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Show Punv - Quatre mairies. 851 (Schweiz) bezw. Murbach 1242. - 1441 Pfarrei des Baseler | Dekanats Citra Colles Ottonis. - P. liegt an einem jüngeren j Römerwege von Burnhaupt über Wittelsheim und Hirz-felden nach Breisach. Paläolithische, neolithischeund römische Funde. In der Nähe im Walde auch Hallstatt-La Tene | Gräber. Einige glauben hier das römische Urunei oder Uruncac zu linden. Im Orte Reste eines Schlosses mit Wassergraben, ehemals der Familie von Rosen gehörig. Sitz mann, E., Les anciennes voies romaines et la Station d1 Uruncim». (Rev.cath.d'Als.N.S.III, 1884 15. S.19-26.) Puny, Zgl. (Gde. u. Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.i. Frühere Bezeichnung desAO. L a m p e rsmatt (s. d.) derselben Gde.; Nanu- des trüberen Besitzers. Puppelefelsen, kleiner F. südöstl. Oberlarg, Ka. Plirt und der Largquelle. Puppele- oder Hexenstein an der Biegung der Strasse von Rimbach-Zell nach Rimbach, Ka. Gcbweiler. Ueber die an dem Stein haftenden Sagen s. Bleicher et Faudel, Materiaux, IV, 164. Puppelestein, F. unmittelbar bei (nordwestl. dc-r Kirche) Oberbruck, Ka. Masmünster (auf dem M. B. durch ein Kreuz bezeichnet); auch bei anderen Ortschaften des Dollerthales, z. B. bei Kirchberg, Sewen finden sich Felsen mit diesem Namen. Purpurkopf, ca. 560 m, auf der rechten Seite des Magel-thales, östl. Grendelbruch, Ka. Rosheim. Um denselben herum eine aus kunstlos aufgehäuften Steinen bestehende, doppelte Umwallung, das sogenannte Purpurschloss; keltischen Ursprunges. Ob, wie frühere Forscher angeben, j der Ring dreifach war, ist schwer zu entscheiden; von dem mittleren ist kaum noch eine Spur vorhanden. A m Fusse j des Kopfes cm alter, erst vor wenigen Jahren zugefüllter j Brunnen. S. Revue alsacienne 1885-86 S. 316 ff, wo von 2 Brunnen die Rede ist. Vergl. auch Schneider, J., Befestig- | ungen in den Vogesen. Trier 1*44. S. 52t. Purpurschloss s. Purpurkopf. Purschholz, verschw. Hl. (Gde. Bust, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost L. . War 1681 herrschaftlicher Hof der Grafschaft Rüttgen im Banne der Wir. Ober- und Nieder-Parth. Purzelmühle, H- Gde. u. Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg, U.-E. . o E. 1 Hs. Besteht seit 1865 und war bis 1^74 Mühle. Putenbach s. Nied 4. Puttigny, Df. (Ka. [s. 1790], u. Kr. Chäteau-Salins, L.). 204 E. 5b Hsr. (10 GRe.» - 220 m. - AG. Chäteau-Salins (6,4); HSt. Hampont (3,9). - Pctigneit 1280; ma. Petne. - Die Gde. umfasst den HO. P. (161 E. 49 Hsr.), die AO. Gaite, Hedival, 01impre\ den unbew. O. St. Ursula und den verschw. O. Vertign^court. - StEBez. Chäteau-Salins. Armr. (Gründungsjahr unbekannt-. Wasserltg. s. 1891). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Chäteau-Salins (s. 1802); Kirche zu Ehren Maria Geburt. Geschäftssprache franz. - Kleine Gipsmühle. P. gehörte zu der Herrschaft Val de Vaxy (s. d.i. - Vor 1802 war es Pfarrei des Archipr. Habudingen, früher Annex der 1606 aufgehobenen Pfarrei Vertignecourt. Den Kirchensatz hatte die Primatialkirche von Nancy. - Römische Reste und Merowingischer Grabfund. Puzieux, Df. (Ka. Delme [s. 1790], Kr. Chäteau-Salins, L.). 270 E. SO Hsr. (10 GRe.i - 250 m. - AG. Delme (2,0 , Bhf. Baudrecourt (13,6). - Puzol 893; Puisieux 1195; ma. Püchhiö. - Die Gde. umfasst den HO. P. (259 E. !>3 Hsr.) und den AO. Beile-Fontaine, ferner den unbew. O. Notre Dame de Pitie" (Kap.) und den verschw. O. AdDuodecimum. - StEBez. Delme. Wasserltg s. 1884). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Delme (s. 1846, vorher seit 1802 Annexe von Xocourt). Kirche des hl. Laurentius (10. Aug.), 1843 auf die Stelle einer gothischen Kapelle erbaut. Geschäftssprache franz. P. gehörte zu der Herrschaft Ban de Delme, nach 1661 der Herrschaft Delme (s. d.). Es wurde 1661 an Frankreich abgetreten. Das Dorf wird 893 schon in einem Güterverzeichnisse der Abtei Prüm in der Eitel mit Chevillon, Morville a. d. Nied, Alaincourt, Oron, Faxe und Tragny aufgeführt. Dieser Besitz, welcher später zuerst durch Tausch an die Ahtei Rettel gekommen zu sein scheint, gelangte 1195 auf dieselbe Weise an die Abtei St. Clement b( i Metz. Diese überliess ihn im Tausch gegen alte Güter der Abtei St. Martin bei Metz an die Primatialkirche von Nancy, die dort bis zur Revolution begütert war. Auch die Baronie Viviers hatte dort Besitz. Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf vollständig zerstört und verlassen. - P. war vor 1802 Annexe der kath. Pfarrei Delme. - Römerstrasse Metz - Strassburg. Auf 3 Stellen römische Reste, (s. Duodecimum Ad.i. Bout eiller. E. de, Notice sur des sepultures frankes trouvees ä P. iMem. de l'Ac. de Metz 1866-67. Ire ptie. p. 257). Puzieuxbach s. Seille 20. Q-Qualbächel s. Lauter 9. Quarantbaeh s. Mosel 10. Quartier du Roi s. Terwen (Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen-i Ist, L. Qua toi- "der Mühlbach, 1532 [Qu a 11 e 1 bach 1470; Mühlbach 1553; Mülinbach 1563] beginnt nördl. des Neuen Bassin in Mülhausen. gespeisst durch Illwasser aus einem überwölbten Kanal (südl. Untere 111) - Modenheini (M. , Illzach (Brückei, Sausheim (M., 2 Brücken), Baldersheim (M., Brücke), Battenheim (M., Brücke), Ensisheim (2 M., Mühlkan., Fbrk., 6 Brücken mündete früher südl. Regisheim in die Hl link. I'f.. ist ie-tzt in den Vau han - Kanal übergeleitet. [Wässerungsgenossenschaft Ensisheim aussen am Mühlbach. 22 Betheiligte, staatlich genehmigt 1894 Dieser, von Vauban 1699 zum Bau der Festung Neu-Breisach angelegt zur Herbeischaffung von Baustoffen aus den Vogesen, zweigte von der Lauch in Gebwciler ab. berührte Rufach (Rufacher Kanal, noch Spuren vorhanden), überkreuzte die 111 auf hölzerner Brücke bei Oberhergheim. wurde später südwärts geführt als Fortsetzung des Q u a-telbachs und zum Mühlenbetriebe verwendet. - Regisheim (2 Fbrken, 3 Brücken), Meienheim (2 Brücken), Ober-und Niederenzen (2 Brücken), Bilzheim (Brücke), Oberhergheim ( M.,2Brücken),Heilig-Kreuz, Dessenheim (M., Brücke), Weckolsheim Brücke', Neubreisach,speist die Festungsgräben und umtliesst die Südwestfronten (3 Brücken), kreuzt die Colmar-Freiburger Eisenb., Wolfganzen [Wässerungsgenossenschaften Oberhergheim,31 Betheiligte,staatlich genehmigt 1886; Regisheim oberhalb der Mühle, 34 Betheiligte, 1894 staatlich genehmigt], wird südl. Widensolen M., Brücke' fortgesetzt durch den Widensolener Graben (Rigole de Widensolen), Urschenheim <M., Brücke), Munzenheim (2 Brücken), unterkreuzt den Colmarer Zweigkanal, Jebsheim (3 Brücken , mündet in die Blind (link. Uf.) - 25 km. Hauptrichtung: S.-N. bis Oberhergheim, SW.- NO. bis Neubreisach, SO.-NW. bis Widensolen, S. - N. bis zur Blind. Zuflüsse: 1. Krautenaugraben, link. Uf., mündet südl. Urschenheim, entspringt westl. Widensolen - 3 km, 2 Brücken. 2. Gloc k b run ne n, link. Uf., mündet ! westl. Jebsheim - 1,3 km, 1 Brücke. Quat re-Chemins, Hs. (Gde. Dalheim, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.j. o E. 1 Hs. 1S44 erbaut. Quatre mairies du val de Metz . Name einer ursprünglich dem Bisthum Metz gehörigen, dann auf die Stadt Metz übergegangenen, sodann dem Bisthum Metz neuerdings i überlassenen, von diesem mehrfach veräusserten und dann |