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Show o.'.o Rumersheim - Rupigny. einer Anhöhe, der Burghol genannt, römische Funde bestehend in Fundamenten, Gcfässresten u. a. m., wohl die Reste einer grösseren spätrömischen Villa. Gemeinde wald (Oberförsterei Sulz 18,1 ha. Benoit, A., Dans la Hart. Le combat de R. 26 aout 1709. Rixheim 1897. |Aus Revue cathol. d'Als. 1896.] Rumersheim, Dl. Ka. Truchtersheim [s. 1790], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 262 E 41' Hsr. (10 GRe.) - 175 m. - AG. Truchtersheim 1.5 ; strbst. Truchtersheim 1,8). - (Rod marsh eim 735? ; Ru m e r esheim um 1120; ma. Ruemersche. - StEBez. Truchtersheim. Armr. (Gründungsjahr unbekannt . - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Truchtersheim (s. 1802). Schutzheiliger hl. Georg (23 April). Zur Pfarrei gehören auch die Katholiken in Berstett und Gimbrctt. U m 1120 waren Kloster Sindeisberg und Abtei Maursmünster in R. begütert. Besitz zu R. hatte 1207 auch das Spital zu Hagenau. R. war Reichsdorf der Landvogtei Hagenau s. d.) und gehörte zum Schultheiss, n-amte Wingersheim. Das Schloss mit gewissen Gütern zu R. war reichsritterschaftlich und im Besitz der Prechter, 1651 der Streiff von Lawenstcin. Ein adlig Geschlecht von R. ist 1400 erloschen. - Kirchlich gehörte R. zum Landkapitel Hagenau. 1340 fand ein Schiedsgericht statt zw ischen den von Lichtenberg und den von Müllenheim, betreffend das Patronat von R. 1521 Rektorat und Plebanat. 1b6l Pfarrei mit Filialen Mittelschäftolsheim (bis K_'7 und Bilwisheim (bis 1802 und 1808-1862 , im 18. Jhdt. noch Gimbrett, Reitweiler [bis 1802 oder 1808] und Berstett). Das Patronatsrecht besassen die Herren von Andlau. - Kirchthurm aus dem 13.-14. Jhdt. Rumersheim, ehem. Staatswald. (Gde. Rumersheim, Ka. Ensisheim. Kr. Gehweiler, O.-E.'. 45 ha, 1852 vom Staate verkauft. Rummellochbach, s. Windsteinerbach 11. Rundel. Wir. Gde. Monsweiler [lo Hsr.] und Steinburg [11 Hsr.| Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). 162 E. 27 Hsr. Der älteste Theil des Weilers war eine Schäferei, die bereits um 1800 bestand. In den darauf folgenden Jahren wurde an ihrer Stelle eine Mühle errichtet und diese 1326 zu einer Schleife umgebaut. Das Gebäude enthält aber jetzt nur Wohnungen. Die übrigen Häuser des Weilers sind 1877 erbaut worden. Rundenkopf. 3S0 m (auf MB. mit dem südlich gelegenen Gipfel zusammen als Baden bronner Berg bezeichnet) zwischen Eskerbach- und Mclcherthal, nördl. Reipertsweiler, Ka. Lützelstein. Rundenkopf, 350 m, am rechten Ufer des rechten Quellbaches der Zinsel, zwischen Weiler Hasselthal und der Althorner Mühle, Gde. Saareinsberg, Ka. Bitsch. Rundenkopf, 100 m, nordöstl. Lemberg, Ka. Bitsch. Rundfelsen, am Jungwald Altenberg), dem Hexenfelsen gegenüber gelegen, südl. Breitenau, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt. Rundkopf, Mei. (Gde. Sewen. Ka Masmünster, Kr. Thann, O.-E 1 E 1 Hs. Soll wenigstens 300 Jahre alt sein. Rundkopf, unbewaldeter Kopf, 1116,6 m, in dem vom Welschen Belchen gegen NO. streichenden Grenzkamm. Rundkopf, ortsüblich für Altenberg hei Wildenstein, s. Bärenkopf oder Bärenfelskopf. Rundkopf, im Grenzkamm, nördl. Wildenstein, s. Welsche Köpfe. Rundkopf, 946 m, westl. Winzfelden, Ka. Rufach. Rundloch, franz. Le Rond Per tu is, pat. Roupot ey, ein aus dem Grenzkamm gegen O. vortretender B., 849 m, westl. Weiler Salm, Gde. Vorbruck bei Schirmeck. Rundmättel, Hf. Gde. Krüt, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt. Rundsfeld, Hfe. (Gde., Ka. und Kr. Schlettstadt, U.-E.). 31 E. 5 Hsr. 1816 entstanden. Rundwäldchen, verschw. Hf. 'Gde. u. Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.i. 1874 abgerissen Runeburg, Hl., s. Kestlerhof (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.:. Runsche, Wir. < .de. Krüt, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.'. 4o E. o Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Runscherunz s. Doller 23, Thur 13. R u n z s. Gross-, Kleinrunz. Runz, Hs. iGde. Mühlbach. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). o E. 1 Hs. - Im Runse 1456. Accker und Matten daselbst im lo. Jhdt. mehrfach erwähnt. Runz, Wlf. s. Rhein 2, Lauch 8, Thur 18. Runzbach s. Fecht 21, Kleine Fecht 8. Runzenheim, Df. (Ka. Bischweiler [1790-1S02 Ka. Fort-Louis], Kr. Hagenau, U.-E.). 741 E. 163 Hsr. (12 GRe.) - 120 m. - AG. Bischweiler (14,9); Hp. R.-Mühlweg (0,8). - Ruadmundesheim 884; Runsheim 1372; m.i. Run-j zenem. - Im Gebiete der Gde. lag der verschw. O. Neumühle. - P. F. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1901). Hp. R.-Mühl-weg (s. 189.5). Ortseinn. StEBez. Röschwoog. Armr. (s. 186b). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Bischweiler (s. 1802). 1 Kirchenfest 11. Sept. (Kreuzerhöhung). AO. Auenheim. Prot. Pfarrei Augsb. Konf. (s. 1848, vorher Filiale von Sesenheim) ' des Konsistoriums Bischweiler, lnspektion St. Wilhelm (s. 1876, vorher lnspektion Neue Kirche 1 in Strassburg. Zu derselben gehören auch die Protestanten in Auenheim und Sufflenheim. ssi war Kloster Honau laut Bestätigung Kaiser Karls ' des Dicken in R begütert. R. gehörte zur Herrschaft Fleckenstein (Amt Riedgau) und zwar zur sogen. (,ral-schaft Uffried (s. d.i, die anfangs als Reichslehen in land- [ gräflichem, seit der Mitte des 14. Jhdts. in fleckensteinischera Besitz war und 1736 an die Rohan-Soubise kam. - Kirchlich gehörte R. vor der Reformation zum Landkapitel Unter- Hagenau. 154.3 wurde es protestantisch und Filiale der evang. Pfarrei Sesenheim, 1848 jedoch selbständige Pfarrei, so weit reichen auch die Kirchenbücher zurück. Die jetzige Kirche ist 1781 erbaut worden. Simultaneum seit Ludwig XIV. (Ende des 17. Jhdts.); die Katholiken waren anfangs auch nach Sesenheim eingepfarrt. Seit der Mitte des 18. Jhdts. (sicher seit 17o3i hatte jedoch R. eine eigene kath. (königl.) Pfarrei. Die Herren Hüftel und v. Steinkallenfels theilten den Zehnten zu R. mit dem prot. Pfarrer zu Sesenheim. (, ime i n de w a 1 d Oberförsterei Bischweiler) 178,8 ha. 120 m ü. d. M. Boden: Zur Hälfte der Fläche Alluvium mit humosem tiefgründigem feuchtem Lehm, zur Hälfte Diluvium mit gutem, frischem Lehm. (Hochwald. Eiche. Esche, Buche und andere Laub- und Weichhölzer.) Alter Besitz • der Gde. Runzgraben s. Thalbach 6. Rupelstuden s. Gross-, Klein-Rupclstuden. Rupelstudenerwald, ehemals Staatswald iGde. Kuhnien, Ka. u. Kr. Bolchen, L.), 87 ha, nach welchem die Höfe Gross- und Klein-Rupelstuden benannt sind. 1835 vom Staate verkauft. Rupigny, Wir. (Gde. Charly [s. 1810], Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). 39 E. 13 Hsr. - Rupen ey 1128; Ropenei 1179; ma. Rop'ni. - Vor 1810 selbständig: seit 1790 zum Ka. Argancy, seit 1795 zum Ka. Antillv und seit 1802 zum Ka. Vigy gehörig. -Gehörte zum Pays Mes sin (Haut-Chemin) und war Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, mit einem schon 1681 verfallenen Schlosse. R. war Besitz der Metzer Kirche, 1192 bis 1327 durch ein gleichnamiges Rittergeschlccht zu Lehen getragen. 1322 wurde es mit Argancy (s. d.) verpfändet und 1346 vom Domkapitel eingelöst. Ausserdem bestand in R. ein Vogteilehen, welches von altersher von Vry (s. d.) rührte. 1591 war R. Besitz der Le Bonhomme, 1681 der Auburtin, 1691-1748 der Brandebourg, 1783 der Pacquin de Rupigny. |