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Show Wollmühle - Wolsdorf. 1229 Wollmühle, Wollspinn. (Gde. Lauterfangen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.i. 1 Hs. 18b2 erbaut. Wolmsahrunz s. Fecht 5. "Wolmünster, Df. (Ka. gl. N. [s. 1790], Kr. Saargemünd, L.). 869 E. 223 Hsr. (12 GRe.) - A m Schwalbbach 260 m. - AG. Bitsch (10,9); Bhf. Bitsch (11,6). - Valmünster 1150; Volmünster 1869. - Die Gde. umfasst den HO. W . (444 E. IIb Hsr.) und die AO. Eschweiler (s. 1813, vorher selbstdg.),Eschweiler Mühle, Ohligmühle, Weisskirchen (s. 1S13, vorher selbstdg.), Weisskircher Mühle, Wolmünster Mühle.- P. T. Gendarmeriestat. Uebergangssteuer-stelle. Ortseinn. StEBez. für die Gden. des Ka. W . Kantonalarzt. - Filiale der Sparkasse in Saargemünd (s. 1896). Wasserltg. (s. 1886). - Kath. Pfarrei II. Kl. (s. 1802). Sitz eines Archipr. des Bisthums Metz, die Pfarrei Wolmünster und die Hilfspfarreien Breidenbach, Eppingen, Erdungen, Hottweiler, Lengeisheim, Lutzweiler, Obergailbach, Ormersweiler, Rimlingen, Rolbingen, Schweyen, Walschbronn umfassend. Kirche des hl. Petrus (29. Juni) und (südöstl. vom Orte) Kapelle der 7 Schmerzen Maria. Filiale : Nussweiler. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch, die Israeliten zum Rabbinat Saargemünd. - Sandsteinbruch. 3 kleine Getreidemühlen. W. gehörte zu der Herrschaft Bitsch (s. d.), Meierei Rimlingen. Es wird 1150 als Grenzort dieser Herrschaft erwähnt. 1785 war dort ein Lehen, das Leopold Bexon besass.- W . war Pfarrei des Archipr. Hornbach des Bisthums Metz, zu welcher bis 1802 auch Eppingen und Ormersweiler gehörten. Kirche zuletzt 1854 erneuert. Der Kirchensatz, welchen Graf Adalbert von Dagsburg an die Abtei Herbitzheim geschenkt hatte und der 1275 durch den Metzer Bischof derselben Abtei einverleibt worden war, gehörte im 18. Jhdt. zur Herrschaft Bitsch. Wolmünster, Kanton (Kr. Saargemünd, L.I. Umfasst die Gden. Breidenbach. Busweiler, Eppingen*, Erchingen*, Hottweiler*, Lengeisheim, Lutzweiler, Nussweiler*. Obergailbach*, Ormersweiler *, Rimlingen *, Rolbingen, Schweyen, Waldhausen, Walschbronn, Wolmünster* und enthält auf 132,4989 qkm 1586 bewohnte Häuser etc. mit 7953 Einwohnern. - Der Ka. W., 1790-95 zum Distrikt Bitsch, 1800-1870 zum Arrondissement Saargemünd gehörig, umfasste seit 1790 ausser den oben mit Sternchen bezeichneten Gden. noch Dollenbach, Eschweiler, Urbach und Weisskirchen, die jetzt AO. anderer Gden. des Ka. W . geworden sind. A m 22. Okt. 1801 kamen aus dem Ka. Breidenbach die übrigen, dem Ka. Wolmünster jetzt angehörenden Gden. hinzu, ausserdem noch Ohrenthal. Olsberg und Opperdingen, die jetzt AO. anderer Gden. des Ka. W . sind; ferner Eppenbrunn, Erlenbrunn, Ludwigswinkel, Nieder-Simten, Ober-Simten, Obersteinbach und Petersbächel, die am 22. Febr. 1802 dem Ka. Bitsch zugewiesen wurden, dann Hilst, Kreppen, Schweix bei Breidenbach und Trulben, die 1814 an Bayern abgetreten wurden, und Liederscheid, das 1834 in den Ka. Bitsch überging. Ausser diesen kamen am 22. Okt. 1801 zum Ka. W . noch Bettweiler, Gisingen, Höllingen und Klein-Rederchingen aus dem Ka. Rohrbach, kehrten aber schon am 22. Febr. 1802 wieder in letzteren zurück. Einen kleinen Gebietszuwachs erfuhr der Ka. W. noch 1845 dadurch, dass der Gde. Hottweiler ein Theil der Gemarkung der Gde. Bitsch zugewiesen wurde. Vgl. Breidenbach, Ka., und Bitsch, Ka. Wolmünsterbach s. Schwalb 12. Wolmünster Mühle, Hs. (Gde. u. Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.). 1 Hs. Soll seit Mitte des IS. Jhdts. bestehen und war bis 1895 Mühle. Wolschheim. Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Zabern, U.-E.>. 259 E. 50 Hsr. (10 GRe.) - 225 m. - A.- u. LG. Zabern (9,4); Bhf. Dettweiler (6,6). - Fol co al de shaim(?) 739; Walesheim 1178; Walsheim 1414; ma. W o 1 sc he. - StEBez. Zabern. Armr. (s. 1869). Wasserltg. (Anlagejahr unbekannt). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Männolsheim, Schutzheiliger hl. Martin (II. Nov.), und der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Furchhausen (s. 1889, vorher von Zehnacker). Die Kirche ist simultan. Ob der Ort Folcoaldeshaim, wo 739 die Abtei Weissenburg begütert war, identisch mit W . ist, wie man bisher angenommen, scheint zweifelhaft (s. Wolxheim). 1178 heisst W. < Walesheim» (1414 < Walsheim••). W . war Metzer Lehen und gehörte zu der ursprünglich aus der Mark Maursmünster hervorgegangenen Herrschaft Ochsenstein (s. d.), welche bis 1485 im Besitz der Ochsenstein war, von diesen durch Erbschaft an Zweibrücken-Bitsch und von diesem 1570 an Hanau-Lichtenberg überging (1736 an Hessen-Darmstadt). Von 1414 bis ca. 1520 war W . den Herren von Ingenheim verpfändet, darauf kurze Zeit den Rathsamhausen zum Stein, von 1594-1607 den Landsberg, von 1664-1703 den Grafen von Fürstenberg. - Kirchlich gehörte W . zum Landkapitel Zabern. Die Einführung der Reformation (1570) wurde lb87 wieder rückgängig gemacht; Filiale der Pfarrei Männolsheim. Die Zehnten zu W . besass 1178 die Abtei Neu-weiler. Später gehörten sie sammt dem Patronatsrecht dem Strassburger Domprobst. Die Protestanten waren später nach Ingenheim, seit 13b5 nach Zehnacker eingepfarrt, seit 1889 gehören sie zu Furchhausen. - An der Römerstrasse von Strassburg nach Zabern gelegen; Romanischer Kirchthurm; Kapelle mit Thurm aus dem 12.-13. Jhdt. Wolsch weiler. Df. i Ka. Pfirt [s. 1790], Kr. Altkirch, O.-E.). 389 E. 103 Hsr. (10 GRe.) - 440 m. - AG. Pfirt (9,3); HSt. Werenzhausen (8,7). - Wolferwile 1231; W o l s - wilr 1316; Wolschwiller 1869; ma. W o l s ch willer. - Die Gde. umfasst den HO. W . (384 E. 101 Hsr.) und die AO. Kapelle, Rittimatte: den verschw. O. Bergmatte. - T. Oeff. Fernsprechstelle. StEBez. Pfirt II. Wasserltg. (1884/85 erbaut, 1894 erweitert). - Kath. Hilfspfarrei des Dek. Pfirt (s. 1802). Schutzheiliger hl. Mauritius (22. Aug.). Filiale: Biederthal bis 1842, dann selbständige Pfarrei. - Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. Kleiner Steinbruch (2 Arbeiter). W . war Meierthum des Amtes (früher der Obervogtei) Pfirt, aus den Dfrn. Lutter, Rädersdorf, Kiffis, Sondersdorf und Lüxdorf bestehend. 1233 bestätigte Graf Friedrich von Pfirt mehrere Höfe in W . dem Baseler Bisthum. Als 1250 der Bischof Berthold von Basel zwei neue Präbenden für Baseler Kanoniker stiftete, bestimmte er dazu die Kirche von W . 131b trug Peter von Bollweiler von Basel den Zehnten in W . zu Lehen und gab ihn wieder zu Lehen an Ludwig von Ratolzdorf (Rodersdorf, Schweiz). Hier hatte die Domprobstei Basel einen Dinghof (1438). - Die Pfarrei gehörte bis 1801 zum Landkapitel Im Leimenthal des Bisthums Basel, den Kirchensatz hatte das Domkapitel zu Basel. Gemeindewald (Oberförsterei Pfirt), 336,5 ha. (Tanne und Buche.) Im Besitz der Gde. seit 1760, früher ungeteiltes Eigenthum von 17 Gden. und der Grafschaft Pfirt (s. Alt-Pfirt). Wolsdorf, Df. (Ka. Metzerwiese [1790-1802 Ka. Lüttingen], Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 412 E. 124 Hsr. (10 GRe.) - 202 m. - AG. Diedenhofen (9,0); Bhf. Metzerwiese (2,7). - Woltorf 1137; Wollestorf 1305; Wallesdorf 1427; Volstroff 18b9. - Die Gde. umfasst den HO. W . (227 E. 65 Hsr.) und die AO. Reningen (s. 1811, vorher selbständig), St. Veit, Schell, Weinsberg (s. 1811, vorher selbständig), ferner den verschw. O. Metzerwieser Mühle. -StEBez.Metzerwiese. Wasserltg. (s. 1886). Fw. (s. 1890, 1 Spritze). Feldwegegenossenschaft W . (1899 staatlich genehmigt). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Metzerwiese (s. 1802). Kirche des hl. Michael (29. Sept.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. Die Hochgerichtsbarkeit über W . besass das Schult-heissenamt Rörchingen; im übrigen war das Df. Besitz des Malteserordens (der übrigens im 18. Jhdt. auch die Hochgerichtsbarkeit beanspruchte) durch Schenkung von 1230. Kirchensatz und Zehnten hatte der Orden 1263 vom |