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Show 758 Neu-Sicrck - Neuweihergraben. Neu-Sierck. Nuwe-Sierck 1410. Name einer Burg, welche nahe bei Mandern (Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen- Ost) im 13. Jhdt. von den Herren von Sierck zu Mandern erbaut worden war, die dann Anfang des 15. Jhdts. erweitert oder erneuert, seitdem Meinsberg oder Mensberg genannt und Sitz der Herrschaft dieses Xamens, 1419 aber von Lothringen zu Lehen genommen wui d« (s. Meinsberg, Schi. u. Hf. und M e n sb e r g, Herrschaft). [dPr.]. Neustadtmühle, Sgm. u. Hsr. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. 21 E. 3 Hsr. Gegen Ende des 13. Jhdts. scheinen die Grafen von Leiningcn-Dagshurg die Absicht gehabt zu haben, bei Dagsburg eine Stadt zu gründen. Durch Urkunde vom 15. Juli 1290 hat Kaiser Rudolf von Habsburg dem Grafen Friedrich von Leiningen für eine bei Dagsburg zu erbauende Stadt (Neustadt, die gleichen Rechte und Freiheiten wie für Hagenau zugesichert. Der Versuch scheint aber nicht ausgeführt worden oder miss-lungen /u sein. Der dafür bestimmte Banntheil soll indessen den Namen beibehalten haben. Die 1727 erbaute Ncustadt-mühle dürfte wohl auf dieser Stelle stehen. - In der Nähe die St. Odilienkapelle (s. d.). Fischer, Dag., Recherches sur 1c village detruit de Neustadt, pres de Dabo (Dagsbourg). (Journ. de la Soc. d'arch. lorr. 20, 1871, S. 130-142.1 Neuthaler Kopf, nordöstl. Vorsprung des Bornthaler Kopfes, 520 m, zwischen diesem und dem Meiweierer Köpfchen, südwestl. Ammerschweier bei Kaysersberg. Neu-Teufelsloch, Sgm.(Gde.St. Quirin, Ka. Lörchin-gen, Kr. Saarburg, L.i. Jetzt Teufelsloch genannt (s.d.). Neu-Varsberg, Herrschaft, s. Varsberg. Neuve-Eglise s. Neukirch. Neuve-Grange s. Neuscheuer (Xcuve-Grange). Neuve-Praye, Hf.'Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 45 E. 3 Hsr. - N u w Mettlin (Matten) 1441; Le Noue prey 16.51 (Flurname). Die Entstehungszeit des Hofes ist unbekannt. Neuwäldele-Küche, 1154,6 m, östlicher, bewaldeter Gipfel des Neuwaldkopfes (s. d.). Neuwald, Sennh. (Gde. Urbis. Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). Gehört der Gde. Storkensauen; wird s. 1891 nicht mehr bewohnt. Metairie de Neuwäldlen 1808. Neuwald, Staatswald (Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 47 ha. Oberförsterei Weiler. (Tanne, Kiefer, Fichte, Eiche, Buche.) Buntsandstein. Alter Reichswald; 1338 von Kaiser Ludwig IV. der Stadt Schlettstadt geschenkt, 9, Aug. 1888 an den Staat verkauft. Neuwald, Staatswald (Gde. Lützelhausen. Ka u, Kr. Molsheim, U.-E.). 840 ha. Oberförsterei Lützelhausen. Forst-häuscr: Kleinwisch, Schliffstein. (Tanne, Buche, Eiche, Hainbuche, Ahorn, Udme, Linde, Esche, Espe, Kirschbaum, Hasel, Fichte.) Grauwacke, Porphyr, Buntsandstein 1578 j m Besit/e des Kapitels von Haslach und der 7 Gden. Dinsheim, Heiligenberg, Lützelhausen, Niederhaslach, Oberhaslach, Still und Urmatt. 29. März 1783 durch Staatsrathsbeschluss dem Kapit.i von Haslach zugesprochen. 2'». März 1792 /um Staatseigenthum erklärt, (s. Lützelhausen, Gemeindewald.) Neuwaldkopf, franz. Tfite-des-Neuf-Bois, 1231 m, im Grenzkamm des Bussangsattels (Col de Bussang) (s.d.). [Neuwäldkopff 1550; vff den newen winden 1589; N e w Weiden ou les neuf bois 1594.] Neu-Warsberg (Lothringische Lehensherrschaft) s. Varsbt i g Neuweg, ehem. Gde. des Ka. Hüningen, (Kr. Mülhausen, O.-E.i. (Franz. La Chaussee.) Unter diesem Namen wurden die auf der Rheinstrasse von Breisach nach Hüningen um 1680 entstandenen Weiler Dreihäuser, Haberhäuser, Langenhäuser, Löchle, Rlchartshäuser, Schäferhof und Stutz zwischen Kembs und St. Ludwig zusammengefasst, die bis 183o eine selbständige Gemeinde und 1820-30 auch eine selbständige Pfarrei bildeten, dann aber unter die benachbarten Gemeinden so aufgetheilt wurden, dass Löchle, Rlchartshäuser und Schäferhof an Kembs (Ka. Landser), Stutz an Bartenheim (dgl.), Dreihäuser, Haberhäuser und Langenhäuser an Blotzheim kamen. Durch königl. Schenkung von 1687 sind die herrschaftlichen Rechte über diese neuen Siedlungen der Abtei Ottmarsheim überlassen worden, die sie bis zur Revolution besass. Neuweg, (Gde. Blotzheim |s. 1830], Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E.). 317 E. 54 Hsr. Besteht aus den Weilern Dreihäuser, Haberhäuser und Langenhäuser. Diese drei Wir. bildeten bis 1830 mit den Wlrn. Löchle, Richartshäuser, Schäferhof (jetzt zur Gde. Kembs, Ka. Landser) und Stutz (jetzt zur Gde. Bartenheim, Ka Landser) eine Gde. Neuweg is. d.. im Ka. Hüningen, welche dann aufgelöst wurde. Neuweg, Kap. 'Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E. . L'm 176.5 erbaut durch Barbara Goettelmann. N e u w e g (Stutz), Wir. (Gde. Bartenheim [s. 1830], Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O.-E.) 253 E. 41 Hsr. Bis 1830 Theil der dann aufgelösten Gde. Neuweg (s. d.) im Ka. Hüningen. Neuweiher, Fsths. (Gde. Sturzelbronn, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L. . 2 E. 1 Hs. 1860 erbaut. Neuweiher, im Doubsgebiet. 1,6 km südwestl. St. Ulrich - 0.54 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Gemeindebesitz. Abfls. zum Leerweiher (St. Ulrich i. Neuweiher s. auch Disselingerweiher, Larg 14, Stauseen 7. Neuweiher, 2 Weiher im Doubsgebiet, 1,8 km westl. Struth, je 0,7 ha. Fischerei. Privatbesitz. Abfls. s. Rhein- Rhonekanal 2. Neuweiher, im Illgebiet, 0,9 km nordöstl. Bisel - 2,23 ha. Fischerei. Wird alle 6 - 10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abtls. durch den Neuweihergraben - 0,7 km, Brücke - zum Herrenneuweiher (Heimersdorf). Neuweiher, im Illgebiet, 1 km westl. Hirzbach - 1 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Besitzer Baron von Reinach. Abfls. Bächlein ohne Namen zur 111 nordwestl. Hirzbach. Neuweiher, im Larggebiet, 1,2 km westl. Niedersept - 3,91 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und 2 Jahre lang bebaut. Privatbesitz. Abfls. zum Ober-Kleinweiher. Neuweiher, im Larggebiet, 0,6 km östl. Füllern - 1,50 ha. Fischerei. Wird alle 6 -10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. zum Gemeindeweiher (Füllern). Neuweiher, im Larggebiet, 0,1 km westl. Altenach - 0,40ha Fischerei. Gemeindebesitz. Abfls. zum Speisekanal s. Rhein-Rhonekanal 4. Neuweiher, im Larggebiet. 2 km südwestl. Hindiingen - 1,72 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Gemeindebesitz. Abfls. zum Schmitt-Georgesweiher. Neuweiher im Illgebiet 0,8 km nördl. Largitzen - 0,99 ha. Lischerei. Wird alle 6-10Jahre abgelassen und bebaut. Kirchenbesitz. Abfls. zum Ob e rp fen nig weiher. Neuweiher im Larggebiet 1,5 km südwestl. l'eher-strass 0,8 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. zum Kumedesweiher. Neuweiher im Saargebict (+ 274) 1,3 km westl. Gondrexange - 17,0 ha. Karpfen-Fischerei. Wird nicht ab-gelassen. Staatseigenthum. Fischerei verpachtet. Zu- und Abfls. s. Weiher von Gondrexange 1. Neuweiher im Saargebiet 2,5 km südl. Harskirchen - 3 ha. Abfls, /um Weiherbach (s. Saar 26). Neuweiher, (Gde Mörchingen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.) s. Mörchinger Weiher. Neuweiherbach s. Doller 7, Gondrexange, Weiher von, 1. Neuweihergraben s. Larg 1". |