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Show 916 Rosselgen - Roth. Rosselgen Rosselgene). 1793-1804 amtliche, aber sonst nicht gebräuchliche Bezeichnung für St. Avold (s. d.). Rosselhöhe, Hsr. 'Gde, Ka. u. Kr. Forbach, L.). 13 E. 2 Hsr. 1894 erbaut. Rosselhof, Hsr. (Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch, Kr. Saar-gemünd, L.). 27 E. 5 Hsr. Sollen um 1730 entstanden sein, werden jedoch unter den Höfen der Schultheisserei Bärenthal is. d. 1798 nicht erwähnt. Rosselmühle, M. (Gde. Altenstadt. Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Erhauungszeit unbekannt; an einem alten Thürsteine der Mühle die Jahreszahl 1717. Rosselwasen. Wir. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 57 E. 11 Hsr. Soll schon seit 500 Jahren bestehen. Rossenberg, H., 317.S m, südl. Hagenbach, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch. Rossers s. Larg 15. Rossersbach s Larg 7. Rossfeld, Df. (Ka. Benfeld [s. 1790], Kr. Erstein, U.-E.). 688 E. 127 Hsr. (12 GRe i - 159 m. - AG. Benfeld (4,4); Bhf. Benfeld (5,4). - Rosse feld um 1350; ma. Rossfald. - StEBez. Rheinau. Armr. (s. 1844). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Eenfeld s. 1820, vorher Filiale von Herbsheim). Schutzheiliger hl. Wendelin (20. Okt.). - Getreidemühle. R. war altes Gut des Bisthums Strassburg (Amt Benfeld). Es wurde wiederholt verpfändet, zuerst zu Ende des 13. Jhdts , dann 1398 an die Dutschmann. Güter zu R. besassen im 14. Jhdt. die untcrelsässischen Landgrafen. - Kirchlich gehörte R. zum Landkapitel Rheinau und zur Pfarrei Herbsheim. Den Zehnten besassen die Pfarrer von Benfeld, die Jesuiten von Molsheim und die Herren von Schönau. - In der Nähe grössere Anzahl von Tumuli der Hallstatt-La Tene-Zeit. Römische Funde. Gemeinde wald (Oberförsterei Erstein) 12° ha. (Eiche, Hainbuche, Ulme, Esche. Erle, Espe, Weide, Hasel, Dornen und sonstige Straucharten.) Rosshol s. Freudenberg Gde. u. Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). Rosskopf. Fsths. u. Sgm. (Gde. Engenthal. Ka. Wasselnheim. Kr. Molsheim, U.-E.) 10 E. 2 Hsr. 1883 entstanden. Rosskopf, B , ca. 780 m, auf dem rechten Ufer des Kirneckthaies, unweit des Forsthauses Welschbruch, Gde. Barr, TP etwas unterhalb des Gipfels bei 777,6 m. Rosskopf, Kleiner, 898 m. auf dem linken Ufer des obern Magelthales, südsüdwestl. Grendelbruch, Ka. Rosheim. Doch s. a. Rosskopf, (irosser. Rosskopf, 336 m, am rechten Ufer des Zinzelthales, südl. gegenüber dem Zellerhofe, Gde. Dossenheim, Ka. Lützelstein. Rosskopf, ca. 400 m, an der Grenze von Unter-Elsass und Lothringen, südl. Forsthaus Colonne, Gde. Meisenthal, Ka. Bitsch. Rosskopf, Grosser, 811 m, zwischen dem obern Mossig- und dem Weissen Zornthal. Der gegen letzteres abfallende Kopf heisst der Kleine Rosskopf. Rosslaufgraben s. Rohrbach 1. Rosslermühle, M. (Gde., Ka. u. Kr. Forbach, L.). S. Fünfte Mühle (Rosslermühle). Rosslingen, Df. (Ka. Gross-Moyeuvre [1700 Ka. Gross- Moyeuvre, 1795-1802 Ka. Wallingen. 1802-1901 Ka. Dieden-h if n'. Kr. Diedenhofen-West, L.). 1923 E. 244 Hsr. (18 GRe.) - lo) m. - AG. Romhai h ; 2 I , HSt. R. (0.6). - Rocheringas 775 ; Roslingis 1186; Rochelange 1224 ; Roche-r. tnge 1604. - Die Gde. umfasst den HO. R. (1779 E. 212 Hsr. i und die AO. Buswalder-Mühle und Jamailles (die früheren AO. Cantine und Malgr6-Vous [Hsr.] zählen jetzt zum HO.,. - P. F. HSt. (s. 1888). StEBez. Hayingen. Was-serltg. (s. 1886, erweitert 1895). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Gross-Moyeuvre (s. 1902, vorher s. 1802 des Archipr. Diedenhofen . Kirche des hl. Georg (23. April). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Gross-Moyeuvre. - Eisenerzbergwerk R. der Gewerkschaft St. Paul (s. 1890). 1899 81 Arbeiter, 66 882 t Eisenerzförderung. Walzwerke, vgl. Jamailles. Buchhandlung (s. 1886). R. war Lehen der Probstei Briey. Der Ort wird J schon 775 in einer Urkunde der Kastellanei von Gorze erwähnt; damals besass die Abtei dort den Kirchensatz. 965- ] 1033 war die Abtei St. Epvre bei Toul in R. begütert. R. wird von 1285-1403 pnter den Dörfern aufgeführt, welche der Graf von Bar Metzer Bürgern als Pfandlehen überliess. Es scheinen in R. verschiedene Lehen gewesen zu sein. Als Lehensträger werden genannt: 1270 Heinrich von Briev, 1323 ein Ritter von Rokerange. 1573 reversirten die von Hausen für die «Cour d'Aix 1612-1681 die Herren von Allamont. 1749 gehörte die Hoch- und Mittel-Gerichtsbarkeit noch zur Probstei Briey, die Grundgerichtsbarkeit ausser verschiedenen kleinen Lehen gehörte je zur Hälfte der Abtei St. Pierremont und den Grafen de Mercy. 1664 huldigten für diese letztere Hälfte die Savigny-Lenoncourt. - R. war Pfarrei des Archipr. Rombach. Die Schutzheiligen der Kirche waren laut einer Urkunde vom Jahre 775 die heil. Albinus, Martinus und Maria, später der hl. Georg. Der Kirchensatz, welcher im 8. Jhdt. Besitz von Gorze war, gehörte zuletzt dem Abt von St Hubert in den Ardennen. Die ehemalige Kirche, durch die Abtei St. Pierremont im 15. Jhdt. erbaut, enthielt ausser Frescowandmalereien in natürlicher Grösse einen schönen Altar. Beim Neubau von 1861 wurde nur der zum Theil dem romanischen Stil des 13. Jhdts. angehörende Thurm erhalten. G emeind e wal d (Oberförsterei Rombach) 97,5 ha. Rossthälele, verschw. Fsths. (Gde. Börsch, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim. U.-E.). 1879 abgerissen. Rossweg, Hs. iGde. u. Ka. Schnierlach. Kr. Rappoltsweiler, O.-E). 8 E. 1 Hs. Grange proche du battant (d. i. Mahlmühle). -Les roze» par dessoulz. «bans>> et finages de Hachimette 1664; Rose Eveque terre 1760. Rosswogbach s. 111 75. Rosteig, Df. Ka. Lützelstein [s. 1790], Kr. Zabern, U.-E.i. 898 E. 125 Hsr. (12 GRe.) - 260 m. - AG. Lützelstein (12,9); Hp. R. (0,5). - Rostey 1519. - Die Gde. umfasst den HO. R. (816 E. 116 Hsr.), die AO. Herren wald, Johannesberg, Katzenthalerhof, Scheiterberg, Schlausmühle und den verschw. O. Colanesberg. - Hp. (s. 1897) StEBez. Lützel-i stein. Regenstat. Herrenwald. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). Wasserltg. (s. 1895). - Filiale der kath. Pfarrei Wingen, Kirche Maria Geburt (8. Sept.), und der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Volksberg (s. 1865, vorher der in Wimmenau). -Hausindustrie: Strohhutflcchterei für Firmen. Hausierhandel mit Holzschuhen. R. gehörte zur Grafschaft Lützelstein (s. d.), Stab-halterei Hambach. Besitzungen daselbst hatten die Edlen von Bernhold seit 1519. Bei der Aufhebung des Lehensverhältnisses infolge der franz. Revolution gehörte der Dorf-j theil rechts vom Scheidbächel zur Grafschaft Hanau- Lichtenberg, der Theil links davon zur Grafschaft Lützelstein. - Kirchlich war R. nach Einführung der Reformation (ca. 156(0 wahrscheinlich Filiale von Lützelstein, s. 1803 von Wimmenau, s. 1865 von Volksberg. Die Katholiken waren bis 1717 gleichfalls nach Lützelstein, von da ab nach Wingen eingepfarrt. - R., J., R. einst und jetzt. Vog.-Blatt 1899, Nr. 2.) Rotahe, abgeg. Ort im Breuschthal, unter denjenigen genannt, die 1366 vom Bischof von Strassburg dem Grafen von Salm verpfändet wurden. Vielleicht auf der Stelle oder in der Nähe des heutigen Natzweiler gelegen (.->). Roth s. Neuroth. Roth, Hsr. (Gde. Mühlbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 40 E. 4 Hsr. Im Rod 1456. Haus und Hof daselbst 1 1553. |