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Show Unter-Elsass - Untermühle. 1133 1745. fol. - Im übrigen vgl. die Litteraturangabe bei den Artikeln Elsass und Elsass-Lo thr ingen und die daselbst erwähnten Bibliographien. Unter-Elsass, Reichsritterschaft im, s. Reichsritterschaft. Untere Mühle, M. (Gde. Ober-Fillen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.i. 9 E. 1 Hs. 1750 erbaut; zum Dorfe Nieder-Fillen (AO. von Ober-Fillen) gehörig. Untere Mühle, M. (Gde. Obcrkontz, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L. . 7 E. 1 Hs. Soll gleichen Alters mit dem Dorfe Oberkontz sein. Untere Mühle, M. (Gde. Wenzweiler, Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E.). 6 E. 1 Hs. Besteht seit dem 17. Jhdt. Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. Untere Mühle, M. u. Hsr. (Gde. Gebling, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Gebling. Untere Mühle, M. u. Sgm. (Gde. Oberbronn, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E |. 3 E. 1 Hs. Soll um 1710 entstanden sein. Der Sägemühlenbetrieb besteht erst seit 1896. Untere Mühle, Sgm. Gde. Ammerschweier, Ka. Kavsersberg, Kr. Rappoltsweiler. O.-E.'. 12 E. 2 Hsr. Durch Wasserkraft getrieben. Soll sehr alt sein; Erbauungszeit unbekannt. Bis 18% auch Getreidemühle. Untere Mühle, verschw. Hs. (Gde. Böllingen, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L. . Winter 1885/6 abgebrannt; war schon seit 1873 nicht mehr im Betrieb. Untere Mühle, verschw. Hs. (Gde. Staffelfelden, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). Stammt angeblich aus dem 18. Jhdt., war bis 1878 Mühle, dann Wohnhaus und wurde 1898 abgerissen. Untere Mühlmatt, M. u. Sgm. (Gde. Mollkirch, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 14 E. 3 Hsr. Das Wohnhaus ist 1807, die Mühle 1813 erbaut worden. Die Sägemühle soll schon früher bestanden haben. Untere Ochsenfeldhof, Der, Hf. (Gde. u. Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.'. 174 E. 2 Hsr. Früherer, weniger gebräuchlicher Name : Erbenheimerhof. 1858 entstanden. Neben dem U. 0. liegt die St. Andreasanstalt (Idiotenanstalt für männliche und weibliche Personen), eröffnet 1891, Privatanstalt, gestiftet durch die Schwestern vom heil. Kreuz aus Strassburg (welche auch die Pflege ausüben) unter Beihülfe des Can. Raess und des Capl. Schnell (t 1897). Der Bezirk gewährt jährlichen Zuschuss. Frequenz (1899) 283 Pfleglinge, gepflegt durch 52 Schwestern. Bis 18b7 beherbergte der U. 0. auch Waisenkinder des Bezirks. Unterer Brunnenweiher s. Brunnenweiher. Unterer Felsachkopf s. Felsachkopf. Unteres Dorf s. Lemberg (Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, Lj. Untere Schirm, Der, Hf. (Gde. u. Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.i. 2 E. 1 Hs. - A m Schür m 1568. Untere Simmerstöckel, Das, Hf. (Gde. u. Ka. Masmünster. Kr. Thann, O.-E.i. 6 E. 1 Hs. - Simonstöckle 1731. - Doch soll der Hof schon seit 1675 bestehen. Untere Spitzmatt s. Speckbronn (Obere und Untere Spitzmatti. Untere "Walkmühle s. Klaramühle (Untere Walkmühle). Untere Ziegelhütte, Geh. (Gde., Ka. u. Kr. Erstein, U.-E.). b E. 1 Hs. Besteht s. Anfang des 18. Jhdts. War früher Ziegelei, doch ist der Betrieb s. 1851 eingestellt. Unterflossgraben s. Mossig 19. Untergerstenbach, Hsr. (Gde. Wildenstein, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 37 E. 8 Hsr. Sollen in der zweiten Hälfte des 18. Jhdts. entstanden sein. Unter-Gratzen, Hf.(Gde.Oberbruck, Ka.Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Soll seit dem 13. oder 14. Jhdt. bestehen. Unter-Hagenau, Landkapitel des Bisthums Strassburg, umfasste die Pfarreien: Beinheim, Bettcnhofen, Bischheim, Brumath, Diefenbach, Drusenheim, Fort-Louis, Geu-dertheim, Görsdorf. Gunstett, Hagenau (St. Nikolaus), Han-hofen, Hatten, Hcrlisheim, Leutenheim, Münchhausen, Nie-derbetschdorf, (Nieder-iKutzenhausen, Niederrödern, Ol'f'en-dorf, Reichstett, Röschwoog, Rohrweiler, Runzenheim, Ruprechtsau, Schiltigheim, Schirrhein, Schönenburg, Selz, Se-senheim, Stephansfeld, Sufflenheim, Suti'elweyersheim, Sulz u. Wald, Surburg, Wanzenau, Weitbruch, Weyersheim, Winzenbach. Unterhütte,W. (Gde. Gries, Ka.Brumath,Ldkr.Strassburg. U.-E.'. b E. 1 Hs. Besteht seit 1754. Unterhütten, Wir. Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, J Kr. Rappoltsweiler. O.-E.). 67 E 10 Hsr. - Zu der Ni-dern- Hütten 1441; Bass es-Hu t te s lb49, 1711 und öfters. - Standesamt. Regenstat. 750 m. - Die Entstehungszeit des Weilers ist unbekannt. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Schnierlach (s. 1853). Kapelle der hl. Katharina (25. Nov.). Zur Pfarrei gehört auch Oberhütten (s. d.) und 1853-88 auch der Wir. Schulzbach (s. d). - Die St. Ka-tharinen- Kapelle wurde durch kaiserl. Dekret vom 6. Dez. ! 1813 zur chapelle de secours erklärt und die Verrichtung des öffentlichen Gottesdienstes darin gestattet. Der Wir. gehörte zur Herrschaft Rappoltstein. Unterhüttenbach s. Weiss 2. Unterjägerhof, Fsths. (Gde. Strassburg, Ka. Nord [extra muros], Stdtkr. Strassburg, U.-E.). 8 E. 2 Hsr. Im nördlichsten Zipfel des Strassburger Bannes, östlich nahe der 111 gelegen. Die lbb9 erwähnte «Württei zum Jaeger» in der Ruprechtsau ist vielleicht der Unterjägerhof. Ende des 18. Jhdts. als am Einfluss des Fluthkanals zwischen Rhein und 111 gelegenes Forsthaus erwähnt. - Vgl. Reuss, Rud., Geschichte des Neuhofs (1884), S. 4b. Unterkalbach, Hs. (Gde. u. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. o E. 1 Hs. Bestand schon vor 1812. Unter-Köcking, Wir. (Gde. Wuisse, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.. 25 E. 4 Hsr. U m 1830 erbaut. Unter-Kuehberg, Sgm. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L. i. Nur Betriebsstätte. Alte Sägemühle der ehemaligen Grafschaft Dagsburg; lb99 ent- | standen. Unterland, Name eines Theils der Gde. Dannelburg | (Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). Unterlangmatt, Wir. Gde. Geishausen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E . 20 E. 5 Hsr. Soll Ende des 17. Jhdts. entstanden sein. Unterlinger, Vorberg, südlicher Ausläufer des Ober-linger (s. d.), bei i nordöstl.) Gebweiler, unterhalb des trigo- 1 nometrischen Punktes, 523,9 m. [Auff dem Niederlingen ' Berg 1657.] Ein bis um Is4i> noch wohl erhaltenes römisches Lager mit dreifachem Wall gegen den Berg ist seitdem von den Weinbauern eingeebnet worden und heutigen I Tages ganz verschwunden. S. Kraus, Kunst und Alter-thum in E.-L. II, S. 98 f., mit Situationsplan; Bleicher et Faudel, Materiaux, 4, S. Ib7 f., mit Abbildungen und Plänen. Untermühle, Fbr. Gde. u. Ka. Ensisheim, Kr. Geb-i weiler, O.E.). 12 E. 1 Hs. Mühle auf dem Quatelbach, früher habsburgisch, seit 154b Eigenthum der Gde. und damals neu erbaut. Jetzt Eisenwaarenfabrik. Untermühle, Hs. (Gde. Bettweiler, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.i, s. Greinersmühle (Untermühle). Untermühle, Hs. (Gde. Grendelbruch, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1 Hs. Soll seit 1790 bestehen, bis 1882 Mühle. Zählt zu dem AO. Papiermühle derselben Gde. Untermühle, M. (Gde. Insmingen, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.). 6 E. 1 Hs. 1616 neben der Obermühle erwähnt. 1232 hat Philipp von Gerbövillers (aus dem Hause Lothringen) mit Zustimmung des Herzogs zwei Mühlen in Insmingen der Abtei Stürzelbronn geschenkt is. Obermühle, Gde. Neilingen). |