Metz, L.). Noirrupt, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 39 E. 9 Hsr. - Der schwartz see-bach 1456; on noir rus 1661; pat. nore-rü.- Der Weiler «Noir-Rnpl gehört zur Hilfspfarrei Pairis. Noirrupt, Wlf., s. Weiss I. Noirscieuxbach s. Leber 24. Noirville, verschw. Hf. -(,de. Augny, Ka. u.Kr. Metz, L.». In der Neuzeit abgebrochen, nordwestlich von Chätel- St. Blaise, unterhalb des Hofes Chäteau-Bas im Rebgelände Les noirs eignes» gelegen, früher zu Schloss Grosyeux gehörig. 1756 und noch im 19. Jhdt. als Hof bezeichnet. Noisseville, Df. (Ka. Vigy [1790 Ka. Flanville, wurde aber noch in demselben Jahre KHO., 1795-1802 Ka. Vallieres], Kr. Metz, L.). 211 E. 66 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - A.-, L.- u.SchwG.Metz 3,9 , Bhf. Devant-les-Ponts (10,0).- Noaci-villa 1160; Nowasseville 1280; ma. Xoesvelle. - Die Gde. umfasst den HO. X. 188 E 61 Hsr.i und die A O . Amitie und Lauvalliere. - P. F. StEBez. Vigy. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Vigi (s. 1804), die Gden. N. und Montoy (ausser Flanville, Lauvalliere, Petit-Montoy und St. Agnan) umfassend. Kirche des hl. Stephanus (3. Aug.). - Geschäftssprache französisch. - Drainagegenossenschaft für N. und Retonföy (1898 staatlich genehmigt). Ueber die Brauerei «Metzer Bürgerbräu» vgl. Lauvalliere. X gehörte zu dem P a y s Messin (Haut-Chemin) und war Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. Es war ehemaliger Besitz der Metzer Kirche, welcher noch 1433 vom Bischof Konrad Beyer von Boppart zu Lehen vergeben wurde, aber, wie es scheint, nur in Bezug auf die Hochgerichtsbarkeit (lief de la Centairic). Lehensträger des Bisthums waren 1400 Bataille, 1430 de Vy. Der Grundbesitz war ehemals getheilt: die Banne St. Vincent und St. Arnulf gehörten den gleichnamigen Metzer Abteien, scheinen aber später veräussert worden zu sein. Spätere Besitzer waren 1404 Crowelet, Pietdechaux, um 1600 de Flavigny, 1681 Le Braconnier, Legöullon, 1691-1720 du Plessis, 1698-1739 d'Av-range, 1772 Lamy. Das Metzer Spital St. Ladre, das 1160 dort begütert war, wurde 1280 mit dem Spital St. Xicolas vereinigt. Die Stadt Metz verkaufte 1398 diese Besitzung als Allod an die Wittwe des Johann Faulquenel. - 1870 31. Aug. und 1. Sept. Schlacht bei X*. X. wurde a m 31. durch die französische Brigade Clinchant erstürmt, a m selben Tage von den Deutschen (Regt. 4 und 44) wieder genommen. In der Nacht zum 1. Sept. abermals von den Franzosen genommen, wurde X. a m 1. Sept. Morgens von den Deutschen (Regt. 3 und 43 unter Oberst von Busse vergeblich bestürmt, Mittags 1 Uhr aber durch Theile der 3. Brigade und 6. Landwehrbrigade, sowie des 3. Regts. unter General-Major von Senden . ndgiltig erobert. - X. war früher Sitz eines Archipres-h i t e r ats für die Pfarreien Argancy. Ars-Laquenexy,Charly, Chesny, Colombey, Courcelles a. d. Xied. Failly, Flenn, Magny, Möcleuves. Mei, X., Pontoy, Pouilly, Pournoy-la- Grasse, Ki tont, i, St Agnan, Sainte-Barbe, St. Privat, Sorbey, Tennschen, mit ihren Annexen. Zur Pfarrei N. gehörte bis 1802 Nouilly. Kirche 1849 erbaut. Den Kirchensatz hatte das Domkapitel, welches auch die Zehnten mit den Ortsherren theilte. - Im Gebiete der Gde. 30 Kriegergräber von 1870/71, wovon 1 auf dem Kirchhofe. D u q u e t , Alfred, La bataille de Noisseville 31 aoüt et I sept. 1870, (La nouvellc revue 1886, 1 sept.-1 oct.) Noisseville, Kanton. Der Ka. X. scheint 17l»o an die Stelle des Ka. Flanville, der mir kurze Zeit bestanden hatte, getreten zu sein. Er erhielt aus diesem die Gden. Ars-Laquenexy, Coincy, Colombey, Courcelles a. d. Nied, Flanville, Frontigny, Juri (das jedoch nach anderen Angaben zum Ka. Borny gehörte), Laquenexy, Maizery, Marsilly. Mercy b. Nomen j. Metz (das jedoch auch bei Ka. Borny genannt wird), Montoy, Noisseville, Ogy, Poixe, Retonfey, Villers-Laquenexy. Ausserdem werden als Gden. des Ka. noch genannt Borny (das jedoch nach anderen Angaben selbst K H O . gewesen sein soll, vgl. Borny, Ka.). Cheuby, Glatigny, Gras, Grigy das aber auch beim Ka. Borny genannt wird), Mey (dgl.), Nouilly (dgl.), Plantieres (dgl.), Ste. Barbe, Servigny b. Ste. Barbe (das vorher kurze Zeit zum Ka. Argancy gehört zu haben scheinti, Vallieres (wie Grigy) und Vantoux (dgl.). Von den Gden. des Ka. gingen 1892 Maizery in den Ka. Maizeroy | (Distrikt Bolchen), Ste. Barbe in den Ka. Vry (dgl.) von ' den anderen 1795 Borny, Grigy, Mey, Noisseville, Nouilly, Plantieres, Vallieres und Vantoux in den Ka. Vallieres, ! Cheuby, Glatigny, Gras und Poixe in den Ka. Vry, der Rest ; in den Ka. Ars-Laquenexy über. N o l a s r u n z s, Doller 8. Noll, breiter, unbewaldeter Rücken, 990,8 m, TP, in dem vom Schneeberg auf der Bezirksgrenze zwischen Unter-Elsass und Lothringen zum Donon ziehenden K a m m , zwischen dem oberen Haselthal und dem bei Wisch mündenden Langen-thal. Ueber den Riesen auf dem NT. s. Stöber. Elsass. Sagen. j Xeue Ausg. II, S. 55 und 297. Nollen, Hf. (Gde. Niederbruck, Ka. Masmünster, Kr. Thann. O.-E.). 10 E. 1 Hs. Soll s. 1550 bestehen. A n Xollen> 1568. Nollenberg, 307,5 m, IL östl. Füllingen, Ka. Falkenberg. Kr. Bolchen. Nollenburg, Fstbs. Gde. Alberschweiler, Ka. Lür-chingen, Kr. Saarburg, L.i. 6 E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt. N o l l e n - S ä g e m ü h l e n , verschw. Sgm. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L. >. X a m e dreier Domanialsägemühlen der ehem. Grafschaft Dagsburg, sämmtlich im Xollenthale gelegen. 1699 erwähnt, aber 1781, wenigstens unter diesem Xamen, nicht mehr vorhanden. N o l l k o p f mit dem Nollfelsen, franz. Roche du Noll, 771 m, a m rechten Ufer des obern Alberschweiler-thalbaches. nordöstl. über Forsthaus Nollenburg, Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen. N o l w e i h e r , Hf. iGde. Bisping, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L... 7 E. 1 Hs. 1726 zuerst (als Mühle) erwähnt. N o l w e i h e r , im Seillegebiet (218,8 m über dem Meere), 2,2 k m westl. Bisping und 2,8 k m östl. Germingen, a m Hofe Nolweiher - 62 ha. Karpfen-Fischerei. Wird alle 3 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. s. Linderweiherö. N o l w e i h e r b a c h s. Linderweiher 5. N o m e n y , Reichsmarkgrafschaft. Der Sitz, Nomeny, und ein Theil dieser Herrschaft liegt in Frankreich; auf I deutschem Gebiete gehörten dazu: 1. Alaincourt. 2. Aulnois. I 3. Craincourt. 4. Delme. 5. Fossieux. 6. Lemoncourt. 7. Liocourt. 8. Manhoue. 9. Puzieux. 10. Xocourt. 11. Juville z. Th. ! (Hof Chevillon). Die Mark grafschalt wurde durch die Vereinigung bischöflicher Gebiete, der ehemaligen Kastellanei i Nomeny und des Ban de Delme, mit einigen Lehen von Bar gebildet Nomeny und Ban de Delme hatten aber schon vor dii ser Vereinigung gemeinschaftliche Geschicke insofern, als beide Gebiete wiederholt gleichzeitig verpfändet waren. Wegen der Einzelheiten wird auf die Artikel über die vorgenannten Gden. verwiesen und hier nur bemerkt, dass die vorgenannten Gden. mii Ausnahme von Xocourt stets zum bischöflichen Gerichtsbezirke Ban de Delme« gehörten, der ausserdem noch Prevocourt, das 14ol vom Bisthume an die Herrschaft Viviers überlassen wurde, und Che"nois, wo das Bisthum nur ein Drittel besass. umfasste. Aulnois, Craincourt, Fossieux und Manhoue waren nur zum Theil bischöflicher Besitz, zum anderen Theil Lehen von Bar. In Lemoncourt besassen die Grafen von Salm als Barone von Viviers seit 1531 die Vogtei über den dortigen Besitz der Abtei St. Arnulf in Metz. Durch den Vertrag von Vincennes 28. Febr. 1661 ist die Landeshoheit über Alaincourt, Delme, Lemon- |