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Show St. Georg - St. Hubertus. Qb7 St. Georg, Df. iKa. Rixingen [s. 1790], Kr. Saarburg, L.i. 2*1 E. 85 Hsr in GRe.i - 280 m. - AG. Lörchingen 5,6); Bhf. Heming (5,2). - St. Georges 1575. - Gendarmericstat. StEBez. Rixingen Wasserltg. (Anlagejahr unbek.i. Fw. (s. 1863, 1 Spritzci. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Rixingen (s. 1802). Kirche des h!. Georg (23. April). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Deutsch-Avricourt. - Geschäftssprache französisch. - Hausindustrie: Stickerei, für Geschäfte in Lörchingen. St. G. gehörte zu der ehemaligen Herrschaft Türkstein (s. d.), und war gegen Ende des Ib. Jhdts. durch Theilung Sitz einer Baronie dieser Herrschaft <s. d.). Der Ort erscheint zuerst 1575 a's Dorf. A m 25. Juni 1665 wurde in St. G. ein Lehen, genannt le lief de la Tour-, durch Herzog Karl von Lothringen zu Gunsten des Claude Roussel errichtet, und zwar als Lehen der Herrschaft Türkstein. 1721 reversirt dafür Nicolas de la Noue wegen seiner Frau Franchise Roussel. - St.G. war seit 1727 Pfarrsitz des ehemaligen Archipresbyterats Saarburg und vorher Annexe von Ibigny. Den Kirchensatz hatte der Abt von Domevre. - Unbedeutende Reste des alten Schlosses. Gemeindewald i Oberförsterei Saarburg i 38,5 ha. Höchster Punkt der lothringischen Hochebene. 340 m über dem Meere. Muschelkalk-. (Rothbuche, Hainbuche, Eiche, Fichte.) Der Gcmeindewald St. G. liegt auf dem Banne von Richeval. St. Georg, Hf. u. Fsths. (Gde. u. Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O.-E.). 26 E. 3 Hsr. Reste des Dorfes Bowolz-heim (s. d.i. Gehörte zur kath. Hilfspfarrei Rülisheim. St. Georg, verschw. Hf. (Gde. Hottweiler, Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.i. Lag im Banne der zerstörten Ortschaft Neunkirchen (S. Neunkircherhof, Gde. Hottweiler, i 1355 von den Gebrüdern Puller von Hohenburg an den Grafen Walram von Zweibrücken-Bitsch verpfändet. St. Georges, Hf. (Gde. Lcssy, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.). 14 E. 1 Hs, 1879/80 erbaut. St. German, abg. Ort bei Weissenburg Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). St. Germen 1360. - Burg und Priorat des Klosters Weissenburg, im 11. Jhdt. errichtet, um welche ein Dorf erwuchs. Reichslehen, im Besitz der Fleckenstein, von diesen 1360 der Stadt Weissenburg verkauft. Burg 1471 niedergerissen, das Dorf wird 1524 als längst zerstört bezeichnet. Das Gebiet von St. G. ist seil der Grenzregulirung von 1825bayerisch. S. St. Germanshof. St. Germanshof, Hs. Aide., Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). b E. 1 Hs. - ma. dr Jerme. - 187* erbaut. S. St. German, abg. Ort. St. Gertrud (Waldhäusle), Fsths. (Gde. Wettolsheim, Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). 7 E. 1 Hs. - 1887 erbaut. St. Gilgen, Hf. u Fsths. iGde. u. Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). 12 E. 2 Hsr. - D o m u s Saneti Egidij 1318; St. Gilgen 14b5 ; St. Gilles 1869. - Hp. (s. 1891). Regenstat. 250 m. - Erscheint seit dem Anfange des 14. Jhdts. als Cluniaccnser-Priorat, dem St. Petersstifte in Colmar unterstellt, mit eigenem Bann und Dinghof. Dinghof-ordnungen aus dem 14. Jhdt. s. bei Stoffel, Weisthümer, S. 179 ff. Mit dem Stift St. Peter ist St. G. 1575 in den Besitz der Stadt Colmar gekommen. - Reste der Kirche mit guten Wandmalereien des 14.-15. Jhdts. - Vgl. Mossmann. Une question de banlieue entre deux eommunes d'Alsace. (Ann. de l'Est III, 1*80, S. 1-36). St. Gilles s. St. Gilgen iGde. WTinzenheinn. St. Glückern, verschw. O. bei Hirzbach, (Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch, O.-E.). St. Lutgeri 12. Jhdt.; St. Lukart 1354 jboisdeSt.Leodegaire lb58; S t.Ly ckar t, St. Leger 18. Jhdt. - Begütert: ab 12. Jhdt. Kloster Oelen-berg; 1232 Baseler Domstift. Dinghöfe des Klosters Oelen-herg und St. Ulrich a. d. Larg (Oberhof und Niederhof >. Beide Höfe wurden wie ihre Ordenshäuser 1626 den Jesuiten übergeben, nach deren Vertreibung sie eingegangen zu sein scheinen. Vikarkirche (1441) des Landkapitels Sundgau. Kirchenheiliger: St.Leodegar. Den Kirchensatz hatte das Kloster Oelenberg. Zerstört wahrscheinlich 144o. Der Bann kam an Hirzbach, ein Theil an Altkirch. Doch stritten schon 1428 die Gden. Carspach und Hirzbach über Weide und Bann von St.G. Erhalten sind die Flurnamen Glückernberg, -wald. Das Chor der Kirche besteht noch als St. Leodegar- oder St. Glückernkapelle zwischen Hirzbach und Carspach. Das Schiff wurde erst 1833 abgebrochen - 1865 wurde hier ein Grabfeld aufgedeckt. Römische Topfwaaren. St. Goryon. Hf., s. Kolisacker (St. Gorgon). St. Gorgon, ehemaliges Priorat, 117* von Herrad von Landsberg, Aebtissin von Hohenburg, gegründet und den Prämonstratcnsern vom Kloster Etival gegeben, mit der II' dingung, dass die Brüder einen Theil des Gottesdienstes zu Hohenburg übernähmen. Später nahmen deshalb zwei der Brüder daselbst Wohnung Wie lange das Priorat be-stand, ist nicht bekannt. Im 16. Jhdt., zur Zeit der Zerstörung Hohenburgs, scheint es schon verlassen gewesen zu se:n. Die Wohnung und das dabei gelegene Kirchlein waren noch zur Zeit des Schwedenkrieges vorhanden, wurden jedoch damals zerstört. Die Güter blieben in den Händen der Prämonstratcnser. die seit 1617 sich in dem zerstörten Hohenburg niedergelassen und es wieder aufgebaut hatten. In der Revolution wurden diese Güter verkauft. Die kleine St. Gorgonkapelle wurde 1746 erbaut. S. a. Kolisacker (St. Gorgon i. St. Grogorion. Abtei, s. Münster, St. (Ka. gl. N\, Kr. j Colmar, O.-E.). St. Heinrich, Hf. (< .de. Dentingen. Ka. u. Kr. Bolchen. L.). lo E. 1 Hs. l*on erbaut. St. Hippolyte s. St. Pilt. St. H o n (Gde. Bettsdorf, Ka. Met/erwiese, Kr. Diedenhofen- Ost, L.). Jetzt Flurname im Banne der Gde. Bettsdorf. Angeblich Stätte einer unbekannten und verschwundenen Ortschaft, mit einer Kapelle, deren Spuren noch sichtbar sein sollen. St. Hubert. Hs. (Gde. Donnelay, Ka. Vic, Kr. Chäteau- Salins, L.'. 1 Hs. Anfang des 19. Jhdts. erbaut. Vor 1829 Fsths. St. Hubert, Hf. (Gde. Rozerieulles, Ka. Gor/., Kr. Metz, L). 13 E. 1 Hs. - Zwischen 1820 und 1840 erbaut. Am 18. Aug. 1870 wurde St. H. durch Ahtheilungen des VIII. Korps erstürmt. Gegner: Theile des ou. franz. Regts. vom 2. Korps. In der Nähe das Denkm. des Inf.-R. 67 (4. Magdeb.l, ferner das des Inf.-R. ou, des Inf.-R. 28, des Inf.-R. 69, der (.. Inf.-Brig., Reg. 14 und 54, des Füs.-R. 33, des Inf.-R. 29, des Inf-R. 42, sowie zahlreiche Kriegergräber von 1870171. St. Hubert, Wir. '(.de. Villers-Bettnach [s. 1811], Ka. Vigy, Kr. Metz, L.i. 111 E. 35 Hsr. - St. Hubert lb02. - Vor 1811 selbständig und seit 1790 zum Ka. Brittendorf, 1795 zum Ka. Vry, seit 1802 zum Ka. Vigy gehörig. Gehört zur kath. Hilfspfarrei Altdorf. - War Df. der lothringischen Probstei Sierck, wurde lbbl durch den Vertrag \ "ii Vincennes von Lothringen an Frankreich abgetreten. St. H. i entstand erst 1602 auf einer Rodung im Walde der Abtei Villers-Bettnach, weiche dort Grundherrin war und blieb. 1683 war St. Hubert nur noch ein Hof. 1756 wird es wieder als Dorf, Annexe der Pfarrei Altdorf, erwähnt. St. Hubert, verschw. Kap. <Gde. Manhoue, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L). Lag nordwestlich vom Orte. 1S43 bereits als Ruine bezeichnet. Gegenwärtig eine Scheune und ein I Stall an ihrer Stelle. St. Hubert (Haselhof), Hf. ((.de., Ka. u. Kr. Saar- ! bürg, L. . ,8 E. 1 Hs. 1867 68 erbaut. St. Hubertus, Fsths. (Gde. u. Ka. Saaralben, Kr. Forbach. L.). 5 E. 1 Hs. ISo'i erbaut. St. Hubertus, Kap. im Herrnwald iGde. Edelingen, i Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.:. 1866 erbaut. |