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Show Oberhagenthal - Oberhausbcrgep. bach, Pfaffenhofen. Reichshofen, Rumersheim, Schweighausen, Tieffenbach, Vendenheim, Uhlweiler, Wahlenheini, Walburg, Weiters weiler, Wilwisheim, Wingen, Wingersheim, Wittersheim, Wörth. Oberhagenthal, Df. (Ka. Hüningen [s. 1790], Kr. Mülhausen, O.-E.). 363 E. 80 Hsr. (10 GRe.). - 378 m. - AG. Hüningen (13,7); Bhf. St. Ludwig (11,7). - In A g o na valle 110.5; Hagendal superior 12S9, 1334; Obern Hagen dal 1479; ma. Oberhagrtl. - StEBez. Niedcr-hagenlhal. Armr. (s. 1. Dez. 1R50). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Nicderhagcnthal (s. 1802). Kirchenfest (3. Mai) (Kreuz-i rfindung). Wallfahrtsort. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. Synagoge. Ursprünglich Allod der Grafen von Thieistein. Von diesen erwarben es die Herren von Eptingen, die es 1165 dem Hause Oesterreich auftrugen und als Lehen der Grafschaft Pfirt zurüekemplingen. Sie blieben bis circa 1750 im Besitze des Dorfes; ihnen folgten bis zur Revolution die Reich von Reichenstein. (S. a. Nicderhagcnthal). - Kirchlich gehörte O. zum Landkapitel Leimenthal des Bisthums Basel. 1441 Rektorat. Das Patronatsrecht besass die Herrschaft. Heute ist O. Wallfahrtsort. Gemeindewald (Oberförsterei Mülhausen) 3.5,4 ha. Oberham, Df. (Gde. Niederham, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 232 E. 60 Hsr. - O b e r h e m 1400; Oberham 1469. - Wegen des Geschichtlichen siehe Niederham. - Kapelle zu Ehren des hl. Markus. Oberhammer, Hf. (Gde. Imlingen, Ka. u. Kr. Saar-burg, L.). 16 E. 1 Hs. Wurde früher, zusammen mit dem Hammerwerk, auch Sarixin oder Zar ix in genannt (s. Saarrixingen). - HSt. (liegt im Gebiete der Gde. Hessen). - In der Nähe Kalksteinbrüche. - O. wird 1661 als -La Forge» erwähnt, auf dem Bann des zerstörten Pfarrdorfes Saarrixingen (Rechicurt supra Saram.) (s.d.") O. war Besitz der Herrschaft Imlingen und ist mit dieser 1661 an Frankreich abgetreten worden. (Siehe auch Rixingen-. Wahrscheinlich waren ehemals Eisenwerke dort. Oberhaslach, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Molsheim, U\-E.). 992 E. 209 Hsr. (12 GRe.) - 270 m. - AG. Molsheim (16,0); Bhf. Urmatt (3,8). - Ilascia superior 1278; Obern Haseiahe 1389; ma. E w wer ho sl e. - Die Gde. umfasst den HO. O. (924 E. 195 Hsr.), die AO. Eichelberg, Gensburg (Oberhof), Gensburg (Unterhof), Gensburg Vorderhof), Hohenstcinwald, Luttenbach, Nideck (Fsths.), Nideck (Sgm.), Spiss, Steinbächel, Weinbächel (Fsths.), Weinbächel (Sgm.), die unbew. O. Ruine Hohenstein, Nideck, Ringelsburg und die verschw. O. Mosbach, Schotten, Siebenbuch, Steinloch. - StEBez. Mutzig. Armr. (s. 1830). Fw. (s. 1823, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Molsheim (s. lsos, vorher Filiale von Niederhaslach). Schutzheiliger hl. Arbogast (21. Juli). Kapelle des hl. Florentius. Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Dorlisheim. - •_> Getreidemühlen; 7 Sägemühlen. Handel: Bauholz. O. verdankt seinen Ursprung dem hl. Florentius, dem Stifter der Ahtei Haslach, der am Fusse des Ringelshelges eine Zelle errichtete (7. Jhdt.). 1260 erliess Bischof Heinrich von Strassburg eine Verordnung betreffend die Zehnten der Kapelle St. Arbogast zu O. 1315 die Kapelle St. Florentius von einem Haslachcr Propsl ^estiliet. 1750 vergrössert. O. gehörte zum Bisthum Strassburg und zwar zum Amte Schirmeck 's. d. und zur Vogtei Ochsenstein (s. d.), deren beider Schicksale es theilte, Gerichtlich war es von Niederhaslach abhängig. - 1656 Okt. 16 wurde O. von Lothringern ausgeplündert. - Kirchlich gehört« O. zur Pfarrei Niederhaslach. Kapellen St. Arbogast spater Kirche) und St. Florentius, letztere zugleich Wallfahrtskapelle. Die Zehnten besass Stift Haslach. G e m e i n d e w a l d 523,3 ha, davon 241.6 ha in der Oberförsterei Haslach und 281,7 ha in der Oberförsterei Lützelhausen. (Tanne, Buche, Kiefer, Eiche. Fichte) Im Besitz der Gde. seit 1833, nachdem schon 17S3 die Theilung der gemeinschaftlichen Waldungen mit dem Kapitel von Haslach und den andern antheilbesitzenden 6 Gemeinden des Breuschthals (vgl. Heiligenberg) angeordnet war. Die 12,8 ha grosse Parzelle Schotteneck scheint älterer Besitz zu sein. Levrault, L., L a vallee de la Bruche, Haslach, Nideck et le Donon. Colmar 1859. Ders., L a valle"e de la Brusche, Haslach, Girbaden, Nideck et le Donon. (Rev. d'Als. III, 1852, S. 369-379 ; 3,8.5-397; 433-448.) Ders., Das Breuschthal, Haslach, Girbaden, Nideck und der Donon. (Wanderer 7, 1894/95). S. 313 ff.) Ober-Hasler Tränke s. Haselsprung. O b e r h a u s b e r g e n , Df. (Ka. Schiltigheim [1790-1832 KHO.], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 973 E. 131 Hsr. (12 GRe.) - 150 m. - AG. Schiltigheim (5,9); Strbst. O. (0,3). - Su-periores H u g e s b e r g e n Anfang des 11. Jhdts.; Hus-pergen superior 1163; ma. O w w e r - ( E w wer-) Hüs-barje. - Die Gde. umfasst den H O . O. (973 E. 129 Hsr.) und die A O . Fort Grossherzog von Baden und Zwischenwerk Baden-Bismarck. - P. F. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1898). Ortseinn. StEBez. Strassburg III. Armr. (Gründungsjahr unbekannt; besteht seit Anfang dieses Jhdts.). - Prot. Pfarrei Augsb. Konf. is. 1852 zum Konsistorium Vendenheim der Inspektion Neue Kirche in Strassburg gehörig. Filiale: Mittelhausbergen. Die Katholiken gehören zur Pfarrei Dingsheim. - Strbst. (s. 1887). O. s. Hausbergen) wird u m 920 zuerst erwähnt; Bischof Richwin von Strassburg schenkte damals dem St. Thomasstift einen Hof daselbst, der noch 1163 laut Bestätigung Kaiser Friedrichs I. im Besitz des Stiftes war. 1233 erscheint auch Kloster St. Maria Magdalena zu O. begütert. Das Dorf war wohl wie die andern Hausbergen altes Reichsgut. Noch 1360 wurde es von Kaiser Karl IV. als solches beansprucht, indem er Otto von Ochsenstein befahl, es so lange in Besitz zu nehmen, bis die Ansprüche des Reiches darauf völlig erwiesen wären. Später erscheint O. im Besitz der Herrschaft Rappoltstein. Im 15. Jhdt. war es als Lehen derselben in den Händen der Zorn von Eckerich, vom 16. Jhdt. bis zur Revolution der Zorn von Plobsheim. Das Umgeld zu O. besassen die Zorn als Reichslehen. - Zwischen 0. und Ittenheim fand 357 n. Chr. die bekannte Schlacht zwischen den Römern unter Julianus und den Alemanen unter Chnodomar statt. Ueber die Schlacht von 1262 s. Hausbergen. 1389 wurde O. v o m Pfalzgrafen Ruprecht verbrannt. Bei O. fand a m 9. Juli 1815 ein siegreicher Ausfall der in Strassburg belagerten Franzosen unter General Rapp gegen die Alliirten statt. - Kirchlich bildete O. vor der Reformation mit Mittel- und Niederhausbergen eine Pfarrei, deren Patronatsrecht dem Strassburger Domkustos zustand. 1540 wurde die Reformation in O. eingeführt; es wurde zunächst von Strassburg aus kirchlich versehen; erst seit 1700 selbständige prot. Pfarrei, seit Ende des lS.Jhdts. mit Filiale Mittelhausbergen. Die Kirchenbücher gehen bis 1615 zurück. Die jetzige prot. Kirche ist 1S96 erbaut worden. Die Katholiken waren nach Dingsheim eingepfarrt. - Auf dem Kirchhofe seit Sept. 1902 Denkmal der 1870 bei der Belagerung Strassburgs gefallenen deutschen Pioniere. O b e r h a u s b e r g e n , Kanton. Der Ka. O., 1790-95 zum 1 »istrikt, 1800-1832 zum Arrondissement Strassburg gehörig, umfasste 1790-1802 die Gden. Bischheini, Dingsheim, Dossenheim, Fessenheim, Fürdenheim, Hönheim, Hürtigheim, Ittenheim, Küttolsheim, Mittelhausbergen, Niederhausbergen, Oherhausbergen, Offenheim, Ouatzenheim, Schiltigheim, Stützheim, Suffelweyersheim; seit 1795 gehörte ihm auch Handschuhheim an, welches vorher zum Ka. Molsheim gezählt hatte. (Vielleicht gehörte jedoch Handschuhheim schon seit 1790 zum Ka. O., s. den Art. Handschuhheim.) Von diesen Gden. gingen Dingsheim, Dossenheim, Fessenheim, Fürdenheim. Handschuhheim, Hürtigheim, Küttolsheim, Offenheini. Quatzenheim, Stützheim 1802 in den Ka. Truchtersheim über, |