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Show 1060 strassburg. heim. Gambsheim, Geudertheim, Gries, Hördt, Kilstett, Kurzenhausen, Wanzenau, Weyersheim. 2 Katasterktr., für Strassburg-Stadt und Strassburg-Land. Meliorationsbauinspektion für die 111, umfassend die Verwaltung der 111 von der Gemarkungsgrenze Colmar-Horburg abwärts bis zur Einmündung des Rhein-Rhonekanals bei Strassburg sowie deren Nebenarme und der im Ueberschwemmungs-gebiet des Flusses entspringenden Zuflüsse. Meliorations-bauinspektionsbezirk für die Wiesenbaumeisterbezirke Molsheini, Schlettstadt und Strassburg Wiesenbaumeisterbi zirk, umfassend den Stadtkr. Strassburg und die Ka. Benfeld, Erstein, Geispolsheim, Oberehnheim, Schiltigheim und Truchtersheim. Aichungsinspektion für Els.-Lothr. Aichungsamt für die Kr. Strassburg-Stadt, Strassburg-Land, sowie vom Kr. Erstein die Ka. Geispolsheim und Erstein mit Ausschluss der Gden. Daubensand und Obenheim, die zum Aichungsamt Schlettstadt gehören. Gemeinde-Fassaichungs-amt is. 1875). Oktroi (durch Beschluss des GR. vom 23. Fruct. VIII = 10. Sept. 1800, genehmigt vom Ministerium des Innern 28. Niv. IX = 18. Jan 1801 . Handelskammer für den Bezirk U.-E. (1803 begründet, Mitgliederzahl 1*75 von 9 auf 15 erhöht Waarenbörse. Gewerbegericht. Landeshaupt-kasse. Staatsdepositenverwaltung. Landgestüt von Els.- Lothr. Technisch-statistisehes Bureau der Wasserbauverwaltung. Wasserbaubezirk Strassburg (Rhein', umfassend: 1. Den Rhein von k m 93,0 bei Rheinau bis zur bayerischen Landesgrenze bei k m 184,14. 2. Den kleinen Rhein bei Strassburg. 3. Die 111 vom Nadelwehr bei Ruprechtsau (einschl.) bis zu ihrer Einmündung in den Rhein. Wasserbaubezirk Strassburg (Kanäle), umfassend : 1. Den Rhein-Marne-Kanal von km 86,0 (Grenze der Aufsichtsstrecken Niederweiler und Hessen bis zur Mündung des Kanals in die 111 bei Strassburg. 2. Die 111 von der Einmündung des Rhein- Rhone-Kanals oberhalb Strassburgs bis zum Nadelwehr bei Ruprechtsau (ausschl.). 3. Den Ill-Rhein-Kanal. 4. Den Umleitungskanal bei Strassburg. 5. Den Zuführungskanal daselbst. 6. Den Breuschkanal. 2 Hochbauinspektoren: a) für den Hochbaukreis Strassburg-Süd, bestehend aus dem Stadtkr. Strassburg und den Kr. Erstein, Schlettstadt und Molsheim ; b) für den Hochhaukreis Strassburg-Nord, bestehend aus den Kr. Strasshurg-Land, Hagenau, Weissenburg, Zabern. Kreisbauinspektor für Stadt- und Landkr. Strassburg. Kaiser-Wilhelms-Universität (s. u.). Theologisches Studien-stift St. Wilhelm (Collegium Wilhelmitanum), Universitäts-und Landesbibliothek, 1871 begründet durch K. A. Barack an Stelle der 1870 verbrannten Stadtbibliothek l*')1' *:;5n.T, Bde.; Geolog. Landesanstalt (s. 1873). Kaiserl. Hauptstation für Erdbehenforsehung (s. 1S99). Mcteorol. Landesdienst (s.1891). Stadtbibliothek is. 1872; ca. 113300 Bde.). Stadtarchiv, sein Bestand reicht zurück bis 1399. Das Gebäude für Stadtarchiv und -bibliothek wurde 1864 als Ecole de medecine erbaut. Bezirksarchiv (s. o.), ca. 40000 Perg.-Urkunden von 815 ab. Priesterseminar (gegründet 1682 durch Bischof Wilhelm Egon von Fürstenberg); Weiteres s. u. [Kirchen- und Schulgeschichte]). Lyzeum (Gymnasium mit Vorschule, 1681 alsJesuiten-Coliege durch LudwigXIV. gegründet, 1765 durch Ludwig XV. in seinen Rechten bestätigt. Unter dem 1. und 2. Kaiserreich hiess die Anstalt Lycee, 1838-48 wieder College royale. Wieder eröffnet lo. Okt. 1*71, 1« Kl., [Ende 1898:J 466 Schüler. Ein Wohlthäter der Anstalt war der Strassburger Bürger A. Ehrmann, der ihr 1872 ein Kapital von 36000 M. schenkte; s. u. Fonds und Stiftungen). Ober-Realschule mit Vorschule (eröffnet Herbst 1879 als neue Realschule, Ober-Realschule seit Herbst 1892; 15 Kl , [Ende 1898:] 524 Schüler). Realschule bei St. Johann, mit Vorschule (eröffnet Herbst 1874; 16 Kl., [Ende 1898:] 496 Schüler). Protestantisches Gymnasium (eröffnet 30. Sept. 1538, erster Rektor Johannes Sturm i. Bischöfliches Gymnasium an St. Stephan (eröffnet 1883 als höhere kath. Schule, 1886-88 Kath. Privatgymnasium von Dr. M. Fuss, dann der heutige Name; der Anstalt voraus ging das Kleine Seminar der Diözese Strassburg, gegründet 1809 von Bischof Saurine, geschlossen 1874; ein Wohlthäter der Anstalt war Bischof-Coadjutor Dr. Stumpft. Lehrerseminar (gegründet 1811 als Ecole normale; heutige Bezeichnung seit 1871). Ev. Lehrerinnenseminar [ (gegründet 1846 als Ecole normale primaire d'institutrices et de directrices de salles d'asilc protestantes pour le Dep. du Bas-Rhin; heutige Bezeichnung seit 1871). Präparanden-schule in Neudorf (s. d., eröffnet 1. Mai 1872). Stadt. Fortbildungsschule (s. 1891). Handelsschule Riepe (s. 1891). Institut Khuen (s. 1876). Volkshochschule Bartholdy (s. 1875). Technische Schule, eröffnet 1874 als Technische Winterschule, 1887 und 1895 erweitert, seit 1895 auch Sommerkurse. Neues Gebäude 1S97. Polytechnisches Institut Haenle (s. 1890). St. Joseph-Stift (Knabeninternat undVolksküche für Arbeiter, gegründet 1855, Eigenthum der Gesellschaft St. Vincenz von Paul). Stadt. Kunsthandwerkerschule s. 1878, \crher [s. 1856] I Zeichenschule [jährl. Beihülfe vom Staat)). Handwerkerfortbildungsschule. Mädchenpensionat Christi. Lehre (s. 1*4J>. Stadt, höhere Mädchenschule (s. 1875; neues Gebäude seit Herbst 1902). Pensionat Bon Pasteur (höhere Mädchenschule der Diakonissenanstalt zu Strassburg, s. 1871) und 7 weitere Pensionate. Kloster zur göttl. Vorsehung 's. 1804). Kl. Notre- D a m e (s. 1602). Stadt, gewerbl. Zeichenschule (s. 1891) Israelitische Gewerbeschule (Privatanstalt, s. 1825). Land-wirthschaftliche Winterschule (1890 in Brumath eröffnet. 1*°6 nach Strassburg verlegt. Wohlthäter der Anstalt: Die deutsche Landwirthschaftsgesellschaft zu Berlin, die ehem. Fabrik von G.K.Zimmerer zu Mannheim, die ehem. Fabrik von Dr. Aschenbrandt zu Strassburg i. E. Vgl. auch Theil I, S. 183). Hufbeschlagschule (seit 1890, vgl. ebd. S. 183). Stadt. Musikkonservatorium (s. 1855). Der Staat leistet einen Zu-schuss). Stadttheater '1804-21 erbaut). Musikpädagogium Hilpert (s. 1885). Stadt. Orchester (s. 1875). Frauenindustrieschule des vaterländischen Frauenvereins (s. 1878). Kochschule des vaterländischen Frauenvereins (s. 1894). Kloster zum guten Hirten, kath. Besserungsanstalt für Mädchen (350 Betten, s. 1837). Ev. Mädchenerziehungs-Anstalt (Marxgasse. Gegründet 1839 auf Anregung des Pfarrers Härter; durch eine Diakonissin und ein kleines Comite geleitet). 208 Aerzte, darunter 1 Kreisarzt, 8 Gemeinde- und 40 Militärärzte. Landesthierarzt. Kreisthierarzt. 28 Apotheken. BUrger-hospital und Waisenhaus (1697 Betten, davon für Sieche und Kranke 1450, für Waisen 220, für die Hebammenschule 27. Ein Spital soll schon 657 gegründet worden sein, an der Ecke der Krämergasse und des Spitalgässchens, andere kleinere Spitäler wurden später gegründet. 1398 wurde das Hospital an seiner jetzigen Stelle errichtet. Das Stadt. Waisenhaus wird zuerst 1402 erwähnt, ist jedoch erst seit 1500 als wirklich eingerichtet anzusehen. Die Bezirks-Hebammen-schule 1737 durch Johann Jakob Fried begründet. Grundbesitz des Bürgerspitals 5746,92 ha, wovon 629,71 ha Wald). I Israelitisches Spital (Privatanstalt, s. 1878, 47 Betten, davon I 30 für Kranke, 17 für Pfründner). Geburtshilfl. Universitätsklinik Gebäranstalt, gegr. 179S durch R. P. Flamant, 104 Betten). Rekonvaleszentcnhaus (s. 1892; verdankt seine Entstehung den Bemühungen der Herren L. Heydt, M. Schaal und A. Gall). Kloster der Schwestern vom göttl. j Erlöser. Hospital-Hospiz St. Barbara (Privatkrankenhaus, s. 1827, 241 Betten, davon 5 für Kranke, 106 für Pensionäre, 130 für Waisenkinder). Psychiatrische Klinik <s. 1872). Chirurgische Privatklinik von Prof. Fischer (s. 1889). Chi- : rurgisch-orthopädische Privatklinik von Dr. med. B. Lange mit einem medico-mechanischen Institute und einer Werk- J statt für orthopädische Apparate; eröffnet 1898; 1903: 30 Betten. Krankenhaus Allerheiligen (Privatanstalt, 1850 ; vom Oberbronner Kloster aus begründet, 103 Betten, davon 40 für Kranke, 63 für Pensionäre). Evang. Diakonissenhaus (mit Krippe verbunden, Privatanstalt, s. 1853, 187 Betten, davon für Kranke 68, für Pensimäre 62, |