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Show 1116 Thimonvil Thimonville. Df. Ka. Pange [1790 KHO. im Distrikt Mörchingen. 1795-1802 Ka.SMgne], Kr. Metz, L.).264 E 99 Hsr. (10 GRe.) - 245 m. - AG. Remilly (9,3); Bhf. Baudrecourt (6,8). - Thimonville 1250; Tymonville 1333' ma. Tiö-monvelle. - Hatte 1*12-1833 Tragny (vor- und nachher selbständig) als AO. - StEBez. Remilly. - Geschäftssprache französisch. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pange (s. 1804). Kirche des hl. Albanus (22. Juni). Filiale Tragny. Th. war lothringisches Lehen der Kastellanei A m a n c e und zur Herrschaft Diedersdorf (s. d.) gehörig. Der Ort war alter Besitz der Abtei St. Arnulf, wegen Morville oder Remilly; er wurde schon vor dem 13. Jhdt. zu Lehen gegeben oder entfremdet; denn 1250 verkaufte Ferry von Chambley zu Bacourt mit Genehmigung des Herzogs von Lothringen sein Lehen von Th. wahrscheinlich an die von Bacourt, welche später von den Bayer von Boppart 145H und den Kriechingen beerbt wurden. 1681 war es Theil der Herrschaft Diedersdorf, im Besitz der von Croy, Herzoge von Havre. Zur Herrschaft gehörten 650 Morgen Land, 350 Tagwerk Wiesen, 400 Morgen Wald. - Th. war bis 1S04 Pfarrei des Archipr. Nomeny. Kirehensatz und Zehnten gehörten zur Herrschaft. - Von dem ehemaligen, 1349 durch Bischof Adhemar im Bunde mit den Metzern zerstörten Schlosse haben sich keine Spuren erhalten. Thimonville, Kanton. Der Ka. Th. 11790-1795 zum Distrikt Mörchingen gehörig), umfasste die Gden. Aubecourt, Bechy, Beux, Flocourt, Luppy, Silly-en-Saulnois. Thimonville und Tragny, von denen Aubecourt, Bechy und Flocourt 1795 zum Ka. Remilly, die übrigen zum Ka. Solgne kamen. Thionville s. Diedenhofen. Thomannsmühle, M. Gde. Marlenheim, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1 Hs. 1788 erwähnt. Thomasthal, Hf. iGde. Neuweiler, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 12 E. 2 Hsr. - ma. Dümenthal.- 1761 Meierhof des Stiftes Neuweiler. Name nach dem 1. Bewohner des Hofes, welcher dem Stifte das Holz aus dem Walde Breitschloss (s. d.i nach Neuweiler bringen musste. Die Bewohner des Hofes gehörten Ende des 18. Jhdts. zu der kath. Pfarrei Graufthal. Thomasthal (Wassersuppe), Wir < .de. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saaiburg. L. . 26 E. 8 Hsr. - Damersthal 1289; Donnersthal 1613; Thomasthaler-hof 1722. - Dieser Wir. der ehemaligen Grafschaft Dagsburg is. d.) wird schon 1289 und 14*8 unter den Besitzungen des Klosters Steigen (s. d.) erwähnt, scheint 1483 nach der Säcularisation des Priorats Dürrenstein (s. d.) dem genannten Kloster von den Grafen von Leiningen-Dagsburg entzogen worden zu sein, 1535 und lbl.3 als gräfliches Hofgut bezeichnet: 1624 wird dort eine 'neue Eisenschmiet», 1627 eine Glashütte erwähnt. Eine Sägemühle war lb97 ebenfalls dort erbaut worden, brannte aber 1*41 ab. Thomasthalbach s Rothe Saar 9. Thomasthalbächel s. Zinzel 11. Thomasthalberg, 49b,8m, TP., östl. über Weiler Thomasthal Wassersuppe), Gde. Alberschweiler, Kr. Saarburg. Thonville. Dl. Ka Falkenberg [1790 Ka Diedersdorf, 1795-1802 Ka. Herlingen], Kr. Bolchen, L.). 147 E. 50 Hsr. (10 GRe. - 265 m. - AG. Falkenberg (7,6); HSt. Brülingen (3,1). - Oderstorph 1324; Odendorph 1450-1494; Overs-t o r f ä present T o n v i 11 e 1542. - Die Gde umfasst den HO. T. und den verschw. O. Rädchenmühle. - StEBez. Falkenberg I. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Diedersdorf; Kapelle der hl. Dreifaltigkeit. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - Geschäftssprache französisch. - Kalkbrennerei Th. gehört zum Pays Messin (Franc-alleu) und war Bestandtheil der Herrschaft Ban de la Rotte (s. d.i. Im 13. Jhdt. wahrscheinlich Sitz eir.es Edelgeschlechtes von Othonville. Gemeindewald (Oberförsterei Falkenbergi 29.3 ha. le - Thur. Thor, auch Stock genannt, verschw. Hf. (Gde. Lom-meringen, Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-West, L.). seit Ende des 18. Jhdts. eingegangen. Thor, A m , s. Schirmeckerstrasse (am Thor). Thorguth, Hsr. >Gde. Kienzheim, Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 8 E. 2 Hsr. 1865 erbaut. Thormattenbach s. Fecht 22. Thürgestell, franz. Porte-de-Pierre, eine riesige Fel-senmasse aus rothem Sandstein, einem Dreifuss oder Doppelthor ähnlich, eine der merkwürdigsten Felsbildungen in den Vogesen, in dem Sattel zwischen (westl.) Mutzigfelsen (1009 m) i und (östl.) Katzenberg (902,4 mt, nördl. Forsthaus Kappelbronn, Gde. Lützelhausen, Kr. Molsheim. In der Nähe ein sogen. Opferstein (?). Thumenau, Hf. (Gde. Plobsheim, Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, U.-E.). 17 E. 2 Hsr. - Als Landhaus mit offenen englischen Parkanlagen 1815 von Friedrich von Türckheim angelegt. Th. hat seinen Namen von dem im 14. Jhdt. durch | den Rhein zerstörten Orte Dumenheim (s. d.), der schon 778 und S23 erwähnt wird. 1127 erscheint die Abtei Maursmünster dort begütert. Das Schloss zu Dumenheim kam I 1297 an Bischof Konrad von Strassburg. 13.5b war es bereits vom Rhein zerstört, das Dorf wahrscheinlich auch schon. Den Bann von Dumenheim erwarben 1478 die Rappoltstein (er gehörte dann zum Amte Geinar) und gaben ihn später den Zorn von Plobsheim zu Lehen. Ein Hof daselbst gehörte 1417 dem Kloster Neuburg. Das Patronat der Kapelle zu D. und die Zehnten daselbst hatten die Lichtenberger 1301 ; gleichfalls dem Kloster gegeben. 1435 übertrugen sie jedoch ; die Zehnten den Rathsamhausen. 1583 verkaufte Egenolf IV. ! von Rappoltstein Th. an Michel Theurer von Strassburg, der es 158b den Vormündern Eberhards I. von Rappoltstein anstatt der Kaufsumme für Thannenkirch ts. d.) zurückgab. Im Walde von Th. befindet sich eine WTallfahrtskapelle Unserer Lieben Frau zur Eiche, 1454 von Adam Zorn gestiftet, 1*12 erneuert. Adeliges Geschlecht von Dumenheim, schon 1297 erwähnt, 1447 ausgestorben. T h u m e n - R h e i n s. 111 87. Thur, verschw. Hf. (Gde. Krüt, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E. i. 1.885 abgebrochen. Thur, Die [Tur 1250; Thiir 1361; Thur 150b; Dura 1.521; D u r 1550; Thura lb44] entspringt mit 3 Quellbächen am SW.-Hang des Rothen b ach kopfs [Gei- oder Grind-grabenrunz] am SW.-Hang des Rheinkopfs und im Bramont-sattel nördl. Wildenstein (b Brücken) - Obergerstenbach (Brücke) Blohn, Krüt (2 Brücken, M., Fbrken) Odern (5 Brücken, Sgm., 2 Fbrken., Gewerbekan. - 0,4 km, 2 Brücken), Schliffeis 'Sgm.), Felleringen (3 Brücken), Hüsseren-Wesserling (2 Brücken. 2 Sgm., 2 Fbrken., Gewerbekan. - 1 km, 4 * Brücken), St. Amarin (2 Brücken, 3 Fbrken, Gewerbekan. - 1 km, 3 Brücken), Malmerspach (Brücke, M., Fbrk., Gewerbekan. - 0,6 km, 2 Brücken», Moosch (Brücke, Sgm., Fbrk., Gewerbekan. - 0,b km, 1 Brücke), kreuzt die Eisenb. Mülhausen-Wesserling (Brücke), Weiler (Brücke, 3 Fbrken, Gewerbekan. - 1 km, Brücke u. 0,2 km), Bitschweiler (2 Brücken, 4 Fbrken, Gewerbekan. - 1,1 km, 3 Brücken), Thann (2 Brücken, 8 Fbrken, Gewerbekan. - 1.1 km, 6 Brücken - M., Mühlkan. , Alt-Thann (Brücke, 2 Fbrken, : Gewerbekan. - 1 km, 4 Brücken). Sennheim (Brücke, Gewerbekan. s. 32), Staffelfelden (Brücke, 2 M., Fbrk., Gewerbekan. - 2 km, 2 Brücken), kreuzt die Eisenb. Colmar- Mülhausen i Brücke i, Pulversheim «Brücke, Thurbach s. Zwölfmühlenkanal), Ungersheim (Furt) - mündet nördl. Ensisheim (Brücke) in die 111 (link. Uf.) - 48,1 km. Hauptrichtungen N-S, N W - S O , S W - N O . Unterer Lauf in viele Arme und Wiesenbewässerungsgräben getheilt und vielfach gewunden. Syndikat der Thurkorrektion bei Alt- Thann, Alt-Thann 12 Betheiligte. Freier Flussbauverband der ' unteren Thur, Pulversheim (Erlass vom 22. Juni 1893). Be- |