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Show 1092 Strasse - Strütbächlein. Nanu- Strassburg ist dann vielfach auch für die erwähnte Ruine Strohburg angewendet worden. Strasse, A n der, Fbr. u. Hsr. (Gde. Günsbach, Ka. Münster, Kr. Colmar O.-E.'. 63 E. 9 Hsr. - Im Volksmunde Griesbacher Mühle genannt. - Baumwollspinnerei und Weberei Johann Kiener Söhne, besteht seit 1819; 3584 Spindeln, 293 Webstühle. 150 Pferdekräfte, 226 Arbeiter. Strasse, A n der, Hsr. (Gde. Folpersweiler, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.'. 22 E. 4 Hsr. Bestehen seit Mitte der sechziger Jahre des 19. Jhdts. Strasse, A n d e r , Hsr. iGde. Griesbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. 60 E. 6 Hsr. Bestehen seit 1848. Strasse, A n der, Hsr. (Gde. Luttenbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.'. 122 E. 10 Hsr. Bestanden schon Anfang des 19. Jhdts. Strasse, A n der, Hsr. Gde. Philippsburg, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L. . 3* E. 7 Hsr. Bestehen seit 1S40. Strasse, A n der, Hsr. iGde.. Ka. u. Kr. Saarburg, L.). Ehemals A O . der Gde. Hof, seit 1893 mit der Stadt Saarburg vereinigt. Strasse n a c h B ü s s i n g e n , Hsr. (Gde. Reichersberg, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.'. 1S9S|99 erbaut. Strasse n a c h Joeuf, Hsr. (Gde. Montois-la-Mon-tagne. Ka. u. Kr. Metz, L. . Bestehen seit 1899. Strasse n a c h R o m b a c h . Hsr. (Gde. Reichersberg, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.i. Bestehen seit 1900. Strasse nach Lützelhausen, A n der, Seil. u. Hs. (Gde. u. Ka. Schirmeck, Kr. Molsheini, U.-E. i. Früher AO., jetzt Theil des H O . der Gde. Schirmeck. Strasse nach Saarburg, An der, Hs. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 9 E. 1 Hs. Soll schon Ende des 1*. Jhdts. he-standen haben. Strasse nach Saargemünd. A n der, Gartenhs. (Gde. u. Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). Früher AO.. jetzt Theil des HO. der Gde. Bitsch. Strasse nach Zimmerbach. A n der, Hs. (Gde. u. Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). 7 E. 1 Hs. 1867 erbaut. Strassengraben - Nied 12. S t r a s s e n h ä u s e r s. Bürglin (Strassenhäuser). S t r a s s k o p f bei Hohwald s. Pelage. S t r a u b e n w e i h e r im Doubsgebiet - 1,5 k m nordwestl. Pfetterhausen - 0,7 ha. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Fischerei. Privatbesitz. Abfluss zum Schwarzbach s. Rhein-Rhonekanal 1. Strauburg, Straucnburg, Strohburg, Burgruine s. Wasserburg Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). Strausbächel, Hs. u. Sgm. (Gde. Andlau, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 16 E. 2 Hsr. Besteht seit 1864. Strausbächel s. Andlau 7. Streiffei, A u f d e m , Vierwinden), Hf. (Gde. Lauterfangen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 9 E. 2 Hsr. 1849 erbaut. Streiffei (Aux- Q u a t r e - V e n t s ) , Hs. (Gde. Pieb-lingen, Ka. u. Kr. Bolchen, L.i. 4 E. 1 Hs. 18b9 erbaut. Streitgraben - III 29. Streitköpfle, ma. Strittköpfle, ein oberhalb der Häuser Enderle, Gde. Sondernach, Ka. Münster, gelegenes Köpfchen, ca. 600 m. Streitkopf, bewaldetes Plateau mit Abdachung gegen das Spiegehhai, nördl. über Eisenbahnstation Puberg, Ka. Lützelstein, mit zahlreichen Resten von Mauern bedeckt; nach der Meinung der Umwohnenden soll früher hier das Dorf Puberg gestanden haben. Streitwahlbächel s. Hausanbach 3. Streitwald, bewaldetes Plateau, 481,7, 486,5 und 450 m, über Weiler Lettenbach bei Alberschweiler, Kr. Saarburg. Der N a m e kommt von einem langen Besitzstreit zwischen den Dagsburger Grafen und den St. Quiriner Mönchen. Auf den Höhen zahlreiche • Rottein» d. i. Steinhaufen, vermuthlich Reste gallisch-römischer Besiedlung. S. unter Gallischrömische Wohn- und Begräbnisstätten im Art. V o g e s e n. A m Osthang gegen das Saarthal der Schlossfelsen (s. d.) mit den Resten eines Jagdschlosses des Grafen von Dagsburg. S t r e n g b a c h s. Fecht 33. S t r e n g e n g r a b e n s. Altenbach 1,11132, Thalbach 3, 13. Strichbach s. Saar 45. Striedel, verschw. G. (Gde. Dollern, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 1895 abgebrochen. S t r i e m b e r g . pat. G r e n o 11 e, Südwesthang des Münzfeldes (s. d.) gegen Messingoutte (Ackersthal) oberhalb Natzweiler, Ka. Schirmeck. Striet, Hsr. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). Früher AO., jetzt Theil des H O . der Gde. Sulzern. Strietgraben s. 111 38. Strittenhof, Hf. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 2 E. 1 Hs. Im 17. Jhdt. entstanden. Z u m AO. Stangenhof gehörig; früher im Besitze der Freiherren Streit von Immendingen. Strittenmattenrain, B., s. Brendenberg. Stritterrunz s. Fecht 7. Strössle, Sennh. (Gde. Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt; die Sennh. soll so alt sein wie Felleringen selbst. Strohberg, Hf. u. 2 Sennh. (Gde. Wasserburg, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). A m s t reu w e n b er ge 1441. Schopf oder Viehstall auf dem Strohberg, wiederaufgebaut 172*. Melkerei daselbst s. 1768. S t r o h b e r g oder B u c h w a l d k o p f , 1151,8 m, nördlicher Vorsprung des Kahlen Wasen (s. d.). S t r o h b r ü c k e r b a c h s. Diesener Weiher. Strohburg, Strauburg, Burgruine (Gde. Wasserburg, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). Heutiger N a m e für die Reste des Schlosses Wasserburg (s. d.). Strohhof, Hf. (Gde. Oermingen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 17 E. 1 Hs. 1857 entstanden. Strohhütte, verschw. Hs. (Gde., Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.). Bestand angeblich seit Anfang des 19. Jhdts. 1896 abgebrannt. Strohhütte, verschw.Hf. (Gde. Retzweiler, Ka.Dammer-kirch, Kr. Altkirch, O.-E.). 1S80 abgebrannt. Strohstadt, Wir. (Gde. Biesheim, Ka. Neubreisach, Kr. Colmar, O.-E. . 21 E. 7 Hsr. - Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. - Nach dem westfälischen Frieden liess Ludwig XIV. auf einer Insel im Rhein die Stadt Ville Neuve erbauen, auch Ville Neuve de Brisac, Saint-Louis, Saint- Louis-Ks-Brisac und Strohstadt (ma. Straustadt) genannt, weil die ersten provisorischen Bauten mit Stroh gedeckt waren. Die ersten Ansiedler waren Bewohner des 1638 verbrannten Dorfes Biesheim, welche hierher geflüchtet waren. Nachdem der Ort 16*1 befestigt war, wurde der Conseil Souverain d'Alsace a m 18. Juni desselben Jahres aus Breisach dorthin verlegt. Als aber in dem Frieden von Ryswyk 1697 Breisach an das Haus Oesterreich zurückgegeben und die Zerstörung aller Bauten auf der Strohinsel sowie der Brücke vereinbart worden war, wurde der Conseil Souverain d'Alsace im Mai 1698 nach Colmar transferirt. Mit der Zerstörung der Strohstadt wurde erst 1700 begonnen; 1710 war sie noch nicht durchgeführt. Einige Hütten, der heutige Weiler, blieben stehen. Die Kirche der Str. war dem hl. Ludwig geweiht, woher der N a m e Saint-Louis für die Stadt. S t r o m b e r g , 312 m (auf dem südlichen Gipfel 309 m, TP.), auf dem linken Moselufer, auf 3 Seiten von derselben umflossen, nördl. über Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost. Steinbrüche (vgl. Niederkontz). Strümatt, Hsr. (Gde. Mitzach, Ka. St. Amarin, Kr. Thann O.-E. . Früher AO., jetzt Theil des H O . der Gde. Mitzach. Strütbächlein s. 111 3. |