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Show Schmelze - Schncebergermühle. 1009 Schmelze, Fbrk. u. Hsr. (Gde. u. Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E ). 84 E. 6 Hsr. Im Bruderschaftsbuche von Sewen wird 1488 Bernhart der Schmelzer, 1595 auf d em schmelz blatz, lo07 auf der schmelzen erwähnt. Die gegenwärtigen Gebäude sollen seit 1718 bestehen. An der Stelle der Schmelze wurde 1860 die Baumwollspinnerei und (s. 1902) -färberei der Firma Victor Erhard errichtet: 12000 Spindeln, über 100 Arbeiter, 250 Wasser- und Damplpferde-kräfte. (Seil 1890 SelfactorSpindeln). Schmelze, Wir. (Gde. Urbach. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 25 E. 5 Hsr. L a Place de la Fon-derie, Dessoub la Fonderie (Matten, Aecker. 4 Zins-pflichtige) 1606. Herrschaft Rappoltstein. Schmelzenweiher im Saargebiet (219,5 m über dem Meere) 2,5 km nordwestl. Freimengen - 7 ha. Früher zum Betrieb des jetzt stillstehenden Eisenhammers benutzt. Privatbesitz. Zu- und Abfluss s. Rössel 9. Schmelzerkopf s. Stechelappshalde. Schmelzhütt, (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach) s. Fon-deries. Schmelzmühle, M. (Gde. Falk, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 13 E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt. Ursprünglich Eisenschmelze; das Erz dazu wurde aus dem «Zoll» (s. d.) gewonnen. Getreidemühle seit den 60er Jahren des 19. Jhdts. Schmelzrunz, Fsths. u. Hf. (Gde. Linthal, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 10 E. 2 Hsr. Sehmeltzruntz 1760 'Flurname?); die Gebäude sollen seit 1836 bestehen. Schmelzrunz, Wlf. s. Lauch 4. Schmelzwasen, Wir. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar. O.-E.). 136 E. 25 Hsr. Der Name bezeichnet ursprünglich die Wiese, auf der das Silber geschmolzen wurde, um es von Gestein zu befreien. Die Abtei Münster hatte in der Nähe von Schweinsbach im 16. Jhdt. ein Silberbergwerk angelegt. - Sägemühle mit Wasserkraft. Schmetterlingbach s. Rothbach (Albe) 8. Schmiedelhutbächel s. Breusch 22. Schmittenberg, 655 m, nordwestlicher Ausläufer des Eichelkopfes, südwestl. Weiler Hub, Gde. Dagsburg. Schmittenrain, Hs. (Gde. Oberbruck.Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.i. 5 E. 1 Hs. Soll seit dem 13. oder 14. Jhdt. bestehen. Schmittenthaibach s. Zinsel 1. Schmittenthalweiher im Modergebiet 1 km nördl. Mutterhausen - 0.13 ha; Fischerei. Wird nicht abgelassen. Besitzer Baron von Dietrich. Zu- und Abfluss s. Zinsel 1. Schmitt-Georgesweiher, 2 zusammenhängende Weiher im Larggebiet, 2,7 km südwestl. Hindiingen - zusammen 7,16 ha. Fischerei. Werden alle 6- 10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz ; Abfluss zum Dürrenweiher ; s. Larg 14. Schmittweiler, Df. (Ka. Rohrbach [s. 1790-93 Ka. Bockenheim, Distrikt Bitsch], Kr. Saargemünd, L.). 338 E. 78 Hsr. (10 GRe.) - 330 m. - AG. Rohrbach (10,3); Bhf. Rohrbach (10,6). - Schmi 11 er we il ler 1750. - 1S11-46 AO. von Rahlingen. StEBez. Rohrbach. Wasserlt. (1888 und 1893 hergestellt). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Rohrbach (s. 1837, vorher Filiale von Rahlingen). Kirche zu Ehren Maria Himmelfahrt (15. Aug.). - Hausindustrie: Strohhutflechterei. für Firmen in Saarunion und Saaralben. Dorf neueren Ursprungs, im 18. Jhdt. in der Herrschaft Bitsch entstanden, im Anschluss an das 1723 durch Herzog Leopold von Lothringen errichtete Lehen Dithmars-hof. - Die Kirche ist 1866 zuletzt erneuert worden. Schmitzgraben s. 111 16. Schmuchgraben s. Moder 25. Schnabelberg, H. südl. Ottersweiler, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern. Schnackenhof, Hf. (Gde. Mittelbronn, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. 1 Hs Anfang des 19. Jhdts. erbaut. Schnackenhof (Klemershof), Hf. (Gde. Dolvingen, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.). 1 Hs. 1822 erbaut. Schnackenweiher im Modergebiet, 2 km östl. Mutterhausen - 1,o4 ha. Fischerei. Wird nicht abgelassen. Besitzer Baron von Dietrich. Zu- und Abfluss s. Zinsel. Schnakenloch, Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Strassburg, U.-E.). S. Schirmeckerstrasse 1 Schnakenloch). Schnapsacker, Hfe. (Gde. Linthal, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 4 E. 1 Hs. Schnepracher 18. Jhdt. Schnarupt, Wir. Gde. Grube, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.i. 20 E. 3 Hsr. Soll gleichen Alters mit Gruhe selbst sein. Schnarupt, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 24 E. 6 Hsr. Soll im 16. Jhdt. entstanden sein. Kupfererzbergwerk der Firma Weilcrthaler Bergwerke, Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Schnaruptbach s. Giessen 8. Schnauberg, plateauartige Erhebung 371,7 m, TP. südl. Momersdorf, Ka. u. Kr. Bolchen. Schneckenberg, 11, 650 in, am linken Ufer des Lützelbaches, östl. Hofgut Klein-Kohlberg, Gde. Lützel, Ka. Pfirt. [bye dem schneckenberg 1421.] Schneckenberg, Grosser, 303,5 m, und Kleiner, 316,1 m, nordwestl. Blotzheim, Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, [am sneggenberge 1290; an den schneckenberg 135S; gegen dem schnegkenberg 1494; der schnek-henberg 156*; beim Schnegenberg 1765]. Schneckenbrühl, Hf. (Gde. Grundweiler, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.). 7 E. 1 Hs. 1888 erbaut an Stelle des etwa 40 Jahre früher abgebrannten Hofes Villa Franca (Frankenhofe daher zuerst Francine oder Francohof genannt. Schneckenbusch, Df. 1 Ka. Saarburg [1790-1802 Ka. NiederweilerJ, Kr. Saarburg, L.i. 269 E. 58 Hsr. (10 GRe.) - 270 m. - AG. Saarburg (5,1); HSt. Hessen (3,9). - Schnek enbouch 1720. - Die Gde. umfasst den HO. Seh. (259 E. 57 Hsr.) und den AO. Ritterwald. StEBez. Saarburg I. - Filiale der kath. Hilfspfarrei Bühl. Kapelle zu Ehren Maria Geburt. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. Seh. gehörte zu dem Amte Saarburg (s. d.) und scheint erst im 17. Jhdt. entstanden zu sein. 1668 wurde es mit Bühl von den von Lützelburg an die Streiff von Lawen-stein verkauft. 1769 wird ein Herr Be\erle, Herr von Seh. Niderwiller und Vinichwiller erwähnt. - Seh. gehörte zum lothringischen Theile von Bühl, wohin es auch von jeher verpfarrt war. Schneeberg, Wir. (Gde. Engenthal, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim. U.-E.). 45 E. 6 Hsr. Im 18. Jhdt. entstanden. Schneeberg, B. zwischen Hasel- und Mossigthal, südwestl. Wangenburg. Ka. Wasselnheim. Auf dem langgestreckten, unbewaldeten Rücken mehrere Erhebungen; auf der höchsten 960,67 m (TP.) eine Felsgruppe mit dem sagenberühmten Lottel f eisen, wahrscheinlich eine keltische Kultusstätte; weite Aussicht; darunter Schutzhütte des Vog.-Clubs. (Gem.-Zeit. f. E.-L. 1S82, Nr. 47.) Benoit, A., Le Schneeberg et le comte de Dabo en 1778. (Rev. d'Als. 1878, 295-333.) [Auch bes.:] Strasb. 1878. Ueber die Sage vom Lottelfelsen s. Stöber, Elsass. Sagen. Neue Ausg. II, S. 58 und 298. Schneeberg, 429,7 m, TP., auf der Landesgrenze, nordnordöstl. Merschweiler, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen- Ost, L. Schneeberg, Kopf, 306 m, südl. über Bidlingen, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L. Schneebergbächel s. Mossig 1. Sehneebergermühle. Sgm. (Gde. Engenthal, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 4 E. 2 Hsr. Soll seit Ende der zwanziger Jahre des 19. Jhdts. bestehen. 64f |