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Show Rombach - Ronnenburgerhof. 911 Gemeinde wald (Oberförsterei Rombach) 365,3 ha. (Mittelwald.) Alter Besitz der Gde. Abel.Ch., Rombas. Etymologie-histoire. (Mem. de l'Ac. de Metz 1887-88, S. 119-144.) Rombach, Kanton (Kr. Metz, L.\ Der Ka. R., 1795 bis 1802 (seit 1800 Arrondissement Briey), umfasste die Gden. Bronvaux, Joeuf, Malancourt, Montois-la-Montagne, Pierre-villcrs, Rombach,Roncourt, St.Privat-la-Montagne, von denen vorher die beiden letzten zum Ka. Jouaville, die übrigen zum Ka. Gross-Moyeuvre gehörten. 1802 kamen alle Gden. zum Ka. Briev. Rombach, Wlf., s. Mosel 22. Rombacher Hüttenwerke, Stahl- und Walzwerk (Gde. Stahlheim, Ka. u. Kr. Metz, L.). S. Rombach. R o m b a s s. Rombach, Df. Romecourt s. Römerhof, Hf. (Gde. Azoudange, Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.). Romeleven, unbek. O. (Gde. Maxstadt (?), Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). 875 als Annexe der Pfarrei Maxstadt (s. d.) aufgeführt. Romelstein, Fsths. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 6 E. 1 Hs. Hiess früher (bis 1888) Hermitage. Erbauungszeit unbekannt. Romelstein, B. mit zwei Gipfeln: der nördliche der Kleine R., 485 m, der südliche der Grosse R., 540 m, zwischen den Thälern der Rothen Saar und des Soldatenthal-baches, südl. Weiler Soldatenthal, Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen. A m Westhang des Grossen Romelsteines der Kelchfelsen (s. d.). Romersberg, Fsths. (Gde. Germingen, Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.). 1898 erbaut. Romersberg (auf MB. Römerberg), bewaldeter H., 230 m, am östl. Ufer des Linderweihers, östl. gegenüber Lindre-Basse (Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). Romersberg, Staatswald (Gde. Zemmingen, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). 426 ha. (Eiche, Buche, Esche, Hainbuche, Espe, Linde.) Keuper. Der Wald scheint früher ganz oder zum grösseren Theile zur herzoglichen Domäne Dieuze gehört zu haben. Rommelfingen, Df. (Ka. Finstingen [s. Dez. 1790, vorher Ka. BerthelmingenJ, Kr. Saarburg, L.). 529 E. 128 Hsr. (12 GRe.) - 230 m. - AG. Finstingen (2,4); Bhf. Finstingen (2,9). - Rundelfingen 1240: Rumerfingen 1418; Ru-mclfingen 1482. - Die Gde. umfasst den HO. R. (496 E. 125 Hsr.) und den AO. Freiwald; ferner den unbew. O. Wolfskapelle und den verschw. O. Herrfurt; ausserdem lag zwischen R. und Kirberg der verschw. Hf. Hirschberg. - StEBez. Finstingen. Wasserltg. (s. 1896). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Finstingen (s. 1802). Kirche des heil. Laurcntius (10. Aug.) 1760 gebaut, 1S47 vergrössert. R. gehörte zu der Herrschaft Finstingen-Bracken-kopf (s. d.). Die Herren von Finstingen hatten schon 1240 dort Lehen an ihre Vasallen vergeben. 1346 und 1418 wurde der Ort von der Herrschaft verpfändet und 1482 den Edeln von Castel zu Lehen gegeben. - R. war Pfarrei des ehemaligen Metzer Archipresbyterats Bockenheim und hatte 1607 Bärendorf als Filiale. Den Kirchensatz hatten die Herren von Finstingen. Kapelle zu Ehren der Schmerzhaften Mutter. - Angebliches Mcnhir zwischen den WTäldern von Brackenkopf und Schwanhals (Grenzstein?). Funde: Bronzener Armring, auf einer kleinen Anhöhe am Eingange des Dorfes mc-rowingische Grabfunde: Scramasaxen mit Gürtelschnallen, Sile-x, Halsbänder aus Bernstein und Glasfluss, ein Halsring und Halsreif aus Bronze, eine Eisenplatte mit Gold eingelegt, Ohrringe aus Silber und schöne Gefässe. [Barbier,] Anciennes sepultures decouvertes ä Mittelbronn et ä R. en mars 1867. (Journ. de la Soc. d'arch. lorr. XVI, 1867, S. 109-114.) Romur, M. (Gde. Donnelay, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.). 1 Hs. Zur Zeit nicht in Betrieb. Soll aus dem Mittelalter stammen und früher Raben- oder Ravcn mühle geheissen haben. Roncourt, Df. (Ka. Metz [1790 Ka. Jouaville, 1795 Ka. Rombach, 1802-70 Ka. Briey], Kr. Metz, L.). 229 E. 51 Hsr. (10 GRe.) - 330 m. - AG. Rombach (8,0); Bhf. Amanweiler (4,7). - Roncourt 1128; Raoncourt 1179; ma. Roncö. - Die Gde. umfasst den HO. R. (192 E. 44 Hsr.) und die AO. Bremsberg, Jaumont, Schacht Germania. - P. F. StEBez. Romhaeh. - Filiale der kath. Pfarrei St. Privat. Kapelle des hl. Georg (23. Apr.). - Ueber die Steinbrüche s. Jaumont. R. war Dorf der Bar'schen Propstei Briey (s. d.). 112s als alter Besitz des Metzer Domkapitels erwähnt, welcher noch 1179 bestätigt wurde. Ausserdem hatte die Abtei St. Martin bei Metz dort nicht genau bekannte Rechte. Ein Vogteilehen vergaben dort die von Apremont 1330 an einen Falquignon von R. Die Grafen von Bar, welche schon damals!?) dem Domkapitel im Besitze gefolgt waren, verpfändeten 1320 das Dorf an die Metzer Bürger De la Cour und le Hungre. 1456 waren die Gournaix, 1482 de Serrieres Herrer. in R. - R. wurde am 18. Aug. 1870 in der Schlacht von Gravelotte durch die 23. Infanterie Division Prinz Georg von Sachsen genommen. Der Feind zog sich in das Holz von Jaumont zurück. - R. war stets Annexe der Pfarrei St. Privat. Kapelle aus dem Jahre 1466, 1554 erneuert. (Gesch. Dkm.) Auf dem Kirchhofe ein Sammelgrab von 1870/71, ausserdem im Gebiete der Gde. noch 10 Kriegergräber. Ronde, La, Hs. (Gde. Devant-les-Ponts, Ka. u. Kr. Metz, L.i. Schon 1610 erwähnt, heute Bezeichnung einer Häusergruppe in Devant-les-Ponts selbst. Rondeaubach s. Mosel 13. Ronde-Tete, B„ im Grenzkamm bei Wildenstein s. Welsche Köpfe. Ronde-Gazon, Meierei (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, .Kr. Rappoltsweiler. O.-E.). 4 E. 1 Hs. - L e rond-gazon, 2 Hsr. 1762, Herrschaft Rappoltstein. Rond heid gen. Fsths. (Gde. Porcelette, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 3 E. 1 Hs. U m 18S1 erbaut. Rondheidgen, Staatswald (Gde. Kreuzwald, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 288 ha. Oberförsterei St. Avold. (Eiche, Buche, Hainbuche, Birke, Erle, Espe, Esche, Massholder, Spcierling, Eisbeere, Eberesche, Faulbaum, Kiefer, Weymouthskiefer, Fichte, Tanne, Lärche.) Vogesensandslein. Ein Stück des jetzt grösstentheils in Preussen gelegenen Warentwaldes, das zur Herrschaft Ueberherrn der Grafen von Nassau-Saarbrücken gehörte. Der Wald ist von Frankreich durch Grenzvertrag mit Nassau-Saarbrücken (16. Nov. 1770) erworben worden (s. Huf). Rondjeanfels, 980 m, am Südhang des Grossen Belchen, nördl. Hof Breffy, Gde. Altenbach, Ka. St. Amarin, Kr. Thann. Rondorf. Roencurth 1202; Ronddorf 1454; siehe Rondpre. (Gde. Metairies-St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i Rond Pertuis, le s. Rundkopf. Rondpre, Wir. (Gde. Metairies-St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 17 E. 7 Hsr. - Roencurth 1202; Ronddorf 1454; Le Rond-Pre 1756. - Dieser Weiler, auf der zerstörten Dorfstätte der schon 1202 urkundlich erwähnten Ortschaft Roencurth, Rondorf gebaut, war ; Besitz des Priorats St. Quirin (s. d.). In Rondorf bestand ehemals eine Kapelle, die dem Priorate damals mit dem Orte von Bischof Conrad Beyer von Boppart von Metz bestätigt wurde. R. wurde 1635 zerstört und verlassen, im 18. Jhdt. wieder aufgebaut. 1756 bestand R. aus drei Häusern und gehörte zur Pfarrei St Quirin. Rongueville s. Ancy a. d. Mosel iKa. Gorze, Kr. Metz, L.). Ronnenburgerhof, Hf., s. Kestlerhof (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.;. |