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Show 902 Roche du Priore - Rodemachcrn. Roche du Priore, 568,3 m. Felsgipfel auf dem link. Ufer der rothen .Saar, südsildwestl. der Sägmühle Gros- Sapin. Roche du Tannet, B. s. Tanneckfelsen. Rochelle, La, unbewaldeter Kopf, 512,1 m, nordöstl. Saulxures, am link. Ufer des obern Breuschthales. Rocher du Cordonnier, Felsen am Nordhang des Tännchels, unterhalb des Deutschen Hochfelsens. Rocher des Fees auf dem Voyemont (Tannbuckel) im obern Breuschthal auf der deutsch-franz. Grenze: zugänglich gemacht; Aussicht. Rocher du Gazon-de-Faing s. Taubenklangkopf. Rocher de la Source bei der Schlucht s. Quellenfelsen, Rochers, Hsr. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler. O.-E.). 10 E. 2 Hsr. A Reuchaix, Hausund Mühle (am Schwarzbach) 1651, 1654; A Reuchair 1660 «Au dessus de Paris oder <Roches» gehört zur Hilfspfarrei Pairis (s. Pairis). Herrschaft Rappoltstein. Rochers-des-Autels, Felswand, 326 m, nordöstl. Gorze, Landkr. Metz. Rochers de la Phraze, steiniger Höhenzug, 309 m, mit nach Osten schroff abfallenden, wilden Felswänden, am linken Moselufer, nördl. Noveant, Ldkr. Metz. Roches, Hs. (Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Früher selbständiger AO., zählt jetzt zum AO. Bambois ders. Gde. - La Roche (Wohnstätte) 1656. Herrschaft Rappoltstein. Roches-de-Faye, Les, eigenthümlich gestaltete Felsen am Westhang des Grosskopfes, franz.Grand-Haut, bei Deutsch-Rumbach, Ka. Markirch. S. Bleicher et Faudel, Materiaux IV, 172 mit Abbild. Rochethalbächel, s. Breusch 21. Rochette, Wir. (Gde. Zell, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 113 E. 21 Hsr. A la Rochatte 1652, Ackerland; «A la Rochette» 1668 La Rouchotte 1760. Der Weiler soll etwa um 1790 entstanden sein. Rochonvillers s. Ru\weiler. Rochure, Wir. (Gde. Zell, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 20 E. 3 Hsr. «La Rochure, Ackerland, 1721. Der Weiler entstand ungefähr 1790. Rockenberg oder Roggenberg, H., 379,1 m TP, bei (südöstl) Altkirch, [an dem Rocken . . . vff dem Rocki . . . vff den Rockiweg 1498; vff dem Rogken 1507; auf dem Rocken . . . unten am Rocke . . . ein-seits der Rockenberg 1783]. Rockenberg, 460 m, südwestlicher Ausläufer des Gross-Wintersberges gegen das Thal des Falkenstein-baches, nördl. über Wir. Breitenwasen, Gde. Oberbronn, Ka. Niederbronn. Rockenthalbach s. Falkensteinerbach 7. Rodalben, Df. (Ka. Albesdorf [1790-1802 Ka. Conthil], Kr. Chäteau-Salins, L.). 356 E. 85 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - AG. Albesdorf (17,6); Hp. Rodalben-Bermeringen (1,3).- Rodinai?) 12. Jhdt., Rode, Rodalbe 1455; Rodalbe 1869. Die Gde. umfasst den HO. R. (318 E. 80 Hsr.) und die AO. Allewald und Ste. Susanne. Hp. Rodalben-Bermeringen (s. 1877). StEBez. Bensdorf. Armr. (s. 14. Mai 1829). Verbds- Fw. (s. 1881, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Albesdorf (s. 1802). Kirche des hl. Nikolaus (6. Dez.). R. gehörte zur Herrschaft Mörchingen. Es ist fast anzunehmen, dass der 1594 als Lehen der Kastellanei Mörsberg erwähnte Ort Rode Rodalben sei (s. Rode bei Mörchingen). 1455 wurde Rodalbc mit Dorf Reich (s. d.) verpfändet.- In einem Verzeichniss der Abtei Mettlach aus dem 12 Jhdt. wird ein Rodina zwischen den Besitzungen der Abtei in Vahl und Tincry aufgeführt, das wohl das heutige Rodalben sein könnte. Die Abtei hatte dort 12 Hüben. - R. war ursprünglich Filiale der Pfarrei Liedersingen und wurde 1731 zur selbständigen Pfarrei des Archipr. Mörchingen erhoben. Der Kirchensalz wie für Liedersingen. Auf dem Kirchhofe Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes; um 1829 erbaut. Die Kirche ist modern, aber mit romanischem Rund-thurm des 11. Jhdts. (?) Gemeindewald (Oberförsterei Albesdorf) 42,1 ha. Rode, Wir. (Gde. Mörchingen [s. 1810], Ka. Gross-i tänehen. Kr. Forbach, L.). 43 E. 12 Hsr. - Roden 1429. - Vor 1810 selbständig und seit 1790 zum Ka. Mörchingen, seit 1802 zum Ka. Grosstänchen gehörig. - Kapelle der hl. Barbara, - Gehörte zu der Herrschaft Mörchingen (s. d.). Rode ist schon 1345 im Freiheitsbrief der Stadt erwähnt und als Vorort derselben bezeichnet, (s. Rakringen). Rodekele, verschw. M. (Gde. Hellimer. Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L). War 1263 Besitz der Herren von Bechy, die es damals der Abtei Longeville überliessen. Rodemachern, Df. (Ka. Kattenhofen [1790-1802 KHO.], Kr. Diedenhofen-Ost. L.). 711 E. 20.5 Hsr. (12 GRe.) - 180 m. - AG. Diedenhofen (16,0); Hp. Mallingen (8,9). - Rodennacere 893 ; R o d e m a h k e r n 91.5 ; Rodemachera 1161; Rodemack 1869.- Die Gde. umfasst den HO. R. (497 E. 154 Hsr.) und die AO. Diedrichshof, Esingen (s. 1811, vorher selbständig), Faulbach (s. 1811, vorher selbständig), Simmingen (s. 1811, vorher selbständig), (der frühere AO. Obermühle zählt jetzt zum HO.); ferner den unbew. 0. Untermühle und die verschw. O. Grossdorf (?) Meyer-, Wilverthof, Zederswald (?;. - P. T. S. 1894 Gerichtstage. Gendarmeriestation. Legitimationsscheinstelle. Ortseinn. StEBez. für die Gden. Beiern, Berg, Breisdorf, Bust, Ewringen, Fixein, Gauwies, Hagen, Mondorf, Nieder-Rent-gen, Püttlingen, Rodemachern, Rüttgen, Suftgen. Kantonalarzt. Apotheke. Fw. 's. 1881, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Kattenhofen (s. 1*04). Kirche des hl. Nikolaus (6. Dez.). Kapelle Maria-Hilf (24. Mai). (Die AO. Faulbach und Simmingen gehören jedoch zur Pfarrei Fixem). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Kleine Gerberei. War Df. der Herrschaft Rodemachern (s. d.) und Sitz derselben. - 893 war die Abtei Prüm schon im Orte begütert. Er soll angeblich 880 durch Ludwig den Deutschen an Kloster Fulda geschenkt und 907 durch Tausch an die Abtei Echternach gekommen sein. 16. Januar 915 bestätigte aber König Karl der Einfältige die Schenkung des Grafen Reginarius | von Lothringen) von Besitz in Berg supra fluvium Moseila und Rodemachern sammt ihren Kirchen und allem Zubehör an Echternach. 1161 wurde dieser Besitz noch durch Papst Viktor IV. bestätigt. Mit sechs anderen Dörfern der Herrschaft wurde 1429 Rodemachern von den Metzern geplündert und verbrannt, 1480 eingenommen und entfestigt. - R. war vor 1S04 Pfarrei des ehem. Archipr. Diedenhofen, zu der auch Dodenhofen (Gde. Rüttgen) gehörte. Kirche schon 1143 eingeweiht, 1783 umgebaut. Den Kirchensatz hatte die Abtei Echternach. - Aus römischer Zeit ist in R. nie etwas bedeutendes gefunden worden; es scheint demnach sehr unwahrscheinlich, dass hier, wie oft behauptet, eine römische Militärstation gestanden habe. Von der Burg des 12. Jhdts. hat sich nichts erhalten. Die gegenwärtigen, noch übrigen, sehr bedeutenden Ruinen dürften im Allgemeinen nicht höher als um die Mitte des 16. Jhdts. hinaufreichen. Von den Ortsbefestigungen haben sich die Ringmauern in ziemlich gutem Zustande und ein von zwei Thürmen flankirter Thorweg erhalten. 1737 wurde das Schloss noch ausgebessert. Die Franzosen unterhielten noch 1792 eine ständige Besatzung der Veste Rodemachern, welche der Herzog von Braunschweig damals 1792 beschoss. A m 15. Aug. wurde die Veste von österreichischen Truppen besetzt, die aber bald abzogen. Der Staat verkaufte die Veste 1811, erwarb sie aber wieder 1815 und besetzte sie. A m 25. Juni und 30. Juli 1815 wurde R. beschossen. 1821 wurden die Festungswerke nach den Bestimmungen des Pariser Frie- |