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Show Sondernacher Fecht - Sozietätsweiher. 1043 Die Kirche von S., eine Filiale von Mühlbach, wurde 1500 errichtet und geweiht. Gemeinde wald (Oberförsterei Münster) 731.3 ha. (Tannen-, Fichten- und Buchenhochwald. Eiche und Kiefer auf ca. 62 ha.) Im Besitz der Gde. seit 1846 (früher ungetheilt mit den Gden. Münster, Stossweier, Breitenbach, Luttenbach, Mühlbach, Metzeral, Hohrod, Eschbach und Sulzern [s. Münster]. Sondernacher Fecht s. Fecht 7. Sondersdorf, Df. (Ka. Pfirt [s. 1790], Kr. Altkirch, O.-E.). 351 E. 88 Hsr. (10 GRe.) - 510 m. - AG. Pfirt (3,0); Bhf. Pfirt (4,2). - Sundroltestorf 1146 : ma. Sungersch-d'rf. - Die Gde. umfasst den HO. S. (327 E. 83 Hsr.) und die AO. Altesäge, Hippolskirch, Neuesäge; ferner den verschw. O. Schönenberg. - StEBez. Pfirt I. Wasserltg (s. 1885). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Pfirt (1802). Schutzheiliger der hl. Martin von Tours (11. Nov.) Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. S. gehörte zu dem Meierthume Wolschweiler der Herrschaft Pfirt. Begütert war die Abtei Lützel seit 1146. 1251, bei einem Tausche, gab der Bischof von Basel ein Viertel des Zehnten an das Domkapitel. Kirchlich gehörte S. bis 1801 zum Landkapitel Eisgau; die Kirche galt als Filiale der Kapelle von Hippolskirch (s. d.). Den Kirchensatz halte der Prior von Feldbach, 1621 ging er an die Jesuiten von Ensisheim über, 1773 nach Aufhebung des Ordens an das College royal zu Colmar. - Kirchthurm aus dem 13. Jhdt. Gemeinde wald (Oberförsterei Pfirt) 334,4 ha. (Tannen und Buchen). Im Besitz der Gde. seit 1760, der grösste Theil früher ungetheiltes Eigenthum von 17 Gemeinden und der Grafschaft Pfirt (s. Alt-Pfirt). Die Distrikte 1, 2, 26 und 27 sind 1850-60 angekauft worden. Sonnenbächel s. Giessen 9. Sonnenberg, Hs. (Gde. Walschcid, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 7 E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt. Sonnenberg, Lungenheilstätte (Gde. u. Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E.). Errichtet vom Bezirk U.-E.; 1902 eröffnet. Sonnenberg, ein Schloss der Gde. Carspach (Ka. u. Kr. Altkirchi, in dem sich seit 1894 eine Knelpp'sche Heilanstalt befindet. Sonnenberg, H., 300 m, südwestl. Rixheim, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen. Sonnenberg, Südhang gegen das Münsterthal, westl. von Weier im Thal. Daselbst die Wallf ahrtska p e lle zum heiligen Kreuze, 481,2 m. Ueber die Erbauung derselben durch «den Alten vom Berge» s. Stöber, Elsass. Sagen, Neue Ausg. I, S. 88 u. 141. Sonnenberg bei Walbach s. Luchsberg. Sonnenberg, im hinteren Breuschthal, s. Solamont. Sonnenberg, H., 249 m, nördl. Rangen, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern. Sonnenberg, 385 m, südl. über Siersthal, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd. Sonnenköpfle hei Sulzmatt s. Zinnenköpfle. Sonnenhof, Hf. (Gde. Dalem, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 1<» E. 1 Hs. U m 1750 erbaut. Sonnenmühle, M. (Gde. Hargarten, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.i. 8 E. 3 Hsr. Soll sehr alt sein; Erbauungszeit unbekannt. Sophie, Glashütte, s.Neue Glashütte (Glashütte Sophie). Soppe-le-Bas, -le-Haut s. Nieder-, Obersulzbach (Ka. Masmünster). Soppendorf, Name des nordöstl. Theiles der Gde. Breitenbach (Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Soppendorfer Bach s. Giessen 7. Sorbey, Df. (Ka. Pange [17O0 Ka. Anserweiler, 1795 bis 1802 Ka. Remilly], Kr. Metz, L.). 216 E. 69 Hsr. (10 GRe.) - 230 m. - AG. Remilly (7,4); Bhf. Courcelles a. d. Nied (2,4). - Sorbeiacum 1178; Sorbeirs 1181. - Die Gde. umfasst den HO. S. (204 E. 67 Hsr.) und den AO. Poncillon. - StEBez. Remilly. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pange (s. 1804). Kirche des hl. Albanus (22.Juni). Filiale: Alben. - Geschäfts-sprachc französisch. S. war Dorf des Pays Messin (Saulnois). Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und Sitz einer dazu gehörigen Grundherrschaft mit festem Haus, 1680 «La Grillonicre» genannt (s. d). Die Herrschaft war Besitz der Abtei St. Vincenz in Metz bis zur Revolution. Die Grundherrschaft mit Schloss war altes Vogtgut. 1263 waren dort die Johanniter von Metz (Schenkung) begütert. Ein Banntheil, genannt Gris Tocq, war 1681 Besitz der Abtei St. Vincenz in Metz. - S. war bis 1804 Pfarrei des Archipr. Noisseville. Den Kirchensatz hatte die Abtei St. Vincenz. - In S. wurden bei Anlegung einer Strasse die Spuren einer sehr umfangreichen römischen Villa, mit zahlreichen Resten dieser Zeit entdeckt; besonders ist eine Elfenbeinstatuette zu erwähnen. Die alte, 1896 abgetragene, Kirche war ein interessanter einschiffiger gothischer Bau mit romanischem Thurm. [Simon, Victor,] Notice sur une villa decouverte prfes de S., en 1836. (Revue d'Austrasie, N. S. 3, 1841, S. 17-32.) Sorbey, W e i h e r von, (Gde. Sorbey, Ka. Pange, Kr. Metz, L.i. Karpfenfischerei. 19,29 ha. Sorbeybach s. Franz. Nied 15. Sorezbach s. Breusch 8. Sotzeling, Df. (Ka. [1790-1802 Ka. Conthil] u. Kr. Chäteau-Salins, L.). 98 E. 27 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - AG. Chäteau-Salins (13,4); HSt. Hampont (6,7). - Sileinago 882; Sutsolingas 965; Zuzelinga in comitatu Dex-troch 966; Sotzelingen 1251; Susseldange 1403; Sou-celange 1416, 1425; Zuccelenges 1420. - Die Gde. umfasst den HO. S. (84 E. 25 Hsr.) und die AO. Brebecke und Mühle. - StEBez. Chäteau-Salins. Wasserltg. (s. 1869). - Annexe der kath. Hilfspfarrei Dürkastel. - Geschäftssprache franz. Das Dorf S. war zwischen der Herrschaft Mörchingen und der Probstei Dieuze getheilt. Letzterer Theil, der von Lothringen zu Lehen vergeben war, stand wohl im Zusammenhange mit dem dortigen Besitz der Abteien St. Denis, Vergaville, Bouxieres und des Priorats Amance oder Insmingen. Des andern Theiles, Herrschaft Mörchingen, die dort schon 882 begütert war, bemächtigten sich später die Grafen von Bar-Mörsberg. 782 hatte St. Denis durch Tausch mit der Abtei St. Pierre in Metz dort Güter erworben. Nach der (gefälschten?) Stiftungsurkunde vom Jahre 966 soll die Abtei Vergaville dort bedeutenden Besitz erhalten haben. Sie erwarb im 14. Jhdt. die Vogtei-Rechte dazu, so dass sie eine Hochgerichtsherrschaft dort besass, die von Lothringen später eingezogen und mit Dieuze vereinigt wurde. Die Abtei Bouxieres war dort 965 begütert geworden, Amance 1102 durch Graf Theoderich von Bar. - Wie und wann die Grafen von Salm den anderen Theil erwarben, ist nicht bekannt. 1416 und 1425 verpfändete Graf Johann von Salm dem Heinrich Haze zu Dürkastel seinen Besitz in Soucelange, 1420 überliess demselben Graf Heinrich von Blämont die Hälfte der Dörfer Reich, Zuccelenges und Hampont. - Von jeher Annexe der Hilfspfarrei Dürkastel. - Neolithischer Feuersteinbeilfund. Gallo-römische Reste. Germanische Gräber. Münzfund aus dem 12. Jhdt., über 3600 Stück. Souchesweiher (Etang des souches) im Saargebiet (261 m über dem Meere), 2 km nordöstl. Rodt und 4 km östl. Freiburg - 15,28 ha. Karpfen-Fischerei. Wird alle 3 Jahre abgelassen und bebaut. Abfluss s. Stockweiher 4. Sozietätsweiher im Douhsgebiet. 2 km südwestl. St. Ulrich - 1,05 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfluss zum Lutterbach s. Rhein-Rhonekanal 2. Wurde in der Revolutionszeit mit dem angrenzenden Walde als Xationaleigenthum erklärt und an 25 Thcilnehmer verkauft, die den Wald unter sich |