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Show St. Wendelin - Sattelbächlein. 'Is", St. Wende,in. Kap. u. Hs. (Gde. Mutzig, Ka. u. Kr. Molsheim, U.-E.). 8 E. 1 Hs. Die Kapelle ist 1566 durch einen Herrn von Landsberg erbaut worden. St. Wendelin. verschw. Einsiedelei <C,dr. Brehain, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins, L. i. Lag ungefähr 1 km östl. von Brehain beim St. Wendelinsbrunnen. Zeit und Ge-lesenheit des Abganges ist unbekannt. St. "Wilhelm, alter Name des Weilers Eckerich (St. Blasien) der i .de. .Markirch Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler und des dortigen im 13. Jhdt. eingegangenen Priorates von Moyenmoutier. i:->>7 verpfändete Bruno von Rappoltstein seinem Vetter Friedrich von Hattstatt eine Gilt auf seinen Leuten «im talle zu Sani Wilhelm . 1438 die «Pfründe Sant Wilhelm in dem Thale zu Alt-Hgkerich erwähnt. 1450 löste Hans Oswald von Hattstatt die Pfandschaft aus, die er dem Stifte st. Martin zu Colmar auf Land und Leuten zu St. Kreuz, Egkerich und zu Sant Wilhelm» 145b bestellt hatte. 1494 wird als Rappoltstein'sches Mannlehen der Hattstatt Schloss Egkerich genannt, «ussgenommen die Geburschaft zu Sant Wilhelm und Sant Blasien bisher dem bemelten Schloss angehangen» (s. Schönberg u Eckerich). [dPr.] Sanonbach, entspringt südwestl. Avricourt (M.) - kreuzt die Avricourt-Lun6viller Eisenb., Mi mssej , Schirzingen (Ober-undUnter-),Lagarde (M.,Mühlkan.- 1,3 km, 1 Brücke) - tritt östl. Schloss Martincourt auf franz. Gebiet und mündet in die Meurthe (recht. Uf.) - 17 km, 13 Brücken. Hauptrich-lung O - W , S-X, O - W . Zuflüsse: 1. Grosswald bach, recht. Uf., mündet nordöstl. Moussey, entspringt nordöstl. Avricourt, kreuzt die Eisenb. - 4 km, 3 Brücken. (Zufl.: Abtls. des Rixingerweiher - 1 km. 1 Brücke.) 2. Landsknechtsweiherbach, recht. Uf., mündet nördl. Moussey, bildet die Banngren/e zwischen Schirzingen und Rixingen, unterkreuzt den Kanal - 2 km. Zufl.: Abfls. des Brick off- I weiher - 0,5 km.' 3. Baronnebach, link. Uf., mündet nördl. Moussey - 3,6 km, 4 Brücken. 4. Rcmontcourt-bach, link. Uf., mündet südl. Lagarde, bildet - 1,2 km - die franz. Grenze - 4,5 km, 1 Brücke. Sanry a. d. Nied, Df. (Ka. Pange [1790 Ka. Kürzel, 1792-1802 Ka. Maizeroy], Kr. Metz. L.). 327 E. 90 Hsr. mGRe.) I - 240 m. - AG. Remilly (5,9); Hp. S. (00). - Sanris prope Bazancourt 1235. - Die Gde. umfasst den HO. S. i (194 E. 59 Hsr.); die AO. Domangeville (s. 1812. vorher selbständig), Lamberric (Crepy b. Sanry), Pont ä-Domange-ville und den verschw. O. Lazeraillc. - P. F. Hp. s. 1894 . StEBez. R6milly. - Filiale der kath. Pfarrei Bazoncourt , (ausser Domangeville und Pont-ä-Domangeville). - Geschäftssprache franz. - Kleine Getreidemühle. S. gehörte zu dem Pays Messin (Saulnois) und war Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und Vt>gtei. Die Herrschaft war alter Besitz des Kapitels St. Sauveur in Metz, welches ihn bis zur Revolution behielt. Die Vogtei, j welche die Noiron und de Serrieres 1404 inne hatten, wird 1688 als Besitz der Grafen von Kriechingen erwähnt. - S. war (.ausser den AO. Domangeville und Pont ä-Domange-villei Annexe der Pfarrei Bazoncourt mit einer schon 123"' erwähnten Kapelle des hl. L'rhanus. - Kriegergrab von 1*70/71. Sanry b. Vigy, DI. Ka. Vigy [1790 Ka. Argancy, 1795-1802 Ka Vr\ . Kr. Metz, L I. 263 E. 03 Hsr. (10 GRe.) - 237 m. - A.-, L.-u. SchwG. Met/ 13.1); Bhf. Devant-les- Ponts (14,2). - Sanreyl261; Sanrey de leizVigej 1404. - Die Gde. umfasst den HO. S b. V. (166 E. 57 Hsr.) und die AO. Bevotte und Mechy (s. 1811, vorher selbständig). - StEBez. Vigy. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Vigv (s. 1804, vorher Annexe und Vikariat der Pfarrei Vigy). Kirche des hl. Nikolaus 6 De/. - Geschäftssprache französisch. S. gehörte zu dem Pays Messin (Haut-Chemin). Bestandtheil der Herrschaft Vigy (s. d.i. Gi in e i nde wald (Oberförsterei Metz) 155,81ha, wovon 25,21 ha dem lin. allein gehören. (Mittelwald.) Der dem HO. allein gehörende Wild ist alter Besitz desselben, der Rest ist im Besitz der Gde. seil 1860, seitjhdten. im gemeinsamen Besitz mit Vigy. Sansonnet, Le, ehem. Landhaus. (Gde. Devant-les- Ponts, Ka. und Kr. Metz, 1. i. Wir! schon im 16. Jhdt. erwähnt Es soll Besitz des Juristen Cantiuncula gewesen sein; jetzt ortsübliche Bezeichnung für eine Häusergruppe in Devant-les-Ponts an der Strasse von Lorry. Sapin-Brüle, Wir. Gdi Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoli,weiler, O.-E 10 E. 2 Hsr. Les champs du Sapin brul.. 1760 Die Entstehungszeit des Weilers ist unbekannt. Sapin-dessus, Le. deutsch-amtlich Obertannenwald, B. 727,8 m, östlicher Ausläufer des Grand-Pacquis, nordwestl. über Saal - im oberen Breuschthal. Sapine s. 1 laut-Sapim . Sapinot, deutsch-amtlich Tannenwald. Name mehrerer im oberen Breuschthal gelegener Bergi : l. 763,8 m, zwischen dem Solamoni (s. d.) und dem Dorfe Saulxures. 2. 650 m, südl. Colroy-la-Roche, 3. 634 m, westl. über Bliensbach. Iran/ Blancherupt. Sappenheim, abgi u. i>it. zwischen Banzenheim und Ottmarsheim (Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E. >. Sapine 815; Sappenheim 1227; Sabcnen bann 147*. - Habs-burgisches Stammgut. Begütert 815 ?) Kloster Luxeuil, 1227 Kloster Beromünsten Schweiz . Die Deutschordenskomthurei Gebweiler besass ein Drittel des Zehnten, zwei Drittel das Kloster Engelporten in Gebweiler. - Kaplanei 1441). zum Landkapitel citra Rhenum gehörend. - 13 »4 durch Hochwasser des Rheins theilweise zerstört; 1441 wird noch ein Vicarius in S. erwähnt. - Erhalten die Flurnamen Sappen-heimer Bann, -Rain. Sarazenenweg, alte Römerstrasse, die aus dem Breuschthal nach dem Donon führte, auf dem Bergrücken westl. Wisch, Kr. Molsheim. Sarixin s. Saarrixingen. Sarlo, Steinbr. Gde Wattweiler. Ka. Sennheim, Kr. Thann. O.-E.). Bei Baquol-Ristelhuber als AO. von Wattweiler bezeichnet, dort jedoch jetzt nicht mehr bekannt. Sarrebourg s. Saarburg Sarreguemines s. Saargemünd. Sart de Trieux, früherer gemeinschaftlicher Namen der Ortschaften : Trieux i in Frkr. I, L o m m e ringen, Df. ( Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-West und Landr e vingen, abgeg. Hf. in der Gde. Lommeringen, sowie dieverschw. Orte Thor und Humenngen. Der Name scheint auf eine Rodung hinzudeuten. - Le Sart war Sitz einer Mairie des Prevöte' de Sancy. Diese Mairie, über welche den Herren von Octtiivren Vogteirechte zustanden, wurde durch den Grafen von Bar unter die Loi de Eeaumont gestellt, falls die Einwohner das neugegründete Dorf Hacelej in Frankreich i besiedeln würden. Sasselbach, verschw. Df. '.de. Bärenthal . Gehörte zu der Herrschaft Falkenstein s.d. ; im 14. Jhdt. erwähnt. Sathbach s Mossig 13. Sattel, Hfe. Gde.Stossweier, Ka. Münster. Kr. Colmar, O.-E'. 13 E. 2 Hsr.- Matten am Sattel 1555; das Sattelgut 1587; auf Satel 1716. - War bis 1*"-* Filiale der prot. Pfarrei Mühlbach. Sattel, Sennh. Gde. Wegscheid, Ka. Masmünster, Kr. Thann. O.-E.i. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Sattel, Einsattlung (734,S m , /wischen westl. Sattelkopf (892 m) und östl. Reichackerkopf (771,1 m), südwestl. Stossweier, Ka. Münster; nördl. unterhalb desselben die Hfe. Sattel. Sattelbächlein s. Doli er 14. |