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Show Spitzenberg - Staffelfelden. 1047 weise Kastellanei, a m Westabhange der Vogesen ; kommt hier nur insofern in Betracht, als der Kastellanei das lothringische Lehen Sulzbach im Oberclsass unterstellt war. Seit dem 16. Jhdt. aber bestritt die vorderösterrcichischc Regierung in Ensisheim den Herzogen die Landeshoheit in Sulzbach (s. d.) [dPr.]. Spitzenberg, Höfe (Gd:. Leberau, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). s. Spiemont (Spitzenberg). Spitzenberg, B., 735,5 m, nordwestl. Thannenkirch, Ka. Rappoltsweiler. Spitzenberg, B. (auf Messtischblatt Spitzberg). 415 m, nordwestl. Neuweiler, Ka. Lützelstein. Spitzenfelsen, Felsgruppe mit einer Hütte und Anlagen des Vog.-Cl., über der Privatbahn Bannstein-Mutterhausen, Ka. Bitsch, im Forstdistrikt 52. Spitzenfelsenkopf, B., 1254,8 m, TP., im Grenz-kamm, nordöstl. über dem Schluchtpass bei Münster. Oest-lich unter dem Gipfel der Krappenfels (auf M B . fälschlich Kruppenfels). Spitzenstein, F., auf dem Heidenkopf (s. d.) nordöstl. Wegscheid. Spitzensteiner K o p f , 396,2 m, östl. Volksberg, Ka. Drulingen, Kr. Zabern. Spitzensteinerkopf, Staatswald (Gde. Sucht, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). 136 ha. Oberförsterei Lemberg. i Rothbuche, Eiche, Weissbuche, Erle, Esche, Ahorn, Rüster, Espe, Birke, Pyramidenpappel, Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche.) Vogesensandstein. Domanialwald der Herrschaft Bitsch is. d.). Spitzfelsen, auf dem Hinter-Tännchel, s. Tännchel. Spitzfelsen, auf dem Frohnberg (s. d.) über Ernolsheim. Spitzköpfe, auf M B . Die spitzen Köpfe: Grosse Spitzköpfe 1166 m, Kleine Spitzköpfe 992,8 m, ein gezackter Felsengrat, der sich von dem im Grenzkamm gelegenen Wormsel (s. d.) südöstl. bis zum Fischbödle zieht. Botanisch interessant Spitzkopf, 1279,4 m, in dem vom Breitfirst zum Kahlen Wasen abzweigenden Seitenkamm, zwischen Klinzkopf und Langenfeldkopf. Spitzkopf, auf dem M B . Mühlenkopf genannt, 340 m, nördlicher Ausläufer des Bergrückens "Auf der Schanze» bei Ratzweiler, Ka. Saarunion, zwischen Bezirksgrenze und dem Spiegelbach. Spitzmühlenkanal s. 111 88. Spitzstein, auch Spillstein genannt, auf der Höhe der Strasse von Volksberg nach Puherg, Ka. Lützelstein, 20 Schritte westl. derselben im Walde, ein aufrecht stehender, etwas über 2,5 m hoher Sandsteinblock, vermuthlich ein uralter Grenzstein (von einigen als Menhir angesehen), wie deren in den Vogesen noch mehrere sich erhalten haben (vgl. unter Breitenstein, Kunkel); mehrere Waldbezirke in der Nähe führen den Namen Scheidwald. Die in demselben eingehauene Nische enthielt früher ein Muttergottesbild. S. Stöber, Elsass. Sagen, Neue Ausg. II, S. 127 u. 326. Spitzsteiner K o p f , 385 m, in dem Strassenzug Puberg- Volksberg, westl. Rosteig, Ka. Lützelstein. Auf der Höhe der Spitzstein (s. d.). S p o n e c k , W . etc. (Gde. u. Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 8 E. 2 Hsr. Drahtseilfähre über den Rhein. Soll Ende des lS.Jhdts. entstanden sein. L a g vielleicht früher rechtsrheinisch und gehörte zur Burg Sponeck (?). S p o r e n i n s e l , Insel im Gebiete von Strassburg (Stadtkr. Strassburg, U.-E.). Oestlich von der Stadt. Gebildet durch den grossen und kleinen Rhein, Flächeninhalt 136,31 ha. Auf der nördlichen Hälfte derselben die städtischen Rheinhafenanlagen (s. Rhein, Abschnitt Rheinhafen). Sprickelsberg, Vorberg (805 m ) des vom Welschen Belchen gegen SO. streichenden Grenzkammes, südl. Dollern im Dollenhai. S p r o g e l n b e r g , H., westl. Ingenheim, Ka. Hochfelden, Landkr. Strassburg. S p r u n g , Fsths. (Gde. Neuwciler, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). Früherer N a m e des A O . Loosthal (s. d.) derselben Gde. Staatsstrasse, A n der, Hsr. (Gde. Ersingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). 170 E 18 Hsr., deren erstes 1813 erbaut worden sein soll. Staatsstrasse, A n der, Hsr. (Gde. Schremingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.i. 312 E. 13 Hsr. Bestehen seit Ende der 30 er Jahre des 19. Jhdts. Staatsstrasse, A n der, Hsr (Gde. Talingen, Ka. u. Kr. Metz, L.). 24 E. 6 Hsr. Sollen sehr alten Ursprunges sein. Staatsstrasse Metz - Saarbrücken, A n der, Hs. (Gde. Rollingen, Ka. Pange, Kr. Metz. L.). 1 E. 1 Hs. 1837 erbaut. Stabula, röm. Niederlassung im O.-E., vielleicht an der Stelle des heutigen Banzenheim (Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E.i. Stad, verschw. Hf. (Gde. Chenois, Ka. Delme. Kr. Chäteau- Salins, L.). W a r Besitz der Abtei St. Eloy bei Metz (S. Outremont und St. Pierrefontaine). Stadt Altkirch, Zur, YV. (Gde. Wittersdorf. Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.). 2 E. 1 Hs. Besteht s. 1876. Stadtbach s. Kleine Fecht 13. Stadtbächel s. Breusch 3b. Stadtbächlein s. 111 (Obere). Stadtgraben s. Falscher Wallkanal. S t a d t m ü h l e , M. 'Gde. u. Ka. Diedenhofen. Kr. Diedenhofen- Ost, L. i. 8 E. 1 Hs. Wird schon im 16. Jhdt. erwähnt. Stadtrhein s. Sauer 2(>. Stadtwald, Staatswald (Gde. Bourdonnaye, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.). 32 ha. Oberförsterei Dieuze. (Eiche, Buche, Esche, Hainbuche, Espe, Linde.) Keuper. Scheint der Rest der von Lothringen für die Saline Moyenvic im 16. Jhdt. erworbenen Waldung bei Bourdonnaye zu sein. S t a d t w e i h e r s. Iseh 9 und Lixheimer Stadtweiher. Stadtweiherbach s. Isch 9. Stäbelsberger K o p f , 4ol m, a m linken Ufer des Sauerhaches, nordnordwestl. Lembach, Ka. Weissenburg. Staffelfelden, Df. (Ka. Sennheim [s. 1790], Kr. Thann, O.-E.i. 266 E. 52 Hsr. (10 GRe.) - 255 m. - AG. Sennheim (7(0; HSt. Witteisheim ( 1,2). - St a f f el f e 1 d en 1245 ; ma. Staffelfalde. - Die Gde. umfasst den HO. St. (211 E. 44 Hsr.), die A O . Im Schloss, Labussiere, Obere-Mühle und den verschw. O. Untere-Mühle. - StEBez. Sennheim. Armr. (s. 28. Jan. 1885). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Sennheim (s. 1802). Schutzheiliger hl. Gallus (16. Okt.). - Im AO. Im Schloss-: Weberei der Firma Risler & Cie. in Sennheim. 130 Webstühle, etwa 60 Arbeiter, 100 Wasser- und Dampfpferde-kräfte. Getreidemühle, 8 Wasserpferdekräfte (AO. Obere- Mühle.. Schloss und Dorf St. waren ein österreichisches Sesslehen der Vogtei Ensisheim. Dasselbe wurde 1310 von Graf Theobald von Plirt dem Herzog Leopold von Oesterreich übertragen und von diesem, vielleicht nach Aussterben des nach dem Orte sich benennenden Geschlechtes, als Afterlehen an die Herren von Masmünster verliehen. 1530 war es in den Händen derer von Bapst, dann im Besitze der Reding von Biberegg, bis es von Ludwig XIV. den Baratin de Pe-schery verliehen wurde. Lehen in St. besassen auch die Schulthciss von Gebweiler; später, 1516, kamen diese an die Schauenburg. Begütert in St. waren die Klöster Murbach und Oelenberg. St. Peter in Basel und die Antoniter in Isen-heim. ferner 1460 die Johanniterkomthurei Sulz. 1376 von den Engländern verbrannt, 1399 von den Mülhausern belagert. Die Kirche wurde u m 1469 neu aufgebaut. Das Schloss mit Burgkapelle aus dem 18. Jhdt. ist noch erhalten und im Besitze von J. Schlumberger. - Die Pfarrei gehörte bis 1801 zum Landkapitel Citra Colles Ottonis des Bisthums Basel. |