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Show 958 Sand - St. Amarin. elsass, von denen es das Bisthum Strassburg 135S käuflich erwarb Amt Benfeld). 1402 wurde es durch den Bischof Wilhelm von Strassburg den von Müllenhcim von WTerde verpfändet. !51b gestattete Kaiser Maximilian I. der Gemeinde, auf der Illbrücke einen Zoll zu erheben. - Im Mittelalter war S. selbständige Pfarrei; später gehörte es zur Pfarrei Matzenheim Landkapitel Benfeld). Zehnten und Patronatsrecht besass ursprünglich die Abtei Eschau, später das Strassburger Domkapitel. - S. liegt an der Konsular-strasse von Basel-Augst nach Selz etc. Bronze- und römische Funde. Gemein de wald (Oberförsterci Erstein) 60,9 ha. Blumstein, F., Auszüge aus den alten Dokumenten der Archive des U.-E. betreffend die Mühlen von Benfeld und Sand. [Auch Iranz.: Recueil d'anciens documents etc.] Strassburg 1S84. S. auch Ehl und Klein-Sand. Sand, Hfe. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.i. Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Schlettstadt. 18b9-73 entstanden. Sandbach s. Weiss 11. Sandbronnenrain, Sgm. (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1875 errichtet als Gemeindesägemühle und damals den Gemeinden Oberehnheim und Bernhardsweiler gehörig. Jetzt Privateigentum seit etwa 9 Jahren. Sandbrunnen s. Mossig 10. Sandbuckel, Hs. (Gde. u. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Münster. Sandgrub, Fsths. (Gde. Geudertheim, Ka. Brumath, Ldkr. Sirassburg, U.-E.). b E. 1 Hs. 1848 erbaut. Sandgrubenkopf, südöstl. Vorsprung des Hart-mannsweilerkopfes, nördl. Wattweiler, Ka. Sennheim. Sandhof, ehem. Hf. (Gde. u. Ka. Bischweiler, Kr. Hagenau, U.-E.). 1885 abgebrochen. Sandhof, verschw. Hf. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). Durch den franz. General Fr. de Beaudet de Merlet (gest.1835) als landwirtschaftliche Musteranstalt eingerichtet. U m 1*75 abgetragen. Sandköpfel, 360 m, nördl. vom Waldecker Weiher bi i Weiler Waldeck, Gde. Egelshardt, Ka. Bitsch. Sandkopf, 633,4 m, unbewaldeter Kopf nördl. über Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann. Sandlachgraben s. Sauer 18. S a n d m ü h l e , M. (Gde. Niederbetschdorf, Ka.Sulzu. W., Kr. Weissenburg, U.-E.). 8 E. 1 Hs. Soll Anfang des 18. Jhdts. erbaut worden sein. S a n d m ü h l e , Elektrizitätswerk (Gde. Pfaffenhofen, Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern, U.-E.). 10 E. 1 Hs. Elektrizitätswerk seit 1897/9S, vorher Mühle, soll als solche seit Anfang des 18. Jhdts. bestehen. S a n d o z w e i l e r , Wir. (Gde. u. Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). 202 E. 18 Hsr. 1853 entstanden. - Kammgarnspinnerei Sennheim. Gegründet 1857 durch Heinrich von Sandoz als Baumwollspinnerei und -weberei. 1859 wurde die Firma geändert in Gros, Zürcher & Cie., 1865 in J. Gros & Cie. Im Jahre 1,880 wurde die Fabrik umgeändert in eine Kammgarnspinnerei und gleichzeitig ging das Geschäft über an die Gesellschaft «Kammgarnspinnerei Sennheim». 24100 Selfaktorspindeln, 393 Arbeiter, ca. 900 Pferdekräfte, davon bis 250 Wasserpferdekräfte. 1896 wurde eine Wollfärberei mit etwa 30 Arbeitern mit dem Geschäfte verbunden. - Die Entstehung der bei der Fabrik befindlichen Arbeitercite" fällt in die Jahre 1865-81; 1891 und 1898 wurde je ein Gebäude und 1901 drei neue Häuser hinzugebaut und heute besteht dieselbe aus 14 Gebäulichkeiten, in welcher zur Zeit etwa 50 Arbeiterfamilien mit etwa 300 Köpfen Unterkunft haben. Sandplatz, flache Einsattlung (Wegekreuz), 795 m, /wischen nördl. Wetzkopf und südl. Hengst, westl. über Weiler Windsburg, Gde. Engenthal, Ka. Wasselnheim. S a n d r a i n k o p f , 771,2 m, ostnordöstl. des Firstplanes (s. d.), östl. Wasserburg, Ka. Münster. Sandthal, W . u. Hs. (Gde. Puberg, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 20 E. 2 Hsr. Das Wirthshaus 1892, das Wohnhaus 1893 erbaut. S a n d t h a l b ä c h e l s. Breusch 30. Ste. Adele, Hs. (Gde. Woippy, Ka. u. Kr. Metz, L.). 5 E. 1 Hs. Scheint alten Ursprunges zu sein und war im 16. Jhdt. Besitz des Domkapitels wegen dessen Herrschaft Woippy. St. A f r a (Oberdorf), bildet mit St. Moritz (Niederdorf) zusammen die Gde. Hirzbach (s. d.), Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch, O.-E. Es liegt auf der Höhe des Afraberges, hatte schon 1441 und noch im Ib. Jhdt. eine eigene Pfarrkirche, die Kirche wurde 1741 neu erbaut. An der Südseite derselben ein Brunnen in einer Kapelle, welcher für heilkräftig bei Kinderkrankheiten gehalten wird, wohl ein ehemaliges Baptisterium aus dem 10.-11. Jhdt. Oberhalb von St. Afra wurden 1S72 römische Silber- und Bronzemünzen aus der Zeit von Nerva bis Mark Aurel gefunden. St. A f r a b e r g , volkslhümlich d'Of ereberg,397m, der äusserste, südöstliche Theil des Dorfes Hirzbach, Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch, und die südl. anschliessende Waldparzelle. [ A n Sanct Affren berg, S a n c t Offren widern 1565; an St. Affrae B e r g 1602-1655; St. Afrawald, v f f sanct O f f r e n h o 11 z 15b5; Ste. A f f r e 18. Jhdt.] Ste. A g a t h e , Hf., wurde 1793 mit Halsidrac, Rivage und Tivoli (s. diese) zur Gde. S a b l o n (s. d.) vereinigt. Ste. A g a t h e , Wir. (Gde. Woippy, Ka. u. Kr. Metz, L.i. 8 E. 5 Hsr. - Moitrcsse Ste. A g a t h e 1635. - War Wir. mit Kapelle des P a y s Messin (Val de Metz), 1635 nur noch Hof; Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, zu welcher ein Sechstel der Herrschaft Petites Tappes gehörte. Ste. Agathe war ehemaliger Bestandtheil der Herrschaft Woippy. Besitzer waren 1665-1728 die Jalon, 1747 die Leseur und Brye, 1781 die Grasset. - W a r stets Annexe der Pfarrei Woippy, mit einer Kapelle zu Ehren der hl. Agathe, die schon 1540 erwähnt wird. Ste. A g a t h e , ehem. Kirche (Gde. Flörchingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). Zwischen Flörchingen und Schremingen, Ueberbleibsel des abgegangenen Ortes Harlingen. 1686 gehörte das A g a t h e n g u t (wahrscheinlich Hof) noch zur Herrschaft Flörchingen. St. A g n a n , Wir. (Gde. Ogy [2 Hsr.] u. Montoy [1 Hs.], Ka. Pange, Kr. Metz, L.). 17 E. 3 Hsr. - Ecclesia St. Aniani 1005; St. Aignien 1358. - Hier befindet sich die Volksschule der Gde. Ogy. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pange (s. 1S02). Schutzheiliger hl. Anianus (15. Juni\ Zur Pfarrei gehören die Gden. Ogy, Coincy (ohne die A0. Aubigny und Colombey), sowie die A O . Flanville, Lauval-liere und Petit-Montoy der Gde. Montoy. - Mitte Juni Kram-und Saatmarkt. Gehörte zum P a y s Messin (Haut Chemin) und zwar zur Herrschaft Puche (s. d.), die danach auch St. Agnan genannt wurde, und war ursprünglich wohl ein Dorf, das 1404 zerstört worden zu sein scheint, und von welchem die Pfarrkirche allein übrig geblieben ist. - St. Agnan war bis 1802 Pfarrei des Archipr. Noisseville, von welcher Sillers und Montoy 1804 abgetrennt wurden. Die Kirche wurde 1005 vom Metzer Bischof Adalbero mit der Herrschaft Puche der Abtei Neumünster geschenkt. Der Kirchensatz theilte die Schicksale der Herrschaft Puche (s. d.). Die Zehnten waren zwischen der Herrschaft und dem Kapitel St. Thie-baut getheilt. St. Alexis, Hf. (Gde. u. Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 8 E. 1 Hs. W a r schon 1775 vorhanden. In der Nähe eine Kapelle des hl. Alexis. St. A m a r i n , St. (Ka. gL N. [1790-95 Ka. Thann], Kr. Thann, O.-E.). 2196 E. (Sterbf. 27,3, leb. Geb, 32,4 auf 1000). 300 Hsr. (18 GRe.) - A n der Thur. 420 m. - KrHO. Thann |