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Show 1008 Schlossgartenweiher - Schmelzbächel. Schlossgartenweiher im Eichelgebiet in Münzthal - 0,18 ha; Zu- und Abfluss s. Spiegelbach 2. Schlosshof, Hf. (Gde. Domfessel, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 5 E. 1 Hs. 18b9 entstanden. Sohlosskopf (auf dem MB. Mühlbcrg genannt . 625 m, der ihm Dagshurgc-r Schlossfelsen südöstl. gegenüber liegende Kopf. Schlossmatte, \lf. Gde. Wasserburg, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 5 E. 1 Hs. - Schlossmatt 1786. wohl Flurname; die Er.tstehungszeit des Hofes ist unbekannt. Schlossmatte (Gde. u. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E i. Frühere Nebenbezeichnung des AO. Schlosswald derselben Gde. Schlossmühle, Hammerschm. (Gde. Bergheim, Ka. U. Kr. Rappoltsweiler, O.-E. . 5 E. 1 Hs. - Die unweit des alten Schlosses Reichenberg gelegene Mühle gehörte zur Herrschaft Bergheim und wurde etwa 1720 erbaut (die Rappoltsteinische Kanzlei zu Rappoltsweiler berichtet unter dem 24. März 175.5, dass die Schlossmühle noch keine vierzig Jahre stehe); dem Müller daselbst wurden 1753 öde Plätze bei dem Schlosse Reichenberg als Erblehen gegeben. - Die Umwandlung in eine Hammerschmiede soll 1831 erfolgt sein. Schlossplatz, Einsattlung, 650 m, zwischen dem Schlossberg mit der Frankenburg und dem diesen überragenden Jungwald (Altenberg), zwischen den Thälern des Giessen und der Leber. Schlossrücken, auch Schlossberg, ca. 750 m, mit Ruine Bilstein bei Rappoltsweiler, auf dem rechten Ufer des Strengbachlhales. TP. auf der Ruine, 757,4 m. Schlossthal, ehem. Hf. (Gde. Stürzelbronn, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. Seit Anfang der 90er Jahre des 19. Jhdts. zerfallen. Schlosswald, Mei. (Gde. u. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 0 E. 2 Hsr. Park mit Schweizerhaus, der Familie Hartmann gehörig. Die Meierei bestand schon vor 1812. Schloss wald, bewaldeter Nordhang bei (östl. I Münster. Der Wald ist parkaitig gepflegt und enthält viele ausländische Bäume; in demselben die Ruine Schwarzenberg und ein Schloss in Schweizerstil; Eigenthum der Familie Hartmann in Münster. Schlosswaldburg, im Volksmunde das Kuppele oder der Kuppeleberg, ein kleiner, mit dem Britzgyberg s. d in Zusammenhang stehender Kopf zwischen Zillis-heim und Illfurt, mit den Ruinen eines alten Schlosses. (Bull, de la Soc. hist. d'Als. le ser. 3. Mem. p. 188 ff.). Ueber die daselbst lokalisirte Sage s. Stöber, Elsass. Sagen. N. A. I, S. 22 u. 120. [bey dem Kippe,in ... beim Kibelin . . . gegem Kipplin . . . das Kippelen . . . dasz ge-meindt Kipplin, Küppelengraben; auf der kipe- 1 ingrab en 18. Jhdt.]. Schlossweiher s. a. Ollweiler Weiher. Schlossweiher, 2 Weiher im Larggebiet, 300 m über dem Meer, 0,5 km südl. Obertraubach - 1,32 ha. Fischerei. Privatbesitz. Zu- und Abfluss s. Larg 18. Schlotten, Zgl. (Gde. u. Ka. Oberehnheim, Kr. Erstein, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Soll schon Ende des 18. Jhdts. bestanden haben. Schlucht, W. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar. O.-E.). 2 Hsr. Vgl. auch Schluchtpass. Das W. ist 1*oo erbaut worden. Schluchtbach s. Kleine Fecht 2. Schluchtmatt, Sennh. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Soll mehrere Jahrhunderte alt sein. Schluchtpass, gewöhnlich kurz die Schlucht genannt, franz. la Schlucht, pat. 1 o Schluy, (eigentlich ist «die Schlucht» das gegen den Kamm steil aufsteigende, schluchtartige hintere Ende des Kleinthales [in der s'chlucht 1407; Schliethli 1594] 1139 m, ein vielbesuchter Gebirgspass im Grenzkamm (Grenzstein 2832), über den ein alter Verbindungsweg (nur für Fussgänger) aus dem Elsass (Münsterthal i nach Lothringen in die Thälcr der Meurthe '< und Vologne führte; heutigen Tages überschreitet denselben eine prachtvolle Kunststrasse (erbaut 1842-1869 z. Th. auf Kosten der Familie Hartmann in Münster). Auf dem Pass ein «Chalet» der Familie Hanmann in Münster und ein Hotel. Schluck, S. a. Ober- und Unterschluck. Schluck, ehem. Pachthof (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). U m 1620 begann Agatha. Grälin von Solms, die Gemahlin Eberhards I. von Rappoltstein, die Anlage der sog. Schluckmeierei «unten im Thal am Schwarzenberg'», im Rappoltsweiler Bann nahe hei Altweier gelegen. 1624 (November 11) trat Eberhard I. ihr das betreffende Gelände ab. Nach ihrem Tode (1648) wurde der Hof Rappoltsteini-sches Domanialgut und kam durch Anna Elisabeth, die Tochter Georg Friedrichs von Rappoltstein, an ihren Gemahl, den Grafen Christian Ludwig von Waldeck, der durch finanzielle Schwierigkeiten sich 1694 genöthigt sah, den Hof an den Pfalzgrafen Christian II. von Birkenfeld abzutreten. Seitdem wurde er verpachtet; 1769 erhielt der betr. Be-ständer die Erlaubniss, dort eine Wirthschaft aufzuthun. - Weitere Nachrichten fehlen. Schlüsselbächel s. Moder 1. Schlüsselbächlein s Lauch 29. Schlüsselberg, H., 347.1 m, TP., östl. Brubach, Ka. Mülhausen-Süd, Kr. Mülhausen. Schlüsselkopf, B., 875 m, südl. Rimbach, Ka. u. Kr. Gebweiler. Schlüsselstein, B, 577,4 m, TP., mit einer vulkanischen Felsgruppe achathaltig i, nördl. Rappoltsweiler Schlumbergerbrunnen s. Judenhutplan. Schiumgraben s. Larg 19. Schlumpfgesick s. Doller 6. Schlunck, Hfe. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Schlettstadt. 1864 entstanden, 1871 erneuert. Schlung, Wlf. s. Fecht 7. Schluraffhöhe s. Glaserberg (Bergrücken). Schluthgraben s. 111 82. Schmalaugraben s. Rhein 8. Schmalenberg 377 m, nordöstl. Neunhofen, Gde. Dambach, Ka. Niederbronn. Schmalenberg, 340 m, schmaler Bergrücken an der Ostseite der Strasse Obersteinbach-Jägerthal, südwestl. Obersteinbach, Ka. Weissenburg. Sehmalenthal, Hsr. (Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. 11 E. 2 Hsr. Anfang des 19. Jhdts. entstanden, auf der Stelle des 1170 als Grenzort der Herrschaft Bitsch erwähnten, 1493 als Dorf Smalendale und als Bestandtheil der Herrschaft Falkenstein bezeichneten, seitdem verschwundenen Ortes Seh. 1577 und 1594 wird Seh. noch als zur Herrschaft Bitsch, Meierei Rahlingen gehörig aufgeführt. Eine Kapelle, die dort 1577 vorhanden war, war 1594 verfallen. Das Dorf Seh. war schon 1436 durch Herzog Stephan von Bayern, Oberlandvogt in Hagenau, bei einer Fehde mit Falkenstein verwüstet worden, scheint dann wieder erbaut und im Laufe des dreissigjäh-rigen Krieges verlassen oder zerstört worden zu sein. Schmalenthal, verschw. O., s. Schmalenthal, Hsr. Schmalenthalerweiher im Modergebiet (209 m über dem Meere) 1,5 km westl. Bärenthal - 18,27 ha. Fabrikbetrieb. Besitzer Coulaux u. Cie. Zu- und Abfluss s. Zinsel. Schmalenzgraben s. Isch 9. Schmalhof, Hf. (Gde. Holvingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach. L.i. 1 Hs. Gehört zum Holvingerthal (s. d.), ehem. Herrschaft Püttlingen. Schmelz, Wir. (Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 89 E. 11 Hsr. Entstehungsjahr unbekannt. Schmelzbächel s. Sauer 5. |