Page 007

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Title Ausgefuhrte Bauten und Entwurfe
Subject Wright, Frank Lloyd, 1867-1959; Architecture--Drawings and plans
Creator Wright, Frank Lloyd, 1867-1959
Description German version of Frank Lloyd Wright's introduction to the pair of folios published in 1910-1911 by Ernst Wasmuth to publicize Wright's work to the European world.
Contributors Ernst Wasmuth (Firm)
Date 1910
Type Text
Format image/jpeg
Language ger
Coverage Time: 1910
Rights Management J. Willard Marriott Library, University of Utah copyright 2001
Holding Institution J. Willard Marriott Library, University of Utah
Scanning Technician Kelly Taylor
Metadata Cataloger Clifton Brooks; Ken Rockwell
Call Number NA737.W7 A28
ARK ark:/87278/s6057cw3
Setname uum_rbc
Date Created 2005-03-11
Date Modified 2018-03-13
ID 204507
Reference URL https://collections.lib.utah.edu/ark:/87278/s6057cw3

Page Metadata

Title Page 007
Subject Frank Lloyd Wright; architects; architecture
Creator Wright, Frank Lloyd, 1867-1959
Description gab, war ein grosser Gewinn, aber scheinbar nur, urn sie urn so fester an Tradition ZLI binden und die Kunst des Mittelalters, ohne die Mbglichkeit einer Verbesserung, zu verderben. Man kann nicht in die schdnen Bauwerke dieser grossen Periode eintreten, ohne furchtbaren Hass gegen die Renaissance in seiner Seele aufkeimen ZLI fiihlen. Sie erweist sich als das Achtloseste, Zer- st6rendste in ihrer grasslichen Verderbtheit. In jedem Lande, in welchem die Gotik oder der byzantinische oder romanische Baustil, der dem byzantinischen so nah verwandt war, wuchs, ist sie ein seelenloser Gifthauch, eine Warnung, eine wirkliche Verdammnis des Schb;nen. Die schiinen Dinge, die sie uns hinterliess, entstanden ihrer Natur zum Trotz oder zu einer Zeit, als sie am wenigsten sie selbst war. Deshalb sind Gebsude, die aus wirklichen Bediirfnissen entspringend entstanden und die ihrer Umgebung angepasst sind von Leuten, die nicht besser wussten, als sie hierfiir mit natiir- lichem Gefiihl passend zu machen, Gebgude, die wie Folklore und Volkgesang entstanden sind, mehr des Studiums wert, als h6chst selbstbewusste akademische Versuche des Sch6;nen; akade- mische Versuche, die die Nationen gemeinsam als ein Geschenk Italiens zu besitzen scheinen, nachdem sie ihre Quellen der Inspiration anerkannt haben. D ie rb;mische Architektur, auf welche die Renaissance grijsstenteils basiert war, ist weniger organisch als irgendeine grosse Architektur. Sie war gewaltig aufgefiihrt. Ihre Formen, mit Ausnahme der Bogenform waren schon von der griechischen entlehnt und verderbt und so zum Untergange durch Nachahmer vorherbestimmt. Die griechische Kunst selbst war eine edle, schijpferische Kunst, die nur verstanden und geschtitzt werden kann unter dem wunderbar blauen griechischen Himmel und in ihrer Lage in nackter, unfruchtbarer Landschaft, auf michtigen Felsen und Hb;hen, an den denkbar blauesten Seen. Dort sang das Vielfarbige, das ihr Leben war, in der klaren Luft; seine einfachen reinen Formen, die sich mit wunderbarer Wirkung gegen den Himmel abhoben, jede einzige einfache Form wurde eine scharf geschnittene Basis fiir alle Arten durcheinanderspielender Farben. Bar- barisch war es und sch6n. In triiberem Klima wiirde es etwas Kaltes und Gemaltes sein. Da die Malerei als wirkungslos anerkannt wird, erscheint sie uns, wenn sie nachgeahmt wird, in demselben Grade gefilhllos und heidnisch wie ihre blossen Formen edel in sich selbst sind. Ile Architektur, die dieses Namens wiirdig ist, A ist ein Wachsen in ijbereinstimmung mit dem natiirlichen Gefiihl und den industriellen Mitteln, urn wirklichen Bedi.irfnissen zu dienen. Sie kann nicht von aussen angezogen werden. Ausser der Sympathie mit dem Geist, der sie geschaffen und einem Verstindnis filr die Ideale, die sie geformt hat, gibt es wenig, das man von ihr richtig benutzen kann. Jedweder Versuch, Formen, die einer anderen Zeit und 7
Publisher Ernst Wasmuth
Type Image
Format image/jpeg
Language ger
Relation is part of: Wasmuth Portfolio vol.
Coverage time:1910
Rights Management http://rightsstatements.org/page/CNE/1.0/
Scanning Technician Kelly Taylor
Metadata Cataloger Clifton Brooks
Digitization Specifications Scanned with a Leica S1 Pro digital scanning camera using a Hasselblad CFi 50mm F/4 lens. Exposure at f/8. Lighting provided by Kaiser Softlite ProVision 6x55W flourescent 5400K daylight lights. Files saved as uncompressed TIFF at 5000x 3200 pixels and converted to 500 X N pixel JPEG 2000 images for web presentation.
Call Number NA737.W7 A28
Setname uum_rbc
Date Created 2005-03-11
Date Modified 2005-03-11
ID 204467
Reference URL https://collections.lib.utah.edu/ark:/87278/s6057cw3/204467