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Show Renk - Rctschwcilei Laitrc ; 1408 der de Toul, 1171 - 150') der Remiat durch Heirath); 1682 der Faust von Stromberg, dann der von Eltz, welche die Herrschaft 1736 an einen Herrn Henry verkauften. Die Herrschaft stand damals unter der lothringischen Probstei Busendorf. Die Abtei Villers-Bettnach haue hier eine Mühle. - R. war vor 1804 selbständige Pfarrei des Archipr. Diedenhofen. Den Kirchensatz und die Zehnten hatte die Abtei Mettlach (s. o.). - Unbedeutende Ruine des alten Schlosses. Gemeinde wald (Oberförsterei Kedingen) 15,5 ha. Renk, Die, Sattel, 540 m, zwischen östl. Schlüsscl-t* in (577,4) und der östlichen Abdachung des Vordertännchels (901, I m , nördl. Rappoltsweiler. Rennelgraben s. Sauer 24. Rennenbach, verschw.Wlr. Gde. Geishausen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). Rh in bach 17. Jhdt. Soll vor etwa 200 Jahren entstanden sein. Seit 1*90 unbewohnt. Rennenbach s. Thur 27. Rennergraben s Zwölfmühlenkanal 2. Rennmühle (Rehmühle), M. (Gde. Waldhambach, Ka. Drulingen, Kr. Zabi rn, U.-E.). 12 E. 1 Hs. Soll gleichen Alters mit Waldhambach selbst sein. Rennweg, IL. (Gde., Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil des HO. Zabern. Renon, Sur-le-, Hfe. (Gde. Ranrupt, Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E.). Ortsübliche Bezeichnung für 4 1820 erbaute, zerstreute Höfe, welche jetzt zu denjenigen Höfen gerechnet werden, welche die Gesammtbezeichnung Hauts- Bois , s. d. führen. Renoncourt, verschw. Kap. Gde. u. Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. Lag südlich ron der Ochsenmühle. Wird 1732 und 175* erwähnt. Renouard de Bussiere, G. (Gde. Strassburg, Ka. Nord 'extra muros), stadtkr. Strassburg, U.-E.). 15 E. 2 Hsr. Im Kataster von lv'-i bereits aufgeführt. Rentersdorf s. Rentershofen. Rentershofen Rentersdorf), abgeg. Ort (Gde. Rittershofen, Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, U.-E.). Lag zum grösseren Theil im Banne von Rittershofen, zum kleineren im Banne von Hatten im Walde Aspruch. An den Ort .rinnern noch die Flurnamen Renterserpfad, Rcntcrsermatt, Renterscr-Winkel, Renterschhöfnerfeld. Im 16. Jhdt. war R. bereits herabgekommen und Annexe von Rittershofen geworden. 1595 zum letzten Male erwähnt. Die Einwohner solli n am Anfang des 17. Jhdts. während einer Pockenseuche ausgestorben sein, worauf der Bann aufgetheilt worden sein soll. Rentgen, Df., s. Nieder-, Ober-Rentgen. Rentgen, Meierei der Herrschaft Rodemache-rn. Umfasste Xi.-der- und Ober-Rentgen, Himlingen, Hallingen, Dodenhofen und den Antheil von Rodemachern an Altwiese (Filsdorf und Dahlheim in Luxemburg . Rentzburn, Hf. (Gde. Storkensauen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 10 E. 1 Hs. U m 1780 entstanden. Repairehof, verschw. Hf. (Gde. u. Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd. L. . Ehemaliger Hof der Gde. Bitsch, durch den Grafen de Repaire, Platzkommandant von Bitsch (16S0 bis 1698), nördlich von dem jetzt gleichfalls verschwundenen Hofe Parelle (s. d. erbaut und nach dem Erbauer benannt. Requival, Bergrücken südl. Königsb. rg. Resbach s. 111 15. Ressaincourt, Wir. (Gde. St. Jure [s, 1813], Ka. Verny, Kr. Metz, L.). 20 F. 11 Hsr. - Resaincourt 1322, Ressaincourt 1477; ma. Rsinco. - Vor 1813selbständig; seit 1790 zum Ka. Sailly, seit 1795 zum Ka. Solgne und seit 18 12 zum Ka. Verny gehörig. - Gehört zur Pfarrei Alemont. Kapelle zu Ehren Maria Verkündigung. - War lothringisches Dorf des Bailliage Nomen) ; 1609 noch als allodialer li. sitz erwähnt. Herrschaft, wohl ursprünglich Lehen des Bisthums Metz an das Haus Apremont. 1409 reversirte Thiebaut de Vy an Johann von Apremont für Maillv (in Frankreich , R. und Chanov (in Frankreich). Das Lehen kam später durch Heirath an die Baudochc, welche 1433, 1 157, 1465 ebenfalls an Apremont gehuldigt haben. 14b6 brachte Katharina Baudoche die Herrschaft ihrem Gemahl Warrv Roucel als Mitgift ein. Das Dorf scheint im 17. Jhdt. zer- 1 stört worden zu sein, denn 1702 29. Dezember vergab Lothringen der Theresc du Poutet auf Lebenszeit den öden Bann von R., um den Ort wieder aufzubauen. 1721 wurde R. gegen Harraucourt bei Marsal vertauscht und mit der Herrschalt Maillv (in Frankreich) vereinigt, endlich 1730 als Domäne von Nomenv eingezogen. - Ehemalige Annexe der Pfarrei Raucourt (in Frankreich). Kapelle zu Ehren Maria Verkündigung, schon 1712 erwähnt. Resselbrunnen oder Rössels teinbrunnen, am Fusse des Resselsteines, eines Rebhügels westl. Türk-heim bei Colmar, am Wege in das Buchenthal, [am Rösel-stein 117H; am röselstein 1475; an dem Resselstein 1513J. Ressygraben s. Vogelbach 1. Restelhöhe, Aussichtspunkt über Alt-Pfirt. Retonfey, Df. Ka. Pange [1790 Ka. Flanville, dann Noisseville, 1795-1802 Ka. Ars-Laquenexy], Kr. Metz, L.). 348 E. 109 Hsr. (10 GRe.) - 250 m. - A.-, L.- u. SchwG. Metz (11,3); HSt. Landonvillers (9,0). - Ritumfait 1189. - Die Gde. umfasst den HO. R. (312 E. 101 Hsr.), die AO. Croix-Bellevue, Hermitage, Petit-Marais, Vaudreville und den verschw. O. Poivrifere. - StEBez. Kürzel. Wohlthätig-keitsverein: Socieie de secours mutuel. Fw. (s.1887, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pange (s. 1804). Kirche des hl. Martin 11. Nov.). Filiale Glatigny (ausser dem Hof Bruyere). - Geschäftssprache französisch). R. gehörte zu dem Pays Messin (Haut-Chemin), und war Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, in 3 Banne getheilt: Ban Richardin, Ban Noiron, Ban du Bois Bourbon. Der Ort scheint alter Besitz der Metzer Kirche gewesen zu sein. 1189 schenkte Graf Heinrich von Salm dem Kapitel Notre-Dame-la-Ronde in Metz mit anderen Gütern den dortigen Kirchensatz, welchen er vom Bisthum zu Lehen trug. Als Besitzer werden 1404 die Metzer Familien Gournay, Guedangc, Groignat, Xoxat genannt. 1 185 reversirten die Gournay für das Dorf an die Herren von Kriechingen (an die noch 1591 reversirt wurde). 1445 erscheinen die Baudoche, später die Chavreson und die de Heu, 1500-1065 die Lcgoullon, 1600 die De Villarnould, 1665 die Du Clos, Persode, St. Aubin, im 18.Jhdt. die Bournon, Pelletier, Baignault, Dupre", Le Duchat, und 1775 Blaise de St. Blaise als Besitzer. - R. war vor dem Konkordat Pfarrei des Archipr. Noisseville. Annexen waren Glatigny, BeAMlle, Gras, Bruyere, Vaudreville und die 1681 abgetrennten Orte Ste. Barbe, Avancy, Cheuby, Erpigny. Ausserdem gehörte seit 1750 der Weiler La Beuverie (Gde. Tennschen) zur Pfarrei. Kirche 1771 erbaut. Der Kirchensatz, welcher 11v'> dem Kapitel Notre-Dame-la-Ronde geschenkt worden war, wurde im 18. Jhdt. mit dem Seminar St. Simon vereinigt. Die Zehnte waren zwischen den Kapiteln Notre-Dame-la-Ronde, St. Thiebault und der Herrschaft getheilt. - Alte Römerstrasse, der sogenannte «Chemin de la Reine«. Von der alten 1770 abgebrochenen Kirche besteht noch das gothische Chor. - Denkmal des 1. Armeekorps und 7 Kriegergräber von 1870/71, von denen eins auf dem Kirchhof. Retsch, Hs. (Gde. Kaihausen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.i. 1 Hs. 1865 erbaut. Retschweiler, Df. (Ka. Sulz u. W . [s. 1790], Kr. Weissenburg, U.-E.i. 266 E. 63 Hsr. (10 GRe.) - 190 m. - AG. Sulz u. W . (2,1); Bhf. Sulz u. W . (2,5). - Reters-weiler 1*. Jhdt.; ma. Retsch willer. - Die Gde. umfasst den HO. R. (261 E. 62 Hsr.), den AO. Gänsmühle und den verschw. O. Jägershofen; ferner lag zwischen R. und Surburg die verschw. Burg Rotzenhofen. - StEBez. Sulz u. W. |