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Show St. Lorenz - St. Margareth. 973 Tinscau, de, Vie de St. Livier martvr. Metz 1886. R am her vi 11 ers. A. de, Les actes admirables du bien-heureux martvr St. Livier, gentilhomme d'Austrasie et les mirades fais en la fontaine dudit martvr, \ oisine de l'abbaye de Salival pres Vic en l'annee 1623. Vic 1624. St. Lorenz, Staatswald (Gde. Zemmingen, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). 155 ha. Obcrförsterei Albesdorf. (Eiche, Rothbuche, Hainbuche, Esche, Espe, Birke, Erle, Ahorn, Linde, Ulme, Apfel-, Birn- u. Kirschbaum, Eisbeere. Vogelbeere, Weide, Kiefer, Fichte ) Muschelkalk, Keuper. Soll früher Besitz der Abtei Vergaville gewesen sein. St. Louis s. auch Münzthal-St. Louis. St. Louis, Df. (Ka. Pfalzburg [17O0-l*n2 Ka. Xicder-weiler], Kr. Saarburg, L.). 901 E. 174 Usr. (12GRe.) - 360 m. - AG. Pfalzburg (11,8); Bhf. Arzweiler (4,7). - 1793-1*14 amtlich Heyersberg genannt. - Die Gde. umfasst den HO. St. L. (808 E. 158 Hsr i und die AO. Geisenbergerhof, Henningerhof, Hofmühle, Hoheyerstein, Nudelhof, Rappermühle (Krepfermühle;, Sparsbrod (die AO. Henningerhof und Nudelhof wurden früher unter dem Namen Heyersberg zusammengefasst); ferner die verschw. O. Farbach, Hei-gerst, Heyersthai, Langmatt, Münsterhütte, Roth. - Bhf. Arzweiler (s. 1878). StEBez. Saarburg II. - Kath Hilfspfarrei des Archipr. Pfalzburg (s. 1802, vorher zur Pfarrei Arzweiler gehörig). Kirche des hl. Ludwig 25 Aug.i Die Protestanten gehören zur Pfarrei Pfalzburg. - 2 Sandsteinbrüche (73 Arb. i. Eiscnschleiferci von Goldenberg & Co. lin Zornhof b. Zabern), 1860 in der «Hofmühle» (s. d.) errichtet (27 Arb. i. Hausindustrie: Häkelarbeit (Perlstickerei) für eine Firma in Cöln. St. L. gehörte zu dem Fürstenthume Lixheim (s. d.i, 1b29 auf einer Rodung von 1700 Arpents Wald in dem herrschaftl. Forste Rodenkirstein, nahe den verschw. O. Heigerst is. d.) und Roth (s. d ), durch Patent-Brief des Fürsten Ludwig von Lothringen-Guise gegründet und nach ihm benannt. Die ersten Ansiedler kamen aus den im Ib. Jhdt. gegr. lothr. Kolonien bei Busendorf und Villers- Bettnach. lo34 zerstört, erhob sich der Ort erst nach 1705 wieder. -• Im 18. Jhdt. Annexe der Pfarrei Arzweiler. St. Louis, Fsths. (Gde. St. Louis, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L. i. Ehem. Bezeichnung des Forsthauses Hoheyerstein (s. d.i. St. Louis, Hfe. (Gde. Bischdorf, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L i. 19 E. 2 Hsr. 1818 auf einer Rodung im Bischwalde erbaut. Der eine der beiden Höfe wird ortsüblich Mazagran genannt (s. d.). St. Louis, Hf. (Gde. Ibigny, Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L... 7 E. 1 Hs. Soll schon Anfang des 18. Jhdts. bestanden haben. Bis 1888 Ziegelei. St. Louis, Hf. und Blechhammer (Gde. Spittel, Ka. St. Avold, Kr. Forbach L.). Früher bes. AO., zählt jetzt zur ESt. Spittel. St. Louis, verschw. Kap. (Gde. Morville, Ka. und Kr. Chäteau-Salins, L.). Ehem. Kapelle mit Einsiedlerhaus in der Nähe der Abtei Salival. Sie wurde 1793 als Nationalgut verkauft, dann abgebrochen. St. Louis, Staatswald (Gde. Lemberg, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. 1030 ha. Oberförsterei Lemberg. (Rothbuche, Eiche, Weissbuche, Erle, Esche, Ahorn, Rüster, Espe. Birke, Pyramidenpappel. Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche.) Vogesensandstein. War Domäne der Herrschaft Bitsch. Der Wald war durch Staatsrathsbeschluss vom 17. Febr. 1767 der Glashütte Münzthal - St. Louis zur theilweisen Ausbeutung überlassen worden (s. d.). Die Holzrechte sind mit den übrigen ehem. Domänen als Nationalgut verkauft worden. Durch Urtheile des Appellhofes zu Metz vom 14. März 1861 und 25. März 1862 sind die Holzrechte der Glashütte durch Kantonirung (.830 ha) abgelöst worden. St. Louisbach s. Spiegelbach 2. St. Ludan, Kap. und Hf. (Gde. Hipsheim, Ka. und Kr. Erstein, U.-E.). 5 E. 3 Hsr. In St. L. befand sich früher die Pfarrkirche von Hipsheim, die sogen. Scher kirche, die 1632 von den Schweden zerstört wurde. Heute Kapelle St. L. Wallfahrtsort mit den Reliquien des hl. Ludan, eines Schotten, der bei Nordhausen 1202 starb (s. Hipsheim).-Die Konsularstrasse von Basel-Augst nach Strassburg zog hier vorbei. Romanischer Thurm, hübsche Renaissancegeräthe. St. Ludwig, Df. Ka. Hüningen |s. 1790], Kr. Mülhausen, O.-E). 3022 E. (Sterbf. 23,1, leb. Geb. 40,9 auf 1000 . 20:' Hsr. (21 G R e . Serv-Kl IV. - L'54 m. - AG. Hüningen (1,9); Bhf. St. L. (0,2). - St. Louis lo*4-1793 und 1814-71; 1703-1*14 (amtl.) Bourg libre oder Fr ei bürg; s. 1871 St. Ludwig; volksth. Bourg libre. - Die Gde. umf. den HO. St. L. (2937 E 282 Hsr. und die AO. Kleine lange Matten und Michelfelden. - P. I. Kl. T. Bhf. (s. 1840 . Ortslernsprecheinrichtung. Kantonal-Polizeikommissar für die Ka. Landser und Hüningen. Gerichtsvollz. Gendarmeriestation. Obergrenzktr. Hauptzollamt. Steuerkommissar. StEBez. für die Gden. Burgfelden, Häsingen, Hegenheim, Hüningen, Neudorf. Rosenau u. St. Ludwig. Gde.-Fassaichungs-amt. Höhere Töchterschule der Schwestern der Ewigen Anbetung aus Baronsweiler (s. 1884 . 2 Kantonalärzte. Apoth. Armr. (s. 12. März 1847). Sparkasse (s. 1890L Schlachths. (s. 1891i. Wasserltg. 's. 1899). Verbds.-Fw. (s. 1844, 3 Spr.'. Krgv. (s. 8, Mai 1875). Turnv. (s. 1888). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hüningen (s. 1827, vorher Filiale von Neudorfi. - Schutzhl. hl. Ludwig (25. Aug.'. Ref. Pfarrei des Konsist. Mülhausen (s. 1885; Gottesdienst fand schon s. 1*32 statt; die prot. Kirche ist 1*83 erbaut worden. Sprengel : St. L.. Burgfelden, Hüningen und Diaspora im Ka. Hüningen i. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. Lager der Cementfabrik Friedr. Stammler; Büchsen-macherei und Waffenhandlung <L. Wirz), Niederlage des Hauptgeschäftes in Basel. 4 Seidenbandwebereien: Vischer & Cie., s. 1873, 200 Stühle, 550 Arbeiter, 120 Dampfpferdekr.; , Gebr. Sarasin, s. 1884, 200 Stühle, 580 Arbeiter, 240 Pferde-kräfte; Gesellschaft für Bandfabrikation (früher v. d. Mühll & Cie), s. 1888, 180 Stühle. 400 Arbeiter, 110 Pferdekr.; Linder & Cie.. s. 1892. 100 Stühle, 400 Arbeiter, 110 Pferdekr. Reklamebandfabrik Amann & Cie., 14 Arbeiter, Gasmotor Appretur j für Seidenband A. Clarel, 8 Arbeiter. Cigarrenfabrik Thicrry & Cie, s. 189b in St. L., vorher in Hüningen, 75 Arbeiter, 1 20 Dampfpfcrdckräfle, Jahresproduktion ca. 5000000 Cigarren. Cigarrenfabrik Vollmer im Bau begr.). Färberei, Bleicherei und chemische Wäscherei von Haberthür. Fabrik chemischer Briquettes Karl Gcldner; Biscuitfabrik von Buss\ \- Cie. aus Vevey; Schaumweinkellerei Blankenhorn & Cie. Farbenreibanstalt Levv-Finger. Bettfedernreinigungsanstalt. Brauerei. Kartonagenfabrik". 2 kl. Buchdruckereien. 2 kl. Taschenuhrenfabriken Tabackextraktfabrik. Kl.mechanische Werkstätte. Papierwaarenfabrik 5 Bauhöfe. - A m 4. Dienstage des März und Septembers und am 1. Dienstage des Novembers, sowie im Juni am Dienstag vor dem Johannistage Kram- und Viehmarkt. - Elektr. Bahn bis zur Schweizer Grenze(s.18. Juli 1000).- Ztg.: Oberelsässischer Volksfreund, 3 mal wöchentl. Gegr. Ib84-1687 von einem Theil der Einwohner des zerstörten Dorfes Hüningen; anfangs Wir. und zur Gde. Neudorf gehörig, seit 1795 selbständige Gde., nachdem es in der Revolution den Namen Bourg libre erhalten, den es jedoch nur bis 1814 führte. Von 1687 bis 1704 hatte Kloster Ott-marsheim durch Schenkung Ludwigs XIV. die Herrschafts-rechie in St. L., von 1704 bis zur Revolution die Herrschaft Landser. - Kirchl. war St. L. Filiale der Pfarrei Neudorf. St. Lüdlin s. Xatzweiler. St. Marcel, Ban, s. Luppy (Ka. Pange, Kr. Metz, L). St. Margareth, Wir. iGde. Monneren [s. 1871], Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 140 E. 35 Hsr. Vor 1810 selbständig und 1790-1802 z. Ka. Inglingen, dann z. Ka. |