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Show 966 St. Eloy - Ste. Gene\ i> ve. Hampont nach Morville zu. Der Altaraufsatz wird noch in Dürkastel aufbewahrt. Die Kapelle, welche wohl Ueber-bleibsel des 110b als Besitz des Priorats Salonnes genannten Ortes Elizge-ndis curtis war, gehörte den Herren von Dürkastel. Der Einsiedler schuldete der Herrschaft jährlich zwei Kapaunen Zins und wurde durch die Herrschaft ernannt. St. Eloy, Fort, s. Fort Hindersin. St. Eloy, Hsr. Gde. Devant-les-Ponts, Ka. u. Kr. Metz, L.). 27 E. 6 Hsr. Ortsübliche Bezeichnung für die an dem Wege nach St. Eloy (Gde. Woippy) gelegenen Häuser der Gde. Devant-les-Ponts. St. Eloy, Hfe. (Gde. Woippy. Ka. u. Kr. Metz, L.). 28 E. 3 Hsr. - La Monandie de S t. El oy 1454. - War Hof des Pays Messin (Val de Metz), auf der Stelle der ehemaligen 1552 zerstörte.-. Abtei St. Eloy is. u. Metz, Prämonstratenser S. 667) errichtet, und Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit; zuerst Besitz der gleichnamigen Abtei, dann der Jesuiten in Metz. St. Epvre, Df. Ka. Delme [1700 Ka. Morville a. d. Nied (Lucy), 1802 bis nach 1824 Ka. Nomeny], Kr. Chäteau-Salins, L.). 195 E. 53 Hsr. (10 GRe.) - 235 m. - AG. Delme (12,8); Bhf. Baudrecourt '3.5). - St. Evre 1290; Sains Eybre 1381; St. Eivre 1404; ma. Sänt Äf. - StEBez. Lucy. Hospiz St. Paulin (gegründet 1765 durch eine Frau de Cuvry, 15 Betten, für Kranke und Sieche; Grundbesitz 182,1414 ha, darunter 15,1753 ha Wald ; Pflegerinnen die Karl-Boromäus- Schwestern aus Nancy |. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Delme (s. 1802). Kirche des hl. Aper (Epvre) (16. Sept.), 1831 erbaut. - Geschäftssprache französisch. St. E. gehörte zu dem Pays-Messin (Franc-alleu'. Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und Schloss, zu welcher noch die Mühle von Han gehörte. St. E., Dorf und Schloss, wird indessen noch 1634 als Lehen des Bisthums (Kastellanei Remilly) aufgeführt. Es scheint auch ehemals Bestandtheil derselben gewesen zu sein und durch Lehensverleihung von dieser Domäne getrennt worden zu sein. Als Lehensträger werden 1290 Herren von St. E. genannt, welche 1453 zuletzt erwähnt sind. Nachfolger derselben wurden die von Brantscheid 148b-1494. lblS de Villers, 1680 Le Goullon und andere, 1709 de Brunet, 1723 Jeoffroy, 1760 Georges de Cuvry, dessen Wittwe 17*4 die Herrschaft den du Buat verkaufte. Die Erben der letzteren, die de Margerie, haben noch einen Theil des Besitzes behalten. Auch das Domkapitel Metz hatte dort wegen Han und Flocourt Grundbesitz. 176b hat die Wittwe des Georges de Cuvry ein kleines Spital dort gegründet, welches jetzt noch unter der Leitung der Schwestern von St. Charles besteht. - St. E. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Habudingen und hatte Flocourt als Annexe. Den Kirchensatz hatten abwechselnd das Domkapitel und das St. Theobaldskapitel zu Metz. - Im Walde Spuren eines Römerweges. Bei Rodung eines Waldes auf der Stelle genannt le vieux Chäteau wurden ansehnliche Reste einer römischen Villa gefunden. Einige Theile der alten Burg sind noch erhalten, das neue Schloss des Marquis de Margerie ist erst in den letzten Jahren erbaut worden. St. Erhart, Wir. (Gde. u. Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 35 E. 5 Hsr. - Wahrscheinlich entstanden im Anschluss an die Kapelle St. Erhard, die bereits 1441 als ausserhalb der Mauern von Kaysersberg gelegen erwähnt wird. St. Etienne, verschw. Kap. iGde. u. Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). Perpetua Capellania Bti. Stephani de Usinga 1350; Hermitage d'Essing 1704. - Lag zwischen dem Neuhofe (Gde. Lubeln) und dem Nissinger-weiher (Oderfangen i. 1730 als Besitz der Abtei Longeville erwähnt. Gehörte zu dem verschw. O. Ussingen. St. Eugenie, Hf. (Gde. Lüttingen, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 11 E. 1 Hs. 1862 erbaut. St. Felix, Hochof. (Gde. Oettingen, Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-West, L.i. Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Oettingen. U m 1740 erbaut, ehemals Besitz der Herrschaft Oettingen. Der Betrieb ist seit 1885 eingestellt. St. Firmin, verschw. Kap. iGde. Marimont, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.). Noch im 18. Jhdt. erwähnt. St. Franz, Df. (Ka. Busendorf [s. 1790], Kr. Bolchen, L.). 206 E. 58 Hsr. (10 GRe.) - 260 m. - AG. Busendorf (12,0); Bhf. Busendorf (12.5). - S. Franz lb24; St. Fran-cois l*b9. - Die Gde. umfasst den HO. St. Fr. (99 E. 31 Hsr.), den AO. Kreuz (s. 1809, vorher selbständig) und den verschw. O. Marienflossfeld. - StEBez. Busendorf II. - Annexe der kath. Hilfspfarrci Monneren, jedoch ohne den AO. Kreuz, der zur Pfarrei Laumesfeld gehört. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. St. Fr. gehörte zu dem LandschultheissenamteSierck, das 1661 an Frankreich abgetreten worden ist. Das Dorf ist durch Urkunde vom 4. Mai lb'24 der gemeinschaftlichen Herren des Vierherrenforsts is. d.) auf einer Rodung von lb87 Morgen | errichtet worden. Der Besitz war, wie in Monneren (s. d.) i zwischen Lothringen, der Abtei Villers-Bettnach, und den Herrschaften Berus und Rodendorf getheilt. Gemeinde wald s. Monneren. St. Franz, Hf. (Gde. u. Ka. Grosstänchen, Kr. For-i bach, L.. 11 E. 1 Hs. 1840 erbaut. St. Franz, Wir. (Gde. u. Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen- Ost, L. . 241 E. 49 Hsr. - P. F. Ein Hof dieses Namens bestand dort schon im 17. Jhdt. St. Fridolinsbach s. Wunach. St. Frusquin, ehem. Kap. (Gde. Haueoncourt, Ka. u. Kr. Metz, L.). - St. Fouttin 1618. - Lag in der Nähe des Hofes Amelange und soll etwa um 1840 in die neben ihr stehenden Gebäude einverleibt worden sein. In einem Stalle soll man noch die Ueberreste der Fenster der Kapelle sehen. St. Gallen, Wir. (Gde. Thal bei Maursmünster, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 123 E. 33 Hsr. Führt seinen Namen von der durch Abt Meinrad von Maursmünster bei dem (abgegangenen) Orte Waldhofen (s. d.) errichteten, 1143 eingeweihten St. Galluskapelle und gehörte zur Mark Maursmünster. Die jetzige Kapelle (in Privatbesitz) ist ein Bau des 17-18. Jhdts. Möglich ist, dass St. G. identisch ist mit dem alten Waldhofen, dessen Name dann durch den der Kapelle beseitigt worden wäre (?), Fischer, Dag.. Die St. Gallus-und St. Wendelins-Kapelle in der ehem. Mark Maursmünster. (Ausz. a. d. Elsass. Samstags-Blatt, i Strassb. 1868. St. Gangolf, Wir. (Gde. Lautenbach, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.». 54 E. 11 Hsr. - ma. Sa ng g angw olf. - Steinbruch. Die Wiederaufnahme der ehemaligen Bergwerke ist geplant. - Spätgolhische Kapelle mit der Jahreszahl 1446; sie ist 1S02 abgebrannt, 1893]94 neu aufgebaut worden. A m Bau frühromanische Hausteine aus dem 9.-10. Jhdt.; auf der Südseite früher eine Freikanzel. An der Mauer nicht uninteressante Malereien aus dem 17. Jhdt. Vor der Kapelle ein Brunnen aus dem 17. Jhdt. mit dem Bilde i des Heiligen. St. Gangolf, zerst. Hf. Gde. u. Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. L. . 1756 erwähnt; wahrscheinlich Besitz der Abtei Freisdorf. St. Genest, Hf. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). b E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt. Der Name von einer in der Nähe befindlichen Kapelle des hl. Genesius (s. Creux-d'Argent). Ste. Genevieve, Ruine. (Gde. u. Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-Wrest, L.). Alte Kapelle und Einsiedelei zu Ehren der hl. Genovefa. Die Kapelle, welche südöstlich vom Dorfe steht und schon im 13. Jhdt. erwähnt wird, soll nach örtlichen Ueberlieferungen durch die Jungfrau von Nanterre selbst erbaut worden sein. Die Kapelle war im Mittelalter Marche d'Estault (Gerichtsstelle) wohl zwischen Bar und Luxemburg. |