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Show 864 Rappoltsweiler Rathsamhausen. 1901.) K u b e . M , R. und das Carolabad. (Streif züge und Rastorte im Reichslande IV, Strassb. 1890.2.Aufl. 1892. Levrault, I. Guemar, Ober-Bergheim, Ribeauville et lc-ur* chäteaux. (Rev. d'Als. 1, 1853, S. 34-44. 65-76 Ders.. Gemar, Ober-bergheim, Rappoltsweiler und ihre Burgen. (Der Wanderer im Elsass 7, 1894/95, S. 106 ff. i Boll, L., Die Zukunft von R. Notizen und Erläuterungen in Bezug auf die Fremdenindustrie zu R. Colmar 1899. Piton, F., Promenade* en Alsace.Monographieshistoriques. Ribeauville et ses environs. Strasbourg [1856] Lillin, J„ Le chäteau de Ribeauville en 1793. Rev. d'Als. 1890, S. 523-533; 1891, S. 65-7*.) Fischer, P. K., Der Protestantismus und die prot. Kirche zu R. Eine Festschrift. Rappoltsw. 18%. B e u c h o t , J., Les origines de la concregation des Sceurs de la Providence de Ribeauville. Ri v. d'Als. 4e sene, 1, 1900, S. 484-502; 2, 1901, S. 49-62, 290- 313, 465-1' »1. Wingerath, H.H., Einige geschichtl. Bemerkungen über höheres Schulleben zu R. in diesem Jhdt Progr. Rappoltsw. 1878. B e c k e r , J., Herzog Friedrich von Zweibrücken, Herr von Rappoltstein, und die Geschichte der Fabriken zu Rappoltsweiler und Markirch. Rappoltsw. Kreisblatt 1895, 1". Jan. 26. Jan., 2. Febr. Weisgerber, H., La Corporation des chirurgiens-barbiers de Ribeauville" 1680-1791. Mitth. der Ges. für Erh. der gesch. Dkm. im Elsass. 2. F. 20, 1899, S. 1-66.) Vgl. auch Gazette medicale de Strasb. '.'.., 1897, Nr. 2. Dietrich, J. J.. Lc poele des seigneurs ä Ribeauville. Rev. J A N . 1861, S. 233-:-' Goutzwiller, Ch., Les vases de Ribeauville. Rev. d'Als. 1*72. S. 76-89, 250-262.) Kahl, A., Forste schichtliche Skizzen aus den Stadt- und Gemeinde-Waldungen von Rap-p.' lt weiler und Reichenweier. Strassburg 1894. (Beiträge zur Landes- und Volkskunde von Elsass-Lothringen. H, 19. [Faller, Leon], Das Feuerlösch- und Rettungswesen in der Stadt Rappoltsweiler. Rappoltsweiler 1892. Vgl. auch die Litteratur zu dem Art. Rappoltstein, Burgen und Herrschalt. Rappoltsweiler, Amt. Das rappoltsleinischc Amt Rappoltsweiler umfasste gegen Ende des 17. Jhdts.: 1. Die Stadt Rappoltsweiler mit dem Residenzschlosse (unterhalb der drei zerfallenen Schlösser: Hohrappoltstein, St. Ulrich und Girsberg), dazu die Glashütte Vordere Glashütte) und die Meierei Schluck. -Baseler Stiftslehen bis auf Girsberg. 2. Das Dorf Thannenkirch. Ursprünglich war es freies Eigen der Edeln von Rathsamhausen; die Rappoltsteiner erwarben dasselbe theils durch Kauf 1 17<i und 1493), theils durch Auftragung 1520). Rappoltsweiler, Kanton (Kreis gl. N., O.-E.). Umfasst die Gden.: Bergheim, Gemar, Hunaweier, Illhäusern, Rappoltsweiler, Rodern, Rohrschweier, St. Pilt, Thannenkirch und enthält auf 116,4100 qkm 2396 bewohnte Häuser ! etc. mit 14393 Einwohnern. Der Ka. R. (1790-0.5 zum Distrikt, 1800-1870 zum Arrondissement Colmar gehörig) umfasste 1790 nur die Gden. Oberbergheim, Rappoltsweiler, Rodern, Rohrschweier, St. Pilt und Thannenkirch. 1802 kamen noch Gemar, Hunaweier und Illhäusern aus dem früheren Ka. , Reichenweier hinzu. Straub, A., Statistique monumentale des cantons de Kaisersberg et de Ribeauville. (Bull, de la Soc. p. la cons. ; des mon. hist. d'Als. III, 1858-60, 2. S. 99-12'.. Rappoltsweiler, Kreis (O.-E.). Umfasst die Ka. Kaysersberg, Markirch, Rappoltsweiler, Schnierlach mit zusammen 32 Gden. und enthält auf 459,1138 q k m '»531 bewohnte Häuser etc. mit 60586 Einwohnern. Gebildet den o. Febr. 1871 als Unterpräfektur; Kreis durch Gesetz vom 30. Dez. 1871. Saile, F. X., Wandkarte des Kreises R. 1 : 40000. Gebweiler, Boltze 1876-77. Rappoltsweiler, Reichstagswahlkrcis, umfasst nach Beschluss des Bundesrathes (Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 1. Dez. 1873) den Kr. R. - Wahlergebnisse : Abu. gl b. Stimmzettel. u'o 75,0 51,4 o4,3 44,3 49,7 77,1 46,9 65,3 Davon f. d. Gewählten» n 56,4 47.1 42,0 41,8 45,9 63,7 42.7 44,5 Gewählt Simonis. ders. ders. ders. ders. ders. ders. ders. Jahr 1874 1*77 1*7* 1881 1884 1887 1890 1893 Eingeschr Wähler 13581 13170 12567 12307 12i Un 12422 12 5..7 12 7*" Rappoltsweiler Höhe, Sattel, s. Markircher Höhe. Rappoltsweilerwald, Staatswald (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E. i. 757 ha. Oberförsterei Rappoltsweiler. Forsthäuser : Lützelbach, Baumschule und Mittelberg. 1 Sagemühle bei Baumschule, 1881 abgetreten. (Tanne, Eiche, Kiefer, Kastanie.) Jagd verwaltet. Granit und Vogesensandstein. Strasse Rappoltsweiler-Markirch. Ruinen Rappoltstein, Ul-richsburg, Girsberg, Dusenbachkapelle. Domanialwald der Herrschaft Rappoltsweiler (s. d.), 1793 vom Staate eingezogen. 1782 stellte die Bürgerschaft ihre Forderungen über Weide- und Holzrechte. Diese Forderungen wurden nur zum geringen Theil befriedigt. 1789 versprach Prinz Max von Zweihrücken die Einwohner bei ihren alten Rechten zu erhalten. 1790 legte Prinz Max Verwahrung dagegen ein, das~ die Stadt sich die Verwaltung über den Wald an-masse und verweigerte die 17*9 zugestandenen Windfälle. Die Stadt liess die herrschaftlichen Förster neu vereidigen, wogegen die Herrschaft Verwahrung einlegte. In Folge dieses Streites beanspruchte das Direktorium zu Colmar 1793 den Wald als Staatsgut. 1792 ernannte die Stadt 4 neue Förster und verbot Holz zu hauen und abzufahren ohne ihre Genehmigung. 1798 wurde die Abschätzung zum Zweck der Ablösung der Rechte der Stadt begonnen und am 20. April 1*12 beendigt. Die Stadt erhielt 883 ha, der Staat 759 ha; Unheil des Tribunals zu Colmar vom 9. Juni 1812. Raptin, verschw. Hf. «Gde. Richeval. Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L. . Ehemalige Mühle der Herrschaft Rixingen, Anfang des 18. Jhdts. entstanden, mit Ibigny (s. d.i 172') an Rixingen verkauft. Die Mühle brannte 1S70 nieder; 1892 wurden durch den Blitz auch die übrigen Gebäude vernichtet S. Ibigny.) Raspichbach - Mosel 2S. Raspiller, Sgm. Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i. 1 Hs. Besteht seit Ende der 50er Jahre des 19. Jhdts. Rathsamhausen, Wir., s. Nieder-, Oberrathsam-hausen. Rathsamhausen, Burgruine (Gde. Ottrott, Ka. Rosheini, Kr. Molsheim, U.-E.). (500 m). Eins der beiden sogen. Ottrotter Schlösser». Vergl. Lützelburg. Die Burg, früher Hin ter-L ü tzclburg genannt, vermuthlich ursprünglich wie Vorder-Lützelburg Reichslehen, in der Folge pfalzgräfliches Lehen, erscheint zuerst zu Anfang des 15. Jhdts als von den Hohenstein den Rathsamhausen-Ehnweier verpfändet, 1424 wieder eingelöst. Von den Hohenstein kam die Burg 1477 an die Müllenheim, endlich 1561 an die Rathsamhausen, deren Namen sie jetzt trägt. 1521 neu aufgebaut, Anfang des 17. Jhdts. noch bewohnt. Zerstört wahrscheinlich im 30jährigen Krieg.. Ueber das Geschlecht der Rathsamhausen s. Niederrathsamhausen. Levrault, L., Les chäteaux de Lutzelbourg-Rathsam-hausen. 'Bull, de la Soc. p. la cons. des mon. hist. d'Als. 1S56/57, S. 91-99.) Lützelburg und Rathsamhausen. (Der Wanderer im Elsass 7, 18°4/95, S. 99, 105.) Rathsamhausen, Fsths. (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E,,. 11 E. 3 Hsr. U m 1850 entstanden. S. Rathsamhausen, Burgruine. Rathsamhausen, verschw. Hf. (Gde. Püttlingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.i. Ratzenhuse 1409; Rait- |