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Show 11I.S Wackenberg - Wahlenburg. Wackenberg, Fsths. (Gde. Gunzweiler, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 4 E. 1 Hs. 1830 erbaut. Dicht dabei eine 1833 erbaute Kapelle des hl. Vincenz von Paula. Wackenberg, plateauförmiger B., 412 m, zwischen Reh- und Meisenthal, linken Seitenthälern der Zorn, nördl. Hommert, Ka. Saarburg. Wackenhübel, Fsths. (Gde. Herbitzheim, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.E.). 4 E. 1 Hs. Forsthaus der Gde. Herbitzheim, von dieser 185S erbaut. 'Wackenhübel, 285 m, südwestl. Forsth. Rothlach, Gde. Lützelstein. W a c k e n m ü h l e , Sgm. u. Hsr. (Gde. Walscheid, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 3 Hsr. 1874 errichtet. Wackenthai (Gde. Marlenheim, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). S, Goldbuch (Wackenthai), AO. derselben Gde. Wackenthalbach s Mossig 16. Wackenweiher, 2 Weiher im Saargebiet. Der Grosse Wackenweiher oder Grossweiher, 252 m über dem Meer, 2,5 km, der Kleine Wackenweiher oder Klein wei her 253m über dem Meer, 2,Skm westl. Finstingen. - ln,78 bezw. 2,31 ha. Karpfen-Fischerei. Werden ohne bestimmten Turnus abgelassen und nicht bebaut. Früher wahrscheinlich im Besitz der Herrschaft Finstingen-Bracken-kopf [1664] jetzt in dem des Grafen von Lobeau in Paris. Abfluss zum Langweiher durch den Pfaffenlach. Wacroncourt, verschw. Ort (Gde. Malaucourt, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins, L.). Wacruencurt und Au-wiricurtim 1121; später Watruncort, Guacroncort (1267); dann Anwricort, Auricourt, Vr€court und Wrecourt, Ruicourt (1768). - Der Ort wird zuerst 1121 als Annexe der Pfarrei Craincourt, und als Besitz mit einem Kirchlein (cum ecclesiola) der Abtei Longeville genannt. W . scheint schon sehr früh eingegangen zu sein. Die Stelle, wo die Ortschaft stand, liegt zwischen Fossieux und Malaucourt und heisst «la Chapelle«. 1768 waren noch dort Spuren von ehemaligen Wohnungen vorhanden, der Ban war aber längst verlassen. W a d e , Wir. (Gde. Vallieres, Ka. u. Kr. Metz, L.). 71 E. 13 Hsr. - La W a d e 175b, damals nur ein Haus. Gegenwärtig wird auch der früher besonders geführte AO. Ecre-visse zu dem Wir. W . gerechnet. W a d e r h o f (Watterhof), Hf. (Gde. Lorenzen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 9 E. 2 Hsr. Ein Hofgut «zue Waaden • schon im 17. Jhdt. Lehen von Saarwerden im Besitz der Streiff von Lauenstein. Es lag auf dem Wa-derbann (Wachterbann, nach dem abgeg. Orte Wachten; s. d.) und hat von diesem den Namen. Früher gehörten auch noch 2 Mühlen dazu, die Wadermühle und die Walkmühle is. d.i, die jedoch in der ersten Hälfte des lS.Jhdts. abgegangen sind. 1687 wurde das ganze Gut von den Streiff an Joh. d'Elvert verkauft, und von diesem hat es ca. 1700 Graf Friedrich von Nassau-Saarbrücken käuflich erworben. Im 18. Jhdt. finden wir dann 2 herrschaftliche Hofgüter, den unteren und den oberen Waderhof. 'Wadermühle (Watt er mühle), verschw. M. (Gde. Lorenzen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 1571 erwähnt, als «Bernhartt von Watten» ihr Erbbeständer war. Anfangs des 17. Jhdts. war sie wahrscheinlich im Besitze eines der Vögte aus dem Streiffschen Geschlechte, dem sie Graf Ludwig von Saarwerden (lb02-1627) zu Lehen gegeben. Von den Erben Streiff wurde sie 1684 (?) dem Otto Eber-hardt Streiff von Lauenstein, Herrn zu Niederweiler, übergeben und ging von diesem durch Kauf (1687) an Johann d'Elvert von Burscheid, damals Amtmann der Grafschaft Dagsburg, über, dem sie wiederum, (kurz nach 1702) von dem Grafen Friedrich von Nassau-Saarbrücken (f 1728) abgekauft wurde. Später wird sie nicht mehr erwähnt, ist also wahrscheinlich kurz danach abgebrochen worden. Sie war wahrscheinlich der Rest des vor 1513 untergegangenen Ortes Wachten (s. d.) und lag am Büttener Bache, vcrmuthlieh 1 nordwestlich von dem jetzigen Waderhofe (s. d.). Wadrineauarm s. Mosel. Wadrineauwehr [Wadrinowe 1392; La Male-i goule ä Wadrinowe 15. Jhdt.; Le Xault de W a d r i - naw 1408; La W e n n e de Vadrinau, Wadrinau 1425; La W e n n e de Vadrinove 1429; Wandrinowe 1444; Wauldrenowe 1512; La Vainc du Salcey 1514; W a - drinaue 1654]. Damm 350 m lang, 6,50 m hoch, hat den Zweck, das Wasser des rechten Moselarms zu stauen behufs Verwendung bei den .Mühlwerken in Metz. Ursprünglich in Holz konstruirt, wurde das Wehr im 15. Jhdt. aus dem Steinmaterial der zerstörten herrlichen St. Martins- Abtei neu aufgebaut; 1875 erhielt es eine Fischleiter. Wäldel, B., eigentlich kleines Waldstück auf dem sonst unbewaldeten Kopf, 369 m, an dessen Nordwesthang das Dorf Hinsburg, Ka. Lützelstein, liegt. Wäldelekapelle, Kap. südl. von Winzenheim, (Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). Nische von etwa 10 qm Fläche, in der sich ein altes Muttergottesbild befindet. Anfang der 2() er Jahre des 19. Jhdts. von einem Privatmann mittels Sammelgeldern erbaut. Wälsche Höffel, Das, frühere Bezeichnung eines Hofes im Weiler Feil 's. d.), (Gde. Ostwald, Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, U.-E.). Wälscher- oder Katzenweiher im Saargebiet, 279 m üb. M., 2,3 km südöstl. Haspelscheid - 3,13 ha; Karpfen- Fischerei. Wird alle 3-4 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Zu- und Abfls. s. Hornbach 5. Wälscherweiherbach s. Hornbach 5. Wäschbächel s. Falkcnsteinerbach 12. Wagenbach, Wir. (Gde. Meisengott, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 18b E. 38 Hsr. Patois: W a m b e , W a m - bach (ch = deutsch ch). Schon im 17. Jhdt. vorhanden, wahrscheinlich aber viel älter. Wagenburg, ehem. Schloss s. Sulzmatt (Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). Wagenthalbach s. Doller 4. "Wagner, Hf. (Gde. Algolsheim, Ka. Neubreisach, Kr. Colmar, O.-E.). Früher Mühle und als solche schon 1730 in Thätigkeit. 1877 abgebrannt. Jetzt nur ein Hof, der einen Theil des AO. A m Mühlbach (s. d.) bildet. Wahlbach, Df. Ka. Landser [s. 1790], Kr. Mülhausen, O.-E.). 411 E. 87 Hsr. (10 GRe.) - 320 m. - AG. Sierenz (9,4); Bhf. Sierenz (10,0). - Walpach 12*7; ma. Walbe, Walbi. - Die Gde. umfasst den HO. W . (404 E. 85 Hsr.) und den AO. Heilhof. - Ortseinn. StEBez. Sierenz. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Landser (s. 1802). Schutzheiliger hl. Mauritius (22. Sept.) Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - 2 Oelmühlen. W . gehörte zu der einen Theil der Grafschaft Pfirt bildenden österreichischen Herrschaft Altkirch (s. d.). Das Jesuitenkollegium von Ensisheim und nach 1764 das Kollegium von Colmar waren hier begütert. - Kirchlich war W . Filiale der (später zerstörten) Kirche von Niederhundsbach; erst um 1780 eigene Pfarrei (Landkapitel Inter Colles, Bisthum Basel). Das Patronatsrecht besass die Abtei Masmünster. - W. liegt an einem Keltenwege von Altkirch über Emiingen nach Sierenz. Neolithische Funde. Der Kirch-thurm stammt aus dem 13. Jhdt., ist jedoch überarbeitet. Wahlbach, Wlf, s. Thalbach 16. Wahlenberg, Fsths. (Gde. Durchthal, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). b E. 1 Hs. - 1823 als Wirtschaft erbaut, und 1855 in ein Forsthaus umgewandelt. Wahlenberg, H., 240 m, bei Bissert, Ka. Saarunion, Kr. Zabern. Wahlenberg, H., 325 m, westl. St. Avold, Kr. Forbach. Wahlenburg, Burgruine, auch Mittelburg genannt, das mittlere, auf dem Banne von Häusern gelegene der 3 I Egisheimer Schlösser. S. Hoh-Egisheim. |