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Show Zornthal - Zvveihrücken. 1247 bei Rohrweiler bis zur Brücke in Drusenheim verbunden ; werden. Die Moderkorrektion ist 1893 ausgeführt, die Einzelentwürfe für die Zornregulirung sind 1894 und 1895 ausgearbeitet worden. Nach ihrer Fertigstellung soll alsdann der Ausbau der grösseren Ent- und Bewässerungsgräben im Riede vorgenommen werden. Die Gesammtkosten des Unternehmnes werden 1540000 M. betragen, wovon 770000M. aus Landesmitteln (6. Ratel 898/99) und 150000 M. aus Bezirksmitteln gewährt werden; der Rest muss von den betheiligten Grundbesitzern aufgebracht werden, denen auch der innere Ausbau der Bewässerungsanlagen überlassen bleibt. Vergl. i Erläuterungen zu Kap. 3 Titel 7 des ao. Etats f. 1893/94. ' Zornthal (Walk). Eisengiesserei u. Sgm. (Gde., Ka-u. Kr. Zabern, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Soll 1627 entstanden sein. I Zoufftgen s. Suftgen. Zu s. die Hauptnamen, z. B. Zu d en Eichen s. Eichen, Zu den. Zuberhof, Hf. (Gde. u. Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 11 E. 2 Hsr. 1845 erbaut; umfasst auch den früher besonders aufgeführten AO. Chalet. Zubruck s. Brücken, Zur. Zuchtviehweide, ehem.am Glaserberg, s. d. u.Winkel. Zuckerhut, amtlich Oberdorfer Kopf, franz. La petite Bouille, B. 804,5 m, südl. der von Markirch zur St. Didier Höhe (Grenzen ziehenden Strasse, nordwestl.Eckerich. Zuckmantel, ehem. Burg (Gde. St. Kreuz, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 14b9 Hanns Martin, Vogt zu Zugkhmantel und meyer. - 1583 Chastellenie de Zuckmantel, zu welcher der Wald Saint-Pierremont zwischen dem kleinen Rumbach und dem Bann von Markirch gehörte. - Im 18. Jhdt. Chäteau de zugmentel, en patois Souc-mente. Es wurde wohl im 13. Jhdt. erbaut und hiess auch zuweilen Eckerich. Das Schloss gehörte den Herzogen von Lothringen und wurde vielleicht 1636 zerstört. Mit der unterelsässischen Familie gl. N. hat es nichts zu thun. - Blech, E., Le chäteau d'Echery. I. Les chäteaux d'Echery I et de Zuckmantel. (Mitth. d. Ges. f. Erh. d. gesch. Dkm. im Elsass 2, F. 20, 1899, S. 323-330). Züllen, abgeg. Ort, nächst dem abgeg. Orte Kreuzfeld, östl. von Zabern (Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). Scheint schon frühe mit dem abgegangenen Orte Kreuzfeld vereinigt worden zu sein ; Mitte des 14. Jhdt. bereits abgegangen. - Den Zehnten des Bannes besassen die Wilsberg und die Fesseler von Zabern ; von letzteren wurde 1374 die Hälfte dieses Zehnten an Joh. von Küttolsheim verkauft. Zündel, Schi. (Gde. Niedermorschweiler, Ka. Mül- J hausen-Süd, Kr. Mülhausen O.-E.). 4 E. 1 Hs. Besteht seit 1861. Zufall, Schi. u. Hf. (Gde. u. Ka. Lörchingen, Kr. Saar- | bürg, L.). 13 E. 2 Hsr. - Chäteau du Hazard 1680; Le Chäteau de Hazard et 1 a metairie et 1 a maison appelge le Hazard 1732. - Ehemaliges Schloss der Herrschaft Türk stein, später der Baronie St. Georges. ' Das Schloss Zufall, «le Hazard», soll im Ib. Jhdt. von den Herren von Haussonville zu Türkstein erbaut worden sein. Es bestand schon 1568. Im dreissigjährigen Krieg theilweise i zerstört; 1702 wurde an Stelle des alten Schlosses ein Hof i gebaut, erst 1785 das heutige Schloss ; der Hof ist 1730 neu erbaut worden. - 1719 belehnte Herzog Leopold von Loth-ringen den Baron de Coussey mit dem alten Schlosse du Hazard. Bei dem Hof Zufall Ruinen des alten Priorates Lörchingen (oder des alten Schlosses?). Neuere Ausgra-bungen haben auch Reste aus der La Tene- und römischen Zeit zu Tage gefördert, welche auf die Existenz eines schon vorrömischen Bauernhofes schliessen lassen, der in römischer Zeit wohl zu dem vicus Saravus gehörte. Zugmantel s. Zuckmantel. Zulochergraben s. Kannerbach 9. Z u m s. die Hauptnamen, z. B. Z u m Anker s. Anker, Zum. Zundelhütte, Hsr. (Gde. Hohwald, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 14 E. 2 Hsr. In der zweiten Hälfte des | l*.Jhdts. entstanden; Besitz der 27 Waldgenossen am Hohwald (s. d.). Zundelkopf, Fsths. (Gde. Hohwald, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 7 E. 1 Hs. In der zweiten Hälfte des 18. Jhdts entstanden. Zundelkopf, der am Osthang des Hochfeldes (s. d.) gegen Hohwald gelegene Staatswald. Zunzelsbuckel, Kopf ca. 460 m, zwischen dem obern, bei Urmatt in das Breuschthal mündenden Eimcrbächel-und dem Sulzbachthal. östl. Fsths. Kappelbronn, Gde. Lützel-hausen. Zur s. die Hauptnamen, z. B. Zur schönen Aussicht s. Schöne Aussicht, Zur. Zutzendorf, Df. (Ka. Buchsweiler [1790-1*02 Ka. Ingweiler], Kr. Zabern, U.-E) 677 E. 134 Hsr. (12 GRe.) - 195 m. -- AG. Buchsweiler (7,2); Bhf. Obermodern (2,4). - Zuzenheim 784, 858; Z u z e n d o r f 117*: ma. Z u t z e d o r f, (lothr.) Sutzedorf. - Im Gebiet der Gde. lag der verschw. O. Betbur. - Oeff. Fernsprechstelle (s. 14. Nov. 1901). Ortseinn. StEBez. Buchsweiler. Armr. (s. 18bb). Wasserltg. (Anlegungsjahr unbekannti. - Prot. Pfarrei Augsb. Konf. (s. 1538), seit 1852 zum Konsistorium Pfaffenhofen der Inspektion Buchsweiler gehörig. Die Katholiken gehören zur Pfarrei Uhrweiler (s. 1802, vorher zu Pfaffenhofeni. - 4 Steinbrüche. Getreidemühle. Altes Dorf; schon 784 und weiter 858 war die Abtei Weissenburg daselbst begütert. 1207 hatte auch das Spital von Hagenau Besitzungen in Z. Das Dorf war ursprünglich Lehen der Landgrafschaft, galt jedoch nach Auflösung derselben (1359) als Allod. Lehnsträger waren anfangs die Wasichenstein, seit 1350 die Fleckenstein. 1384, 1393 und 1394 wiederholt an die Lichtenberg, auch an die Müllenheim verpfändet, blieb Z. doch im Besitz der Fleckenstein und bildete mit Weitersweiler das sog. Schultheissenthum Weitersweiler (s. d.i. Nach Aussterben der Fleckenstein kam Z. als Allod an die Töchter des letzten des Geschlechts, resp. an deren Ehegatten, die Gayling van Altheim und die Joham von Mundolsheim. - Kirchlich gehörte Z. ursprünglich der Abtei Neuweiler (Bestätigung Papst Alexanders III. von 1178). 1538 wurde die Reformation in Z. eingeführt. Seitdem prot. Pfarrei, deren Patronatsrecht der Herrschaft zustand. Die Kirchenbücher gehen bis lb53 zurück. Die Katholiken gehörten zur Pfarrei Pfaffenhofen. - 1703 (Nov. 241 Gefecht bei Z. zwischen Franzosen und Oestcrreichern ; letztere wurden geschlagen und mussten Z. räumen. Gerne in de wald i Oberförsterei Buchsweiler), 56,1 ha. Zweckgraben s. Eichel 12. Zweibach, Waldbahnstation (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen. Kr. Saarburg, L.i. 1886 errichtet, aber erst 1893 in Betrieb genommen. Zweibach, Vereinigungspunkt des Alberschweiler Baches mit der Rothen Saar. Zweibächel s. Breusch 33. Zweibrücken, Grafschaft. Der Sitz der Grafschaft und diese selbst, bis auf einige Dörfer lagen ausserhalb des Reichslandes. Eine Linie der Grafen von Z. aber hatte grosse Besitzungen sowohl im Elsass als in Lothringen, welche hier zu erwähnen sind. Die Grafen von Z. gehörten zum Mannesstamme der Grafen von Saarbrücken. Von den Söhnen Simons I. von Saarbrücken (f um 1180) nahm der jüngere, Heinrich, den Namen Graf von Z. an. Seine Enkel Walram und Eberhard theilten 1295 und 1304 die Grafschaft Z., zu welcher damals auch Ortschaften zählten die später zu Bitsch gerechnet wurden, z. B. Brandellingen, Lem-berg (bei Enchenberg), Opperdingen (bei Rolbingen), Reder-chingen, Rimlingen und Urbach (b. Eppingen). Auch das Amt Leinberg scheint theilweise früher zum Zweibrücken'schen Besitze gehört zu haben, wie aus Beschreibungen der Landesoder Wildbann-Grenzen von 1150, 1170 und 119b zu entnehmen ist. Gemeinschaftlich blieb auch für beide Linien Z. das |