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Title Ausgefuhrte Bauten und Entwurfe
Subject Wright, Frank Lloyd, 1867-1959; Architecture--Drawings and plans
Creator Wright, Frank Lloyd, 1867-1959
Description German version of Frank Lloyd Wright's introduction to the pair of folios published in 1910-1911 by Ernst Wasmuth to publicize Wright's work to the European world.
Contributors Ernst Wasmuth (Firm)
Date 1910
Type Text
Format image/jpeg
Language ger
Coverage Time: 1910
Rights Management J. Willard Marriott Library, University of Utah copyright 2001
Holding Institution J. Willard Marriott Library, University of Utah
Scanning Technician Kelly Taylor
Metadata Cataloger Clifton Brooks; Ken Rockwell
Call Number NA737.W7 A28
ARK ark:/87278/s6057cw3
Setname uum_rbc
Date Created 2005-03-11
Date Modified 2019-08-01
ID 204507
Reference URL https://collections.lib.utah.edu/ark:/87278/s6057cw3

Page Metadata

Title Page 017
Subject Frank Lloyd Wright; architects; architecture
Creator Wright, Frank Lloyd, 1867-1959
Description sind alle blosse strukturale Einzelheiten seines Charakters und seiner Vollstandigkeit. Heizapparate, Beleuchtungsgegenstande, selbst die Stiihle und Tische, die Schranke, die Klaviere, wo es nur moglich ist, sollten ein Teil des Hauses sein. Nichts von den wandfesten Hausgeraten wird als rein solches gestattet, wo die Umstande die voile Entwicklung des Bauschemas zulassen. Tapeten, Vorhange und Teppiche sind ebenso ein Teil des Hauses wie der Kalk auf den Wanden oder die Ziegel auf dem Da&e. Dieser Teil der Entwicklung hat am meisten Miihe ge- kostet und ist bis heute der am wenigsten befriedigende fiir mich geblieben, und zwar wegen der Schwierigkeiten, die der notwendigen Vollstandigkeit des Planes und der Ausfiihrung eigen sind. Diese Elemente zu geniigend leichten, anmutigen und biegsamen Teilen eines unzeremoniellen Ge- brauches eines Heimes zu machen, erfordert vie1 mehr Zeit und Nachdenken und Geld als ge- wohnlich vorhanden ist. Aber es ist in neueren Gebauden schon mehr in dieser Beziehung er- reicht und wird mit der Zeit noch mehr vervollkommnet werden. Es ist noch auf einer verhalt- nismassig primitiven Stufe der Entwicklung, und doch sind schon die Heizungskorper verschwunden, die Beleuchtungsgegenstande einverleibt, Tapeten, Teppiche und Vorhange leicht angepasst. Aber Stiihle und Tische und tagliche Gebrauchsgegenstande sind in den meisten Fallen noch nicht ein- gefiigt, obgleich sie im Geftihl schon so mit dem Gebaude entworfen sind. Es gibt keine Verzierungen, such keinen Platz fur sie als solche. Das Staffeleigemalde hat keinen Platz an den Wanden. Weil es sich wie ein Musikstiick vielleicht einer Laune anpasst, wird es such so behandelt; man richtet, wenn es gewiinscht wird, eine Nische dafiir in der Wand ein, mit einer Tiir, die man wie den Deckel einer Mappe niederfallen lassen kann, so dass das gewiinschte Bild fur einige Zeit studiert werden mag. Es kann vielleicht fur Tage den Blicken ausgesetzt bleiben, urn dann einem andern Platz zu machen oder ganz dem Auge verborgen werden, einfach dadurch, dass man die Holzmappe schliesst. Bedeutende Gemalde sollten ihre Galerie haben. Ein Oratorium wird nicht in einem Gesellschaftszimmer gespielt. Das Piano sollte, wo es moglich ist, in der Struktur verschwinden und tut es such - seine Tastatur und das Schnitzwerk, das notig ist, damit der Ton herauskommt, ist das einzig Sichtbare davon. Der Speisetisch und die Stiihle sind leicht der Architektur des Gebaudes angepasst. So weit ist diese Einrichtung vorgeschritten. Es ist natiirlich moglich, dass Wandverzierungen und Skulptur in diesem ldeal eines Baus wieder ihre StelIe als architektonische Entwicklungen einnehmen werden und zwar so geplant, dass sie seiner Natur angepasst sind. A us einem Wohnhaus ein vollstandiges Kunstwerk zu machen, das in sich selbst ebenso aus- drucksvoll und schon wie irgend ein einzelnes Stuck Skulptur oder Malerei ist, das sich frei den personlichen Bedhrfnissen der Wohnenden anpasst, eine harmonische Einheit, die in Farbe, Muster und Natur mit den Niitzlichkeiten iibereinstimmt und in sich selbst wirklich ein charak- teristischer Ausdruck von ihnen ist: das sind die modernen amerikanischen Aussichten fur die ZLI- kunft. 1st dies, ldee einmal aufgestellt, so wird sie eine Tradition werden, ein weiter Fortschritt 17
OCR Text Show
Publisher Ernst Wasmuth
Type Image
Format application/pdf
Language ger
Relation is part of: Wasmuth Portfolio vol.
Coverage time:1910
Rights Management http://rightsstatements.org/page/CNE/1.0/
Scanning Technician Kelly Taylor
Metadata Cataloger Clifton Brooks
Digitization Specifications Scanned with a Leica S1 Pro digital scanning camera using a Hasselblad CFi 50mm F/4 lens. Exposure at f/8. Lighting provided by Kaiser Softlite ProVision 6x55W flourescent 5400K daylight lights. Files saved as uncompressed TIFF at 5000x 3200 pixels and converted to 500 X N pixel JPEG 2000 images for web presentation.
Call Number NA737.W7 A28
Setname uum_rbc
Date Created 2005-03-11
Date Modified 2005-03-11
ID 204456
Reference URL https://collections.lib.utah.edu/ark:/87278/s6057cw3/204456