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Show 782 Noru - Nudelhof. Contchen und hatte dieselben Schicksale wie letzt« ri - Dorl 's. d. . N o r u s. Weiss 1. N o t e n b e r g , flacher IL östl, Kriegsheim, Ka. Brumath. Nothalden, abgeg. Df. (?) iGde. Llffholz, Ka. Sennheim, Kr. Thann. O.-E.). S. St. Antoni. Nothalten, Df. (Ka. Barr [1790-1802 Ka. Schlettstadt], Kr. Schlettstadt, U.-E... 7'»: E. 157 lLr. (12 GRe.) - 220 m. - AG. Barr (9,0); Bhf. Epfig (3,2), - Nothehalt 1195; N o t h a l d e n 1262; ma. Nödlt.- Bis etwa 1800 A O . von Blienschweikr. Die Gde. umfasst den H O . N, (426 E. 96 Hsr.), die A O . Baumgarten, Bömstein (Hf.), Heissenstein, Zell und den unbew. O. Bömstein (Ruine). - P. T. Oeff, Fernsprechstelle (s. 1898). Ortseinn. StEBez. Dambach. Armr. s. 1832). Fw. is. 1882, 3 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Barr (s. 1820 und vorher 1802 -8; 1808-20 Filiale von Bliensch-weiler). Schutzheiliger hl. Michael (29 Sept. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Mittelbergheim. X. war mit dem zur (Ale. gehörigen Zell s. d. altes Reichsgut und als Reichslehen den Herren von Bergheim verpfändet; 1338 verlieh Kaiser Ludwig den Herren von Andlau das Einlösungsrecht, Es befand sich dann als Lehen des Reichs (dann der Krone Frankreich) bis zur Revolution im Besitz der Herren von Andlau, gehörte also damit zum Territorium der unterelsässischen Reichsritterschaft. Doch hatten das Bisthum und die Stadt Strassburg Theil-rechte an N. Ein Dinghof daselbst war im 13. Jhdt. im Besatz des Klosters Hohenburg, Weisthum aus dieser Zeit. 1195 erscheint die Abtei Baumgarten in N. begütert. Am 1. Dez. 1514 verlieh Kaiser Maximilian dem Bisthum Strassburg und den Herren von Andlau das Recht, die Juden aus N. auszutreiben und nicht weiter zu dulden. Juden, die bei Tage dort handeln wollten, hatten einen gelben Ring am Oberkleide zu tragen. Ein adliges Geschlecht von N. 1262 erwähnt. - Kirchlich gehörte X. zur Pfarrei Blienschwciler. 1464 Kaplanei, die im 18. Jhdt. eingegangen war. N o t h v i g n e , Hf. (Gde. Lindre-Haute, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.i. 3 E. 1 Hs. 1830 erbaut. N o t r e - D a m e , Hs. (Gde. Norroy-le-Veneur, Ka. u. Kr. Metz, L.). 3 E. 1 Hs. 1847 erbaut. N o t r e - D a m e , Hf. (Gde. Fleury, Ka. Verny, Kr. Metz. L j . 0 E. 1 H s 1862/63 erbaut. N o t r e - D a m e , Ban, s. Alben, (Ka. Pange, Kr. Metz. L.i. Notre D a m e des Champs, Kap. (Gde. Ars-Laquenexy, Ka. Pange, Kr. Metz, L.). Soll dem Ritter von St. Jure, der auch die Kapelle in Mercy b. Metz (s. d.) erbaut hat, ihre Entstehung verdanken. Wenn dies richtig ist, würde sie etwa 300 Jahre alt sein. Bis zur Mitte des 18. Jhdts. aber reicht ihre Entstehung jedenfalls zurück. Notre D a m e de Lorette, Kap. (Gde. Baudrecourt, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins, L). Bei derselben wurde schon im lo. Jhdt. am 2. Juli ein Jahrmarkt gehalten Notre D a m e des malades, Kap. nördl. von Ranrupt, (Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E.). 1861 erbaut. Der Bauplatz eine Stiftung des Ackerers J. IL Colbe, die Baukosten wurden durch Sammlungen in Ranrupt und den Nachbargemeinden aufgebracht. Notre D a m e des Neiges, Kap. it.de. Neunhäuser, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.i. s. Hamiiu viller. Notre D a m e de Pitle, Kap. (Gde. Puzieux, Ka Dehne, Kr. Chäteau-Salins, L.). U m 1880 erbaut. Nouillonbach s. Mosel 8. Nouilly, Dl. (Ka. Vigy [1790 Ka. Borny oder Noisseville, 1795-1802 Ka. Vallieres], Kr. Metz, L.i. 168 E. 64 Hsr. (10 GRe.) - 210 m. - A.-, L-. u. SchwG. Metz (7,5); Bhf. Metz (8,7). - N o v e l i a c u m S75; Nouille prope Metas 893; ma. Naouiy. - Die Gde. umfasst den HO. N. (144 E. 58 Hsr.), die AO. Latour, Lauvalliere, Reigner und die verschw. O. Coupillon, Trinke. - Ortseinn. StEBez. Vigy. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Vigy .s. 1802, vorher Filiale der Pfarrei Xoissevillei, die Gden. N. und Mey umfassend. Kirche der hl. Agnes .21. Jan.). (Der AO. Lauvalliere gehört jedoch zur Pfarrei St. Agnan i. - Geschäftssprache französisch. - Kleine Getreidemühle. N. gehörte zu dem Pays Messin i Haut-Chemin) und war Herrschaft in drei getrennten Bannen, jeder mit ganzer Gerichtsbarkeit: B a n St. Paul zwei Sechstel), B a n le Senechal (drei SechsteL, B a n Thiebaut Laurent (ein Sechstel). N. war ursprünglich, von 875-962, wie es scheint, Besitz der Abtei Ste. Glossinde. Auch Prüm war dort im in. Jhdt. begütert. Der Ban St. Paul, Besitz des Domkapitels, war dem Tisch des Domsängers zugewiesen worden und blieb mit ihm bis zur Revolution verbunden. Ban le Senechal, mit dem Hause la Horgne und anderen Häusern in Xoisse-ville und Montoy, war 1404 in Händen der Metzer Familien i Pietdeschaux und Crowelet, 1681 der Ingenheim, Montaigu, D'Aunoüe, Dillange, im 18. Jhdt der Chardin, D u Plessis, Lecointe, Emmery. Ban Thiebaut Laurent, mit einem festen Hause am Ende des Dorfes, genannt «la citadelle-, gehörte 1681 den de Boudier. - 1370 14. Aug. grosse Schlacht bei \ Colombey-Xouilly. - Im Gebiete der Gde. 48 Kriegergräber von 1870/71, wovon 3 auf dem Kirchhofe. N o v e a n t , Df. (Ka. Gorze [s. 1790], Kr. Metz, L.). 1455 E. 307 Hsr. 12 GRe.) - 190 m. - A G . Ars a. d. Mosel 6,2); Bhf. X". (0,6;. - X o v i a n d u m 858; Noviantivilla 864; N o v i a n 1268; ma. Noviant. - P. III. Kl. T. Bhf. (s. 1850). Grenzpolizeikommissar. Gendarmeriestat. Nebenzollamt I. StEBez. Ars a. d. M. Gde.-Fassaichungsamt. Regenstat. (173 mi. Arzt. Apoth. Armr. (s. 25. Okt. 1845). Sparkasse (s. 1889). Schlachths. (s. 1S89). Wasserltg. (s. 1888). Verbds.- Fw. (s. 1869, 2 Spritzen). Krgv. (s. 6. Aug. 1882). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Gorze (s. 1802). Kirche des hl. Genesius (26. Aug.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Ars a. d. Mosel. Prot. Kapelle, 1899 erbaut. - Sandbaggerei in der Mosel (1-8 Arbeiter). Steinbruch. Dampfsägemühle (20 Arbeiten. (Ein 1854 gegründetes Hochofenwerk mit einem, später mit 2 Oefen. arbeitete hier mit langen Unterbrechungen 1855-82.) Kleine Firnissfabrik von Grunewald (s. 1876), vgl. Corny. Kleine Getreidemühle. Handel: Bauholz, Getreide, Wein, Branntwein. X gi hörte zu der Terre de Gorze (s. d.) und war Sitz einer Mairie derselben. Es bestand aus drei Weilern (Laitre, Berceau, Cloitrei und gehörte zum ältesten Besitze der Abtei ! Gorze. Es wurde zum Theil zu Lehen gegeben. Das Schloss war Sitz einer Grundherrschaft, zu welcher 150 Morgen | Land gehörten, und stand im Weiler Laiire, mit Eckthürmen , und Gräben umgeben. Lehensträger und wohl auch Vögte der Abtei waren 1342 die von Cons oder Coin(?), 1393 Fern de Noveant, 1437 Aubertin, Boulay, im 18.Jhdt.de Chazelles. - 1432 und 1434 wurde N. von den Franzosen geplündert und verwüstet. - N. war Pfarrei des Archipr. Gorze, von welcher 1802 Hof Voisage (Gde. Arry. abgetrennt wurde. Kirche, Neubau vom Jahre 1838. Kirchensatz und Zehnten halte die Abtei Gorze. - Auf der Höhe über X. wurden ein Steinbeil und bearbeitete Feuersteinsplitter aus neolithischer Zeit gefunden. Reste der römischen Wasserleitung Gorze- Met/. Fund: mittelalterliche Münzen .Metz, Verdun, Lothringen). Reste der Umfassung der alten Burg. - Im Gebiete der Gde. 11 Kriegergräber von 1870/71, davon 2 auf dem 1 Kirchhofe. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Metz> 250,9 ha. Mittelwald, Im Besitz der Gde. seit mehr als 300 Jahren. Ausserdem besitzt die Gde. ca. 35 ha der Forstverwaltung nicht unterstellten Kiefernhochwald (Aufforstung von Gemeindeland N o w a s e n , Sennh. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. 1 Hs. N o c h w a s s e n 1775. N u d e l h o f , Hsr. (Gde. St. Louis, Ka. Pfalzburg, Kr Saarburg, L.). 21 E. 3 Hsr. Soll schon im 18. Jhdt. bestander haben. Wurde früher zusammen mit dem A O . Henningerhof derselben Gde. als Wir. H e y e rs b e r g (s. d.) bezeichnet |