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Show Wüste Loch - Wurzelstein. 1231 Krappenfels, 532 m, am Westhang der Gibraltarfels. Quer über den Rücken in ostwestl. Richtung laufen 2 alte Mauern, innerhalb derselben der sogen. Druidenstein. Siehe unter H e id en m a ue r n. W ü s t e Loch. Das, ein wilder Thalkessel zwischen dem Grenzkamm und der grossen Kehre der Strasse Ecke-rich- Diedolshauser Höhe; im Hintergrund der Hexenfclsen. Wüstemattengraben s. Isch 9. Wüstenloch, Hf. (Gde. u. Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Chaumiere du Wüste-Loch beim Reinhardsstein 1839. "Wüsten-Graben, Hs. (Gde. u. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). 1 E 1. Hs. Soll sehr alten Ursprungs sein. Wüstermattgraben s. Moder 18. Wüstkann, verschw. Hf. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i. 1743 erbaut, gehörte zur Grafschaft Dagsburg; um 1S69 durch die Gde. Alberschweiler angekauft und niedergerissen. Wüstkopf, S66,8 m, in dem vom Oberen Gratzen (s. d.) gegen SO. ziehenden Bergrücken. Wüst-Rothberg, H, 239,5 m, südwestl. Wiebersweiler, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins. Wüstrunz s. Fecht 5. 7; Lauch 12. Wüstweiher, im Seillegebiet, 2 km westl. Lindre- Basse, 8,10 ha, Karpfen-Fischerei. Wird alle 2 Jahre abgelassen und bebaut. Eigenthümer Masson von Montalivet in Paris. Abfluss s. Seille 1. Vgl. Woitte 6tang. Wuhrgiessen s. 111 91. Wuisse, Df. (Ka. Chäteau-Salins [1790-1802 Ka. Conthil], Kr. Chäteau-Salins, L.). 223 E. 52 Hsr. (10 GRe.) - 230 m. - AG. Chäteau-Salins (12,6); HSt. Hampont (5,9). Wissa 1092; Wisse 1195; Vyce 1265; Wiss-en-Vred 1500; Weis 1779. Die Gde. umfasst den HO. W . (163 E. 42 Hsr.) die AO. Arlange. Büchelburg, Köcking (früher Wuisse genannt), Neu-Köcking, Ober-Köcking, Unter-Köcking und die verschw. O., Balicourt, Bride, Bruderhof, Cretaille. - StEBez. Chäteau-Salins. Wasserltg. (s. 1895). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Chäteau-Salins (s. 1802). Kirche des hl. Petrus (29. Juni i. Bei Arlange Kapelle Maria Himmelfahrt. - Getreidehandel. W. war Lehen der Probstei Dieuze und zuletzt Be-standtheil der Herrschaft Dürkastei mit ganzer Gerichtsbarkeit. W . war ursprünglich, wie noch 1681 die Abtei St. Arnulf bei Metz behauptete, ein Gut dieser Abtei und allodialer Besitz der Edelen von Tincry-Rixingen, welche 1090 den dortigen Kirchensatz an das Priorat Lay-St. Christophe schenkten. Nachfolger in W . wie in Tincry und Viviers wurden die Grafen von Salm, welche W . später veräussert zu haben scheinen. 1265 war das Dorf wohl noch als Lehen von Salm in Händen der Edeln von Bride, später der Wisse, genannt von Gerbevillers, welche es an die Herrschaft Dürkastel verkauft haben. - W. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Habudingen. Den Kirchensatz hatte zuletzt der Abt von St. Arnulf. - S. a. Bride (verschw. Df.) und Bride und Köking (Staatswald' Wuisse, Fsths. (Gde. Wuisse, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.;. Früher (bis 1883) Bezeichnung des Fsths. Köcking is. d.) derselben Gde. Wuisserbach s. Kleine Seille 8. Wulbachgraben s. Zinzel 22. "Wunach [1291], jetzt W ü n h e i m e r Bach, nach einander auch Wra 1 dbach, Frido 1 insbach, Schweinenbach, Brücklenbach, Lohbach [der untere Lauf war derSumpfen oder W o b a c h (s. Zwölf mühl enkanal 4) ist jetzt durch den Brücklenbach abgeleitet und hat vielfache Bewässerungsgräben] genannt, entspringt östl. Ruine Freundstein - Wünheim (2 Fbrk.), Hartraannsweiler, Bollweiler, kreuzt die Eisenb. Colmar-Mülhausen. Feldkirch, Ungersheim, Merxheim, Gundolsheim, kreuzt die Eisenb. - mündet südl. Rufach in die Lauch (recht. Uf.) - 27,4 km. ; 16 Brücken. Hauptrichtung W.-O., S W - N O . [Wässerungsgenossenschaften Ungersheim-Brüc klenbach, (23 Betheiligte, 1890 staatlich genehmigt), Feldkirch, 27 Be-theiligtej. - Zuflüsse: 1. G u tt enbachr unz, recht. Uf., mündet westl. Wünheim - 1,3 km. 2. Vorderer Gutten-bachrunz, recht. Uf., mündet westl. Wünheim - 0,8 km. 3. Kaltenbach, link. Uf., mündet westl. Wünheim, im Anfang des Laufes Wasserfall - 2,7 km, 2 Brücken. - (Zufl.: Breitth a lrunz, mündet am O.-Hang des Sudelkopfs ' - 1 km; Vorderer Bächler unz - 0,6 km, 1 Brücke; I Kapuzinerthalr unz - 1,6 km, 3 Brücken.) 4. Spän-thalrunz, link. Uf., mündet am S.-Hang des Thierenbach-kopfs - 0,8 km, 1 Brücke. 5. Gauche n bachirunz;, recht. Uf., mündet südwestl. Wünheim, entspringt am Nordost- Hang des Hartmannsweilerkopfs - 1,5 km, 1 Brücke. 6. Ent- : bach, recht. L^f., mündet östl. Hartmannsweiler -3,5 km, 2 Brücken. 7. Gemeindebachrunz oder Hartmannsweiler bach südöstl. Hartmannsweiler, entspringt westl. Schloss Ollweiler - Oll wei ler Weiher - 3,5 km, 2 [ Brücken). 8. Frönenbächlein, im mittleren Lauf Setzweggraben (1562) im oberen Lauf Niedermattgraben, link. Uf., mündet nordwestl. Berrweiler - 3,6 km, 4 Brücken. 9. Katharinen- oder Dorfbach in Bollweiler - 3 km, 4 Brücken. 9a. Altbach, Arm des Brücklenbach, mündet zwischen Bollweiler und Feldkirch, kreuzt die Eisenbahnen Bollweikr-Lautenbach- und Mülhausen-Colmar - 1,5 km, 3 Brücken. 10. Rohr-, dann Neu graben, zuletzt Scheidbach, link. Uf., mündet nördl. Ungersheim, entspringt nördl. Sulz, kreuzt beide Eisenb. - 4,5 km, b Brücken. - Zufl.: Rimbach [Rinpach 1291, Rintbach 15. Jhdt.], im unteren Lauf Alten- und Krummbach, mündet östl. Sulz, entspringt am O.-Hang des Grossen Belchen - Rimbach <M.), Rimbach-Zell i Sgm. >. Jungholz (2 Fbrkn., M., Walkm.), Sulz (Sgm., 3 M., Fbrk., Gewerbekan.) - 14,2 km, 6 Brücken. - [Zufl.: Fürstackerrunz, mündet südwestl. Rimbach - 1.4 km; Ti ef m a t tenr unz, mündet östl. Sulz - 1,4 km; Luttenbach oder Lautenbächle, mündet nordwestl. Sulz, entspringt am O.-Hange des Olschwasen - 2,b km, 2 Brücken; Waldbach, südl. Jungholz - Thierenbacher Weiher - 2,5 km, Brücke; Altenweiherbach, mündet östl. Sulz - 1,4 kmj; Sulzer- oder D a we i dbä chlein Verbindung zwischen Rimbächlein und Rohrgraben, mündet nördl. Sulz - 1,1 km). 11. Dürr bach oder Stubenmatten graben, recht. Uf., mündet östl. Merxheim, entspringt südl. Merxheim - 4,4 km,3 Brücken. - (Zufl.: Grossacker graben - 2,2 km; Feldgraben - 1,9 km), 12. Rinngraben, link. Uf., mündet bei der Einmündung in die Lauch südl. Rufach - 3 km, 3 Brücken. - (Zufl.: Brunngraben kreuzt die Eisenb. - 3 km. 3 Brücken.) Wunderthätige Brunnen, Der, s. Brunnen, der wunderthätige. "Wurmbach, [wurmach und wurmechte 1440, in W u r m a t 1543, in W u r m bach und W o m b a c h lb'22] entspringt südl. Kappeln - Brinkheim - verliert sich südöstl. Bartenheim in den Hartwiesen. W u r m b e r g , rebenbewachsener Vorhügel, 271,3 m, südl. Gressweiler, Ka. Molsheim. W u r m b e r g , bei Oberhaslach, s. Breitberg. W u r m b e r g , flache Erhebung nördl. Kriegsheim, Ka. Brumath. W u r m s a b a c h s. Fecht 5. W u r m s g r a b e n s. Rhein S. Wurthbach s. Mosel 30. "Wurzel, Fsths. (Gde. Bergheim, Ka. und Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 9 E. 1 Hs. 1830 erbaut Wurzelbrunnen s. Fecht 3b. Wurzelkopf,397m, westl.Dambach, Ka.Niederbronn. Wurzelstein, franz. L e haut Fourneau, F. ca. 1240 m, südwestl. unterhalb des Wurzelsteinkopfes (12Sb.5 m) im Grenzkamme, s. d. [Wurtzelstein 1772]. Nach der |