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Show Zelsheim - Ziegelhof. 1239 Familie von Landsberg und gehörte zum Territorium der Reichsritterschaft. 1444 wurde es von den Armagnaken verwüstet. - Kirchlich gehörte Z. zum Landkapitel Andlau. 1464 Rektorat, beständiges Vikariat, Kaplanei im Schlosse. I6b6 war letztere eingegangen. 1763 erscheint eine Kapelle der hl. Barbara. Das Patronatsrecht der Pfarrei besass das Stift Lautenbach. 1802-8 gehörten zur Pfarrei auch die Katholiken in Burgheim. - Z. liegt am Keltenwege von Scherweiler über Innenheim nach Hochfelden und Strassburg. Grabfunde der Hallstatt-La Tene-Zeit (?); romanischer Taufstein ; Kärner neben der Kirche. Gemeindewald (Oberförsterei Erstein) 71,8 ha. Zelsheim, Wir. (Gde. Friesenheim, Ka. Benfeld, Kr. Erstein, U.-E ). 166 E. 23 Hsr. - Kath. Erziehungs- und Besserungsanstalt für verwahrloste Knaben, gegründet 28. Dez. 1893 in Still (Ka. u. Kr. Molsheim), 1894 nach Z. verlegt. Die Anstalt wird von den Matzenheimer Schulbrüdcrn geleitet. Die Protestanten des Ortes gehören zur Pfarrei Boofzheim. Tabackbauverein. Z. ist um 1700 entstanden (1704 das erste Kind aus Z. getauft). Gehörte zum Territorium des Bisthums Strassburg. Kirchlich bis 1802 der Pfarrei Neunkirch, seitdem der Pfarrei Friesenheim unterstehend. Besass eine Kapelle des hl. Georg. - Das sog. Schloss zu Z. 1895 vom Bisthum den Schulbrüdern als Knabenwaisenanstalt übergeben. Zeltenbäohel s. Moder 21; Zorn 45. Zembs. Die, s. Kraft 1. Zemmingen. Df. (Ka. Dieuze [1790 Ka. Alteville, kam aber wohl noch im selben Jahre zum Ka. Dieuze], Kr. Chäteau- Salins, L.). 85 E. 22 Hsr. (10 GRe.) - 215 m. - AG. Dieuze (7,6); Bhf. Dieuze (8,2). - Semange 1342; Summingen 1559; S e m a n g e ali as Simingen 1594; Zorn-mange 1869. - Die Gde. umfasst den HO. Z. (74 E. 21 Hsr.) und den AO. Molmery (Bellevue). - StEBez. Lauterfingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Dieuze is. 1845), zu der auch Rohrbach gehört. Kirche des hl. Lauren-tius (10. Aug.), Neubau von 1866. - Geschäftssprache franz. Z. gehörte zu der Probstei Dieuze (s. d.i. Früher war es Bestandtheil der Kastellanei Marimont. 1374 wurde die Mitgift der mit Ulrich von Rappoltstein vermählten Herzogin Margaretha von Lothringen durch die Salinen von Dieuze und die Weiher von Zemmingen, Lauterfingen, Bie-desdorf und Bessingen sichergestellt. Das Dorf, welches im 30 jährigen Krieg völlig zerstört worden war, war noch 1650 unbewohnt. - In Z. war das Collegiatstift Deneuvre begütert. - Z. war vor 1802 Annexe der Pfarrei Lindre-Basse, dann von Kuttingen bis 1S07, endlich von Germingen bis 1845. Zemmingerwei her im Seillegebict (213,4 m über dem Meere) an Zemmingen. - 67 ha. Fischerei. Wird alle 2 Jahre abgelassen und bebaut. Besitzer Masson von Mon-talivet zu Germingen. Zu- und Abfluss s. Lindersee 3. Zenfen, B. 418 m, südwestl. Kanfen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Zeringen, Df. (Gde. Flasdorf [s. 1847], Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 234 E. 59 Hsr. Vor 1811 selbständig und 1790 Ka. Waldwiese, 1795 Ka. Grosshemmersdorf, 1802 Ka. Launsdorf, 1806 Ka. Sierck. 1811-47 AO. von Grindorf. Hat seinen besonderen Bann behalten. - Zurin ga 11. Jhdt.; Ze ringen 1489; Zeurange lSb9. - Kapelle des hl. Gallus (1888 neu gebaut). Z. gehörte zum Moselgau und war Df. der Herrschaft Meinsberg (s. d.), Ib95 wurde es durch Franz de Haön zu Burgesch erworben und mit letzterer Herrschaft vereinigt. Gemeindewald (Oberförsterei Busendorf) 51,7 ha. Zethbächel s. Eberbach (Sauer) 11. Zetting s. Settingen. ZeyssolfT. G. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher als besonderer AO. genannt, zählt jetzt zum AO. Ried wäsen derselben Gde. Zeysolff, Hf. (Gde. Reichweiler, Ka. Mülhausen-Nord, Kr. Mülhausen, O.-E.). Früherer Name des AO. Grossacker is. d.) derselben Gde. Ziegbach s. Mossig 9. Ziegbächel s. Zorn 37. Ziegberg s. Ziegenherg. Ziegbrunnen, die von einem Brunnenhäuschen überdeckte Quelle des Ziegbaches, eines linken Zuflusses der Mossig, südöstl. Fsths. Hohhart, Gde. Romansweiler. Siehe Mossig 9. Ziegelacker, verschw. Zgl. (Gde. Lautenbach, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 1895 abgebrochen. Ziegelbach s. Seille 12. Ziegelberg, Fsths. u. Zgl. (Gde. Oberbronn, Ka. I Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Die Zgl. um I 1680 entstanden, das Fsths. 1833. Ziegelberg, H.. 253,4 m, TP., südl. Wir. Scheuerlenhof, I Ka. Niederbronn. Ziegelberg, 2b4,'» m, TP., nordwestl. Willerwald, Ka. Saaralben, Kr. Forbach. Ziegelbrücke, Gärtn. (Gde., Ka. u. Stdtkr. Strass- ] bürg, U.-E.). S. Rheinstrasse (Ziegelbrücke), zum AO. Neudorf (Gde. Strassburg) gehörig. Ziegelei, Hs. (Gde. Kerprich bei Dieuze, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). 9 E. 1 Hs. 1829 errichtet, bis 1859 Ziegelei. Ziegelei, Hs. (Gde. Niederstinzel, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.i. 3 E. 1 Hs. Bis 1870 Ziegelei. Ziegelei, Hs.(Gde. Udern, Ka. Metzerwiese, Kr.Diedenhofen- Ost, L.i. b E. 1 Hs. 182b erbaut; war bis 1891 Ziegelei. Ziegelei, Hs. (Gde. u. Ka. Vic. Kr. Chäteau-Salins, L.). 4 E. 1 Hs. Das Hs. besteht seit 1862, war vorher Ziegelei, die 1734 erbaut und 1860 niedergerissen worden ist. Ziegelei, Hf. (Gde. Weiher, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 5 E. 1 Hs. Soll 1790 erbaut worden sein, war bis 1881 eine Ziegelei. Dabei eine Kapelle des hl. Fourier, 1851 erbaut. Ziegelei, Kalkbr. (Gde. Gebesdorf, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). 4 E., 1 Hs. Der Ziegeleibetrieb ist seit Anfang der achtziger Jahre des 19. Jhdts. eingestellt. Ziegelei (Graff), Hf. u. W . (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Schlettstadt. Ziegelei in der Rustlach, verschw. Zgl. (Gde. Wanzenau, Ka. Brumath, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 1878 abgebrochen. Ziegelei (Kauffeisen), verschw. Hs. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1887 abgebrannt. Ziegelei (Schauffelberger), Zgl. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt. U.-E.). Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Schlettstadt. Ziegelei (Specht), verschw. Zgl. (Gde. Gertweiler, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 18S8 abgerissen. Ziegelei a. d. Süffel, Zgl. u. Hsr. (Gde. Suffelweyers-heim, Ka. Schiltigheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). Die Ziegeleien sind 1838 und 1845 entstanden, die Häuser an der Süffel schon im 18. Jhdt. Das Ganze zählt jetzt zum AO. i Süffel (Wir.) der Gde. Süffelweyersheim. Ziegelfabrik, Zgl. u. Hsr. (Gde. Wolfersdorf, Ka. I Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E.). 91 E. 10 Hsr. 1865 er- | baut. Ziegelei Gebr. Gilardoni; Sitz der Firma in Altkirch, seit 1865 in Betrieb, fertigt im Jahr 6000000 Dachziegel, 3000000 andere Steine (Backsteine, Hohlsteine, Verblend-steine, Bodenplatten, glasirt und unglasirt), 230 Arbeiter, 10 Oefen. Die Ziegelei wird zur Zeit vergrössert, so dass : künftig 2l/2- 3000000 Steine mehr geliefert werden können. Ziegelhof, Hs. (Gde. Boofzheim, Ka. Benfeld, Kr. Er- I stein, U.-E.). 9 E. 1 Hs. Besteht schon seit längerer Zeit i und gehört zu der auf der Gemarkung von Rheinau (s. d.) I liegenden Ziegelei |